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Fisch des Monats Mai: Aal
Merkmale:
Schlangenförmiger Körper, Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen Flossensaum, der Aal hat keine Bauchflossen, Haut schleimig, unter Schleim kleine Ovale Schuppen, Der im Süßwasserlebende Aal hat einen gelben Bauch (Gelbaal), Der ins Meer abwandernde Aal silbrig (Blankaal), Männchen bis 50cm, Weibchen bis 1,50cm, Maul endständig mit Hechelzähnen.
Biologie:
Bodenlebender, katadromer Wanderfisch, der Tagsüber unter Wurzeln, Bäume, Büsche, Steine im Wasser sich versteckt. Nachtaktiv. Er wandert zum ablaichen in den Sargassosee, wobei er sich an Wassertemperatur, Strömung und Erdmagnetfeld. Wahrscheinlich laichen sie dort in großer Tiefe ab und die Elterntiere sterben danach. Die 3 Jahre alten Larven driften mit dem Golfstrom nach Europa, wobei sie wachsen. Von 6mm großen "Leptocephalus-Larven", beim erreichen der Küste zu den 65mm großen "Glasaalen" und diese steigen dann als "Steigaale" .
Nahrung:
Wirbellose Tier bis kleine Brutfische.
Verbreitung:
Europäische Gewässer mit Verbindung zum Atlantik. Weißes, Schwarzes, Mittelmeer, Nordafrika, Azoren, Kanaren. Heute in vielen Gewässern eingesetzt.
Fang:
Ich angle am liebsten auf Grund, mit Affenkletterer und elektronischem Bissanzeiger. Da er Nachtaktiv ist, beangelt man ihn Nachts. Auch verwende ich manchmal einen 3g Schwimmer, wo man ein Knicklicht reintun kann und stelle ihn dann auf Grund ein. Ich habe aber auch schon viele und schöne am Tag gefangen. Köder: Meist Wurm egal welcher größe, aber auch einen Köfi lassen sie sich schmecken. Ich fang auch schon welche auf Maden.
Allgemein:
Zwei verschiedene Arten im Süßwasser: Breitkopfaal und Spitzkopfaal.
Verwandter mit dem Wels/Waller.
Steffen Kessel
Anglerboard-Magazin Mai 2003 |