Am Haken: Die Angelverhinderer
Am Haken
VORSICHT: satirisch, sarkastisch, politisch unkorrekt, überzogen!!
Wer dies nicht für richtig hält oder meint dies nicht ohne Schaden überstehen zu können, sollte nicht weiterlesen!
Die Angelverhinderer
Das Umwelt-, Natur-, Arten- und sonstige Schützer nicht unbedingt Freunde des Angelns oder auch der Angler ist nicht neu. Dass die sattgefressene Mittelschichtsyuppievereinigung, sich politisch korrekt von aus China importierten Biolebensmitteln ernährend, auch mit dem Angeln nichts unbedingt was positives verbinden ist auch nicht weiter erwähnenswert. Dass auch die meisten „normalen" Frauen beim Thema Angeln und Fische an kalt, schleimig, stinkend denken, daran haben wir uns gewöhnt.
Auch dass die Politiker, die eigentlich FÜR das Angeln zuständig sind, oft genug eher GEGEN Angeln und Angler Gesetze machen, das kennen wir seit Jahrezehnten. Dass die Nichtanglerpresse auf der einen Seite mal gerne reißerisch über „Monsterwelse aus dem Badeteich" berichtet, auf der anderen Seite aber genauso gerne die politisch korrekte, von Körnerfressermeinungen dominierte Medienwelt in ihrer Meinung unterstützt, dass Angler auch „nur Fischmörder" sind, daran haben wir uns gewöhnt.
Dass es auf der anderen Seite nicht anerkannt wird, was Angler alles zum Erhalt der Gewässer tun, für die Gesellschaft (kann jemand zum Amokläufer werden, wenn er regelmäßig zum angeln geht??) oder auch rein wirtschaftlich gesehen, auch das kennen und wissen wir nur zu gut.
Dass wir seit kurz nach der Wiedervereinigung mit zwei sich letztlich uneinigen Anglerverbänden leben müssen, auch das haben wir geschluckt - und eigentlich müssten wir froh darum sein, dass die Angelverhinderungsriege des einen Verbandes endlich einmal etwas entgegengestellt bekommt, das zeigt, dass man auch Verbandsarbeit für Angler machen kann.
Was ich bis heute nicht verstehen kann, ist dass nicht massenhaft Vereine aus dem V... aus- und in den D.. eintreten. Ist es reine Gewohnheit, sind es die Funktionärspöstchen für die Altherrenriege, oder liegt es schlicht am „nicht nachdenken", dass hier keine Umwälzung geschieht? Wir brauchen doch nun wirklich keinen Verband, dessen Landesorganisationen nach wie vor gegen das Nachtangeln sind, der letztlich in vorauseilendem Gehorsam schon Forderungen von Naturschutzverbänden gegen Angeln und Angler umsetzt, bevor sie Gesetz werden, der letztlich versucht Grüner" und politisch korrekter" als selbst die „schärfste" Schützerorganisation zu sein.
Wo bleibt die offensive Arbeit auch für die öffentliche Meinungsbildung.
Dass Angeln in der jahrtausende alten Kultur auch eine Art Menschenrecht ist. Dass es besser ist, die Natur zu nutzen (und damit wertvoll und schützenswert zu machen), statt durch immer rigidere Regeln immer mehr Menschen von der Natur auszuschließen. Warum gibt es sinnlose Diskussionen um c+r, anstatt klar zu postulieren, dass sowohl das entnehmen wie das zurücksetzen von Fischen sinnvoll sein kann - und beides in keinster Weise moralisch oder ethisch anstößig ist?
Wo ist dieser grandiose Verband, wenn es darum geht, in ganz Deutschland trotz Föderalismus sowohl möglichst einfache wie auch bundseinheitlich gleiche Zugangsregelungen zum Angeln zu schaffen?
Oder - um die Frage von oben noch mal zu wiederholen:
Warum treten nicht massenhaft Vereine aus dem V... aus- und in den D.. ein?
Euer Kay Hai
Voraussetzung:
Keine Namensnennung (weder von Personen, Firmen noch Vereinen/Organisationen)
Keine Beleidigungen oder persönliche „Anmache" (die über die gewohnte mitteleuropäische Kommunikation hinausgeht)
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung, die Redaktion behält sich vor Beiträge auch nicht zu bringen bzw. (in Kooperation mit dem jeweiligen Autor) die Beiträge zu verändern.
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Kommentare
Willkommen im Schwarz-Weiß-Land ... das macht doch Alles viel Einfacher. Nun, die Satire ist wohl, dass - zwischen den Zeilen gelesen - alle Angler per se Naturliebhaber sind, also weder -schützer und oft noch nicht einmal -freunde. Das klar zu stellen, wäre selbstironische r Sarkasmus.
Aus berechtigtem Interesse tun Angler zwar viel für \\\'ihre Gewässer\\\', aber oftmals war es das dann auch schon.
Ich halte die Natur insgesamt für noch schützenswerter und zuweilen muss sie leider auch vor Anglern geschützt werden. Ich bin selber Angler und weiß, wovon ich schreibe.
Pauschal-Gemecker hilft also nicht weiter, genauso wenig wie der eine oder der andere Verband. Jeder einzelne Angler muss zuerst einmal sich selbst befragen und ehrlich sein mit der Aufzählung der in seinem bisherigen Anglerleben am und im Wasser zurück gelassenen Schnurreste, Kippen, Tüten, Dosen/Flaschen usw. Den inneren Schweinehund immer wieder zu überwinden (\\\"Ach, die eine Kippe\\\" oder \\\"-)ie Anderen machen\\\'s ja auch so\\\"-), dazu scheinen einige - und leider prägen die oftmals das Bild in der Öffentlichkeit - nicht willens oder in der Lage zu sein. Das ist doof und ich ärgere mich darüber viel mehr als über Politiker und die im Artike (hart an der Grenze zur Beleidigung)l geschmähten Aktivisten.
Übrigens: Aktiv für die Gesllschaft etwas zu tun und Angeln vs. Amok-Läufe zu stellen, ist doch seeehr weit her geholt, selbst im Zusammenhang mit Jugendarbeit im Angelverein - aber das nur am Rande.
Ein leidenschaftlic h gern angelnder Naturschützer und Amateur-Politiker ... der früher sogar mal Eier, Milchprodukte und Fisch essender Vegetarier und doch kein Körnerfresser war und keiner Mittelschichtsy uppievereinigun g angehört