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Köderwahl beim Spinnfischen auf Meerforelle und Dorsch
Es wird viel diskutiert über die Form und Farbe der Meerforellenköder. Jedes Jahr kommen neue Formen von Meerforellenköder von fast allen bekannten Herstellern raus. Die einen schwören auf Wobbler und die anderen auf Blinker. Ich sag mal jeder sollte sein Blinker und Wobbler finden, den er sein größtes Vertrauen gibt und auch an dessen Erfolg glaubt.
Ich bevorzuge stromliniengeformte Kunstköder ohne viel Biegungen. Diese Biegungen geben zwar den Kunstköder mehr Spiel, aber es kostet dementsprechend an Wurfweite! Im Winter können diese paar Meter über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wenn das Wasser wärmer wird, spielt die Wurfweite eine untergeordnete Rolle. Dann fangen auch die Fliegenfischer ihre Fische.
Im Grunde fängt jeder Kunstköder eine Mefo bzw. einen Dorsch. Würde es nach den Fischen gehen, würde es nur blanke und dunkle Köder geben. Farben fangen keine Fische, sondern nur die Augen der Angler und dessen Brieftaschen.
Viel wichtiger sind Kontraste. Hell und Dunkel, vielleicht mal Schockfarben bei trüben Wasser und jede Art von blanken Ködern, ob Kupfer und Silber ist ziemlich egal. Man sollte nur die Farbe(Kontrast) so hell bzw. dunkel wählen wie das natürliche Nahrungsangebot zur Zeit ist. Wenn die Heringe und Sandaale da sind, sind Wobbler und Blinker in Blautönen, Grüntönen und Brauntönen sehr erfolgsversprechend. Natürlich werden auf anderen Farben auch Mefos und Dorsche gefangen.
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Bei trüben Wasser sind helle Farben wie rot und schockfarben auch nicht schlecht. Beim Gewicht der Köder schwangt es zwischen 6-30g. Ich persönlich fische mit Vorliebe Hansen Flash ab 16g bis 30g , Hansen fight 15-24g und Gladsax Fiske 20g und 27g und Gladsax Tobis. Wobbler kommen meist auch dann in Einsatz, wenn ich Strandabschnitte beangle, wo die Hängergefahr etwas höher liegt als sonst.
Und wie heißt es schön: Werfen , werfen und werfen.
Irgendwann hängt dann auch der erste Dorsch bzw. die erste Forelle dran!
Anliegend noch ein Bild von meinem Ködersortiment.
Bellyboatangler
Anglerboard-Magazin Mai 2003 |