|
Rezept des Monats November
Diesmal dürfen wir uns bei unserem Mitglied "Acipenser" für die Zusendung des Rezeptes bedanken.
Viel Spaß beim lesen und nachkochen.
Dorsch in Weißweinsauce mit
Kichererbsen
Zutaten:
Gr. Pfanne mit hohem Rand und
Deckel
Dorschfilet (ich bevorzuge den Fisch auf der Haut) - gewaschen, nicht
gewürzt
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Etwas Butter
Weißwein (säurebetont,
wie z.B. Riesling)
2 Becher Sahne
Etwas Brühe ca. 1/8 l (Fischbrühe,
Gemüsebrühe, notfalls geht auch Fertigbrühe)
1 Messerspitze Senf (einfacher
mittelscharfer)
Etwas schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Etwas Paprikapulver
(edelsüß)
1 Spritzer weißen Balsamico
Zwiebel und Knoblauch schälen
und fein schneiden, in der Butter schön glasig werden lassen.
Mit der Brühe
aufgießen, etwas Weißwein und 1 Spritzer Balsamico dazu, kurz einköcheln lassen.
Sahne dazu gießen und einkochen lassen bis es sämig wird. Mit Senf, Pfeffer und
Paprika würzen.
Die Dorschfilets mit der Hautseite nach unten in die
Sauce legen (die Sauce darf nur leicht köcheln) und Deckel auflegen. Ziehen
lassen und die Filets immer wieder mit der heißen Sauce übergießen, dann werden
sie gleichmäßiger gar. Die Garzeit ist von der Dicke der Filets abhängig. Ich
hatte Filets von ca. 5-6 cm Dicke, diese brauchten 20 Minuten und waren auf den
Punkt richtig - gegart, aber innen noch schön saftig.
Dazu gab es
Salzkartoffeln und Kichererbsen (½ Tag mit etwas Natron und Wasser einweichen, ¾
Stunde kochen bzw. simmern lassen - kein Salz, keine Gewürze; der Geschmack ist
nussig).
Tips:
-wenn kein weißer Balsamico da ist, ist das kein
Problem, fehlt Säure an der Sauce, geht auch ein Tropfen Zitronen- oder
Limettensaft
-Dickt die Sauce zu stark an, wieder etwas Weißwein dazu geben,
ist die Sauce zum Schluss zu dünn, kann sie mit etwas Schmand oder Creme Fraiche
angedickt werden (diese beiden sämen besser, als die Sahne); dazu den Herd auf
höchste Temperatur stellen - aber vorher den Dorsch rausnehmen und warm stellen.
Und gut auf die Sauce aufpassen!
-Wer keine Kichererbsen mag, lässt sie weg
und reicht einen grünen oder gemischten Salat dazu
-Keinen zu intensiven Senf
nehmen (extrascharfer Löwensenf, Dijon Senf), die würzen zu stark, das passt
nicht dazu. Lieber weglassen, es geht auch ohne
-Eine Messerspitze
Currypulver verleiht eine schöne Geschmacksnote)
-Wir haben die Sauce mit den
Zwiebeln gegessen, man kann sie aber auch mit dem Zauberstab pürieren oder das
Ganze durchsieben.
-Die Mengen für die Sauce können je nach Anzahl der Esser
angepasst werden (das da oben haben wir zu zweit weggemümmelt)
Als
Wein reichen wir einen weißen, wie z.B. einen Riesling oder gerne auch einen
ausländischen mit kräftigem Säureanteil. Es geht auch ein guter Sekt oder
Champagner.
Mahlzeit
Peter Franzen
»
Keine Kommentare
» Kommentar schreiben
|