Buchrezension: Fishfinder
Fishfinder
Von Mathias Suess und Oliver Friel
Dieses Lexikon wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich und ein wenig oberflächlich.
Verantwortlich dafür ist unter anderem die immer gleiche Farbauswahl bei der Darstellung der Fische \ Tiere.
Es erschien mir auf den ersten Blick als wenig hilfreich.
Als ich aber begann mich eingehender mit dieser Lektüre zu beschäftigen, stellte ich fest, das die Autoren Suess und Friel ein sehr durchdachtes Werk erschaffen haben, das, wie der Selbstversuch zeigte, einfach zu benutzen ist.
Es hat durchaus das Potential das Standardwerk des Europa bereisenden Anglers auf diesem Gebiet zu werden.
Es geht nicht darum die Eigenschaften und Verhaltensweisen der Fische\ Tiere besonders detailliert darzustellen, es geht schlicht und ergreifend darum, eine Spezies zu bestimmen; und das in 26 Sprachen.
Dennoch wurde nicht versäumt Längen und Gewichte, die Nährtiere und besonders revolutionär, den Querschnitt der Körperform mit einfließen zu lassen.
Auch Muscheln, Krustentiere und Wirbellose wurden in ihren wichtigsten Arten am Rande bedacht.
Das Format und die Aufmachung des Buches halte ich für „outdoor – tauglich“ und so muss es bei einem Bestimmungsbuch auch sein.
Ich kann nur vermuten, was die Autoren primär bei der Erstellung dieses Buches im Sinn hatten aber zumindest der angelnde Teil von Europa rückt durch dieses Werk etwas näher zusammen und die Sprachbarriere wird ein wenig abgebaut.
Gut so !!!
St. Gartz
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