Google
 
Web www.anglerpraxis.de
Guten Abend, und Viel Spaß im Archiv des Anglerboard-Magazins!


  Navigation
picStart
picAktuelles Magazin
picMagazinforum
picOnlineshops
picKleinanzeigen
picImpressum
picHaftungsausschluss
picAnglerboard.de



  Archiv
picGesamtes Archiv
picAllgemein
picRaubfischangeln
picFriedfischangeln
picMeeresangeln
picJungangler
picGewässertipps und Reiseberichte
picGerätetips und Berichte picBasteln und Gerätepflege
picRezepte und Kochtips
picPolitik und Naturschutz
picInteressengemeinschaft Angeln
picUnterhaltung
picPressemitteilungen und Firmenvorstellungen
picSonstiges




Eine kleine Geschichte aus dem Internet

Oktober 2000, endlich der Anschluss in die weite Welt elektronischer Medien. Anmelden, Email-Account besorgen, und natürlich erst mal (in) Suchmaschinen suchen. Und dann schnell „Angeln“ eingeben. Es wurden schon damals eine Menge Seiten gefunden. Und es brauchte eine Weile, bis man sich durch das ganze Angebot durchgeklickt hatte. Das große Versprechen des Netzes - die unbegrenzte Informationsvielfalt und vor allem die Interaktivität fand ich allerdings nicht – jedenfalls nicht auf Anhieb.

Nachdem auch ich begriffen hatte, was Links sind, und dass man damit auf andere interessante Seiten stossen kann, begann mein Zug durch die Internetwelt des Angelns. Als erstes interaktives Angebot fand ich einen Chat für Angler. Aber erstens war außer mir nie jemand in dem Chat, und irgendwie kam ich auch mit der Anmelderei nicht zu Rande.

 
Werbung
anzeige_fishbuster_115-50.jpg
 


Also blieb nichts, als weiter zu suchen. Und auf einer Seite, leider weiß ich nicht mehr welcher, stieß ich auf einen Link zum Anglerboard. Anglerboard??? Das lies mich vermuten, dass es sich vielleicht ums eine Seite fürs Meeresangeln handeln würde. Das mit „Board“ ein Forum gemeint war, dafür reichten meine damaligen Kenntnisse im Netz noch lange nicht.

Aber nichts leichter als ein Klick auf diesen Anglerboardbanner - und siehe da: Es gab doch was Interatkives für Angler!!!!! Schon damals, im November 2000, waren soweit ich mich erinnern kann, über 400 Member registriert – und auch schon eine ganze Menge Beiträge waren zu lesen.

Vergleicht man das damalige Angebot des Anglerboards mit dem heutigen, so war es ungleich bescheidener. Aber das wichtigste: Man konnte sich mit anderen Anglern austauschen. Und mit meinem ersten Posting holte ich mir auch gleich eine „blutige Nase“. „Nettiquette“??? Nie gehört. Aber eigentlich war ich schon immer für eine deutliche klare Sprache. Da war ich wohl am Anfang etwas zu klar und deutlich, und wurde auch prompt von Jörg, unserem Meeresangler Schwerin, höchst formvollendet auf mögliche Probleme oder Missverständnisse, die aus meiner „deutlichen“ Ausdrucksweise entstehen können, hingewiesen.

Und schon war ich mitten in einer Diskussion. Denn nachdem man mir eine gesittete Ausdrucksweise beigebracht hatte, fielen dann auch die fachlichen und sachlichen Diskussionen wie reife Früchte von den Bäumen. Und das ist es, was mich am Anglerboard noch heute fasziniert: Zum einen der (meist) wirklich angenehme Umgangston, zum anderen die Unmenge an Informationen rund ums Angeln.

Wie wichtig ein vernünftiger Ton in einem Forum ist, habe ich erst bemerkt, als ich dann auch andere Foren besuchte (nicht für Angler, da war ich ja versorgt, aber man hat ja noch ein paar Interessen mehr). Denn was da teilweise abging, war „unter aller Sau“. Gegenseitige Beschimpfungen, persönliche Beleidigungen und ähnliches. Da musste man der Modmannschaft des Anglerboards ein Kompliment machen. Die hatten die Sache wirklich im Griff.

Und das Board wuchs immer schneller, die Zahl der Beiträge nahm immer mehr zu. Und es gab auf einmal auch andere Foren für Angler. Aber schon damals nichts, was mit dem Anglerboard vergleichbar gewesen wäre. Denn im Gegensatz zum Anglerboard waren die anderen Foren von Verlagen der Fachzeitschriften oder Firmen aus der Branche. Und da wurde einem quasi der fertige Teller vorgesetzt. Und im Anglerboard war es schon von Anfang an so, dass die Mitglieder des Boards das Anglerboard sowohl durch die Beiträge wie auch durch die vielen Vorschläge selber gestalteten.

Also statt etwas vorgesetzt zu bekommen, konnte man im Anglerboard selber machen. Und dadurch wuchs es immer mehr und immer schneller. Und es passierten dadurch auch äusserst seltsame Dinge. Scheinbar war das Anglerboard schon damals vielen ein Dorn im Auge. Es konnte doch nicht sein, dass irgendwelche „Amateure“ den Profis zeigen wollten, wo`s im Internet langgeht.

Hackerangriffe häuften sich, und immer wieder registrierten sich Menschen, die nichts anderes im Sinn hatten, als auf dem Anglerboard zu pöbeln. Schon zu dieser Zeit wurden auch immer mehr Anbieter aus der Branche auf das Board aufmerksam. Und immer wieder kam es zu platter Schleichwerbung. Zu der Zeit war das Board ein „kleines“ Hobbyprojekt, unterstützt damals alleine von einem Sponsor, dem deswegen hier nochmal unser Dank gilt:
Herbert Jordan vom Angelwebshop.

Und es kam zu Anzeigen verschiedenster Art (wer Erfolg hat, hat auch Neider!). Bei Softwarefirmen, deren Software damals benutzt wurde, selbst beim Finanzamt! Denn schon damals kam die Anfrage vieler Member nach einem Anglerboard – T- Shirt. Dok hat die Geschichte organisiert und ins Netz gestellt. Da aber das Anglerboard zu der Zeit noch keine Firma war, war es ein grosser Fehler, für die T – Shirts die Unkosten verlangen zu wollen. Und so kam es prompt zur Anzeige eines mitfühlenden Menschen beim Finanzamt.

Da gleichzeitig immer mehr zum einen die Schleichwerbung zunahm, zum anderen durch die immer weiter steigenden Zahlen an Mitgliedern, Postings und Traffic die ganze Sache auch immer teurer machten, blieb Dok nichts anderes übrig, als aus dem Anglerboard eine Firma zu machen. Nur so konnte man den “Schleichwerbern“ offizielle Angebote machen, nur so konnte man auch die immer weiter steigenden Kosten auffangen, nur so ging man Ärger mit dem Finanzamt aus dem Weg und entzog möglichen weiteren Anzeigen den Boden.

Denn die ständig steigende Zahl von Besuchern bedingte auch immer wieder neue Software, neue Provider, und vor allem auch immer mehr Zeit. Glücklicherweise fanden sich schon sehr schnell einige Firmen, die das Anglerboard unterstützten, indem sie Werbepartner wurden. Ohne diese Firmen würde es das Anglerboard heute nicht mehr geben.

Angelwebshop. Zebco, Hakuma und das Angelzentrum Steinsöya waren die ersten, die mit dem Anglerboard als Partner zusammen arbeiteten. Und so wuchs nicht nur das Board, also das Forum, sondern auch das Anglerboard insgesamt. Immer mehr Ideen der Member und Partner wurden umgesetzt, immer weitere Angebote rund ums Angeln konnte man machen.

Und im Januar 2003 startete dann das Anglerboard – Magazin, zu finden unter www.Anglerpraxis.de. Somit hatte sich das Anglerboard aus einer kleinen Hobbyseite binnen zwei Jahren zur wohl populärsten deutschsprachigen Seite für Angler entwickelt. Und zwar trotz der vielen anderen Seiten, die inzwischen dank einfach umzusetzender Forensysteme auch Foren für Angler anbieten.

Aber da beim Anglerboard immer die Angler alles mitgestalten können, und es natürlich als erstes grosses Forum für Angler auch einen entsprechenden Vorsprung hatte, konnte es sich selbst gegen Seiten durchsetzen, in die richtig viel Geld investiert wurde. Und so wuchs aus einer Idee und aus einem kleinen Anfang das Anglerboard, so wie es heute existiert. Und zwar so wie es sich gehört: Von Anglern (als „kleines Hobbyprojekt“) angefangen und von Anglern gestaltet – von der Basis und nicht von oben nach unten.

Man muss ja nur an die vielen Treffen der Anglerboard – Member denken, sei es an der Ostsee, sei es das jährliche Treffen am Edersee oder von Mitgliedern organisierte Reisen bis nach Norwegen: Durch das Anglerboard haben sich schon viele Member auch persönlich kennengelernt. Und dadurch sind auch Freundschaften entstanden, die weit über das Internet oder Angeln hinausreichen.

Und das Anglerboard entwickelt sich immer weiter. Seit Juni 2003 kooperiert das Anglerboard eng mit der Seite www.Angeltreff.org. Was Olaf Gäbler da aufgebaut hat, verdient wirklich auch allen Respekt. Er hat eine Unmenge an Infos rund ums Angeln zusammen getragen – und war natürlich auch Anglerboard – Member. Und da es schon immer das Motto des Anglerboards war, lieber zu kooperieren als zu konkurrieren, und Olaf genauso dachte, war eine Kooperation dieser Seiten nur die logische Folge. Und Olaf wurde deswegen auch gleich als „Chefredakteur“ für das Magazin (zwangsweise) verpflichtet.

Gerade als das Magazin auf Wunsch vieler Mitglieder ins Leben gerufen wurde, haben wir auch versucht, mit den Verlagen der Angelzeitschriften zu einer Kooperation zu kommen. Denn schliesslich hatten die etwas, was sich das Anglerboard nicht leisten kann: (Relativ) grosse, funktionierende Redaktionen. Und das Anglerboard konnte, bzw. kann etwas bieten, was die Verlage nicht haben: Erfolg im Internet. Auch hier wäre eigentlich eine Zusammenarbeit die logische Konsequenz gewesen.

Durch die harte Konkurrenz im Zeitschriftenmarkt geprägt konnte sich aber keiner der Verlage dazu durchringen, im Anglerboard einen Partner zu sehen. Schon eher als Konkurrent. Und das obwohl ja das Internet vollkommen anders funktioniert als eine Zeitschrift und das Anglerboard auch ganz andere Angebote als die Zeitschriften macht. Und ob die Verlage das Internet zu der Zeit schon so ernst nahmen wie sie das heute beginnen zu tun, darf auch bezweifelt werden. So gab es also nichts als Absagen und wir mussten das Magazin aus eigener Kraft gestalten. Was natürlich sehr viel Arbeit bedeutete.

Aber Gott sei Dank kann man sich auf die Member und auch die Partner des Anglerboards ja verlassen. So konnten wir schon von der ersten Ausgabe an ein interessantes und kostenloses monatliches Magazin für Angler auf die Beine stellen. Auch hier gebührt der inzwischen gewachsenen Zahl an Partnern des Boards nochmal Dank. Viele Artikel von Experten dieser Firmen bereichern neben den Artikeln der Mitglieder das Magazin. Und auch das Magazin wird wie das Anglerboard selbst ständig weiter entwickelt.

Nicht auf Hochglanzfotos kommt es beim Anglerboard - Magazin an, oder auf Rekordfische oder Massenfänge. Das „Erlebnis Angeln“ soll im Vordergrund stehen, egal ob man viel oder wenig, grosse oder kleine Fische gefangen hat. Berichte von ganz normalen Anglern für ganz normale Angler. Deswegen redigieren wir auch so wenig wie möglich. Denn das Anglerboard - Magazin will nicht dem Angler etwas vorsetzen. Sondern die Möglichkeit bieten, dass hier die Angler mit mehr Platz als im Forum berichten können, was sie für berichtenswert halten.

Und da das Magazin nicht verkauft werden muss, können wir auf reisserische Fotos, immer neue Rekorde oder auf Artikel über die neue unschlagbare Angelmethode verzichten. Angeln, wie es Angler erleben, nicht wie es Redakteure gerne haben wollen. Im Magazin ist es wie bei Anglerboard.de: Der normale Angler steht mit seinem Wünschen im Vordergrund. Vielleicht ist der Stil mancher Berichte und Artikel nicht so geschliffen, vielleicht sind die Fotos nicht immer das ultimative Hochglanzbild: Aber es sind immer ehrliche Berichte und Meinungen von der Basis, nicht von einer Redaktion!

Und wie es weitergeht?? Das werden, wie immer, die Mitglieder, Freunde und Partner des Anglerboards entscheiden. Alle Vorschläge, die von den Mitgliedern, Freunden und Partnern gemacht werden, werden auch soweit möglich umgesetzt werden. Immer auch unter der Voraussetzung, die Einzigartigkeit des Anglerboards zu erhalten:

www.Anglerboard.de als das Original, als die Seite von Anglern für Angler, lieber Kooperation statt Konfrontation und dabei sowohl darauf bedacht ständig das Informationsangebot zu erweitern, wie aber auch den guten Stil und Ton untereinander beizubehalten.

Und wir sind sehr gespannt, was da noch alles kommen wird. Sowohl unsere Mitglieder wie auch unsere Partner haben immer neue Ideen und Vorschläge. Da wird es wohl auch in den nächsten Jahren nicht langweilig werden. Und glücklicherweise bekommt das Anglerboard auch immer mehr Partner, die das Angebot zur aktiven Mitarbeit zu schätzen wissen. Und vielleicht kommt es auch zu weiteren Kooperationen wie mit www.Angeltreff.org, sei es mit weiteren Seiten aus dem Netz, sei es mit Verbänden oder Vereinen (wie z. B. unsere derzeitigen Partner: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Interessengenmeinschaft Angeln e.V., Handicapanglerverband, Verband der Hochseeangel- und Bäderschiffsbsitzer e.V., denen Raum für Veröffentlichungen zur Verfügung stellen) oder vielleicht sogar noch mit dem einen oder anderen Verlag von Fachzeitschriften.



© 2003-2011 Anglerpraxis.de - Alle Rechte und Irrtümer vorbehalten
Powered by MLIT