Standpunkte - Stammtisch: Verbandsfusion
Standpunkte - Stammtisch:
Es gibt immer wieder Themen im Forum, da wird man nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Bei anderen lohnt vielleicht der Blick auf ein anderes Argument auch mal. Und manche Dinge lassen sich auch nicht immer rein argumentativ diskutieren, sondern sind eine Sache des persönlichen Standpunktes. Da dies naturgemäß in Foren oft untergeht, bieten wir mit dieser neuen Rubrik die Möglichkeit, verschiedene Standpunkte zu einem Sachverhalt - ohne die Diskussion drumrum wie im Forum - darzustellen.
Wenn ihr Themenvorschläge habt, könnt ihr euch gerne bei uns melden:
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Verbandsfusion
Die geplante Fusion der beiden Bundesverbände DAV und VDFS schlägt naturgemäß hohe Wellen. Zu unterschiedlich werden da die Arbeit der Verbände von den Anglern bewertet. Zu viel Angst entweder vor Überregulierung oder - auf der anderen Seite - vor Verlust von Besitzstand stehen da im Raum. Die Verbände haben schon alleine auf Grund ihrer jeweiligen Geschichte mit auch jeweils ganz anderen Gesetzen (BRD/DDR) auch eine jeweils andere Arbeitsweise. Und es gibt Argumente für und gegen die Fusion. Eine solche Fusion birgt dieChance auf eine bessere Vertretungund Lobbyarbeit genauso wie die Gefahr eines "Funktionärswaserkopfes". Daher nachfolgend ein paar Stellungnahmen aus unserem "Redaktionsstammtisch":
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Zur Fusion von VDSF und DAV
Es steht ja nun an, dass 20 Jahre nach dem Mauerfall auch die beiden deutschen Angelverbände zu einer Einheit finden sollen. Was so lange währt, sollte gut werden!?
Ich habe lange darüber nachgedacht, was das für uns Angler bringen wird, wo die Vorteile und wo die Nachteile zu sehen sein werden. Dabei stellte ich mit Bedauern fest, dass mir zum Wirken und der Existenz des VDSF eigentlich rein gar nichts einfällt, außer dass ich bestimmte Gewässerkarten nur mit dessen Sportfischerpass erhalten kann, oder aber einen ermäßigten Preis zu bezahlen habe, so ich denn Mitglied bin. Der DAV dagegen hat, aus meiner rein persönlichen Sicht, wenigstens noch seinen Gewässerpool, den man auch als Nichtmitglied des DAV sehr kostengünstig befischen darf. Zu meinem Bedauern fällt mir aber bei beiden Verbänden nichts ein, was ich einer intensiven Lobbyarbeit im Sinne der Anglerschaft zuordnen kann. An der Basis habe ich davon nie etwas entsprechendes bemerkt.
Welche Vorteile dürfen wir uns denn nun von der kommenden Fusion erwarten?
Zuerst einmal ist es sicher eine enorme Verbesserung, wenn nicht mehr zwei Verbände mit leicht unterschiedlichen Auffassungen am gleichen Strick ziehen werden. Sicherlich ist es auch von Vorteil, jedenfalls theoretisch und wirtschaftlich gesehen, dass sich so der Apparat der Verwaltungen halbieren kann; was aber vermutlich nicht der Fall sein wird.
Ich hoffe dabei auch und wünsche es uns Anglern sehr, dass sich der neuformierte Verband endlich darauf besinnt, eine Lobby für den Angelsport zu bilden und den politischen Entscheidungsträgern gehörig auf den Pelz rückt. In diesem Bereich besteht ja enormer Handlungsbedarf. Nicht nur durch die mannigfaltigen Probleme die die föderalistische Fischereigesetzgebung in der BRD mit sich bringt. Gerade hier sehe ich durch die DAV-Anteile des neuen Verbandes Licht am Ende des Tunnels, da gerade sie es gewohnt sind mit relativ einheitlichen Maßgaben zu arbeiten. Möge die VDSF-Fraktion das zu würdigen wissen!
Aber welche Nachteile wird es bringen?
Leider sehe ich es kommen, dass diese Liste länger wird, denn die der Vorteile. Denn vereinigt man zwei Verbände, so wird rein rechnerisch jeder zweite Funktionär bedeutungslos, seines kleinen bisschen Macht beraubt. Das wird zu langwierigen und kräftebindenden Verfahren führen, oder mit der unsinnigen Praxis der Doppelbesetzungen enden, die wir aus parteipolitischen Spielchen leidvoll kennen.
Ein weiteres Problem sehe ich in den unterschiedlichen Auffassungen bezüglich der Verbandsgewässer, der Gewässer-Pools und dem Eigentumsprinzip aufkommen. Hier vertritt ja der (westliche) VDSF vehement das Prinzip des Eigentums der Vereine und der (östliche) DAV traditionell die kollektive Bewirtschaftung der Fischereirechte an seinen zahlreichen Verbandsgewässern. Hier sind leider bereits Tendenzen zu erkennen, die darauf hinweisen, dass dem schnöden Mammon zu Liebe, der anglerfreundliche Ansatz des DAV auf der Strecke bleiben wird. Es ist zu hoffen, dass es nicht allzu schlimm ausfallen wird und dass nicht im Stile der politischen Wiedervereinigung der BRD das Tafelsilber verschleudert wird!
Abschließen wünsche ich mir für uns Angler, dass die Fusion mit wenigstens einem 51%igen Anteil zu Gunsten des DAV ausfallen wird. Dann haben alle deutschen Angler die Chance, dass sich der Stand der Fischerei in unserem Staate zum Besseren wendet, dass wir alle bessere und unbürokratischere Bedingungen vorfinden werden.
Den Mandatsträgern beider Verbändet schreibe ich hiermit mit dem fetten Edding ins Stammbuch: "Bedenkt um wen und was es hier geht. Jeder neue Verband, mag der dann heißen, wie er will, muss zuerst und beinahe ausschließlich an der Angler denken!"
Andreas "Andal" Grunert
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„Es wächst zusammen, was zusammen gehört." - Wie oft seit der Wiedervereinigung dieses unseres Landes ist diese Floskel schon in allen möglichen und unmöglichen Themengebieten ge-, ver- bzw. missbraucht worden. Aber bevor ich jetzt die obligatorischen 3 Euro ins Phrasenschwein werfe, möchte ich auch erläutern, wieso ich mich mit diesem einen Satz so positiv optimistisch zu den laufenden Fusionsverhandlungen zwischen DAV und VDSF äußere.
Nun ist es ja allgemeine Lebenserfahrung, dass ohne Funktionäre nichts funktioniert, denn wenn das nicht so wäre, ging es auch ohne Funktionäre. Aber dass etwas funktioniert, ist nicht immer unbedingt der entscheidende Aspekt, viel wichtiger, gerade aus Sicht von uns Betroffenen, ist doch die Frage, wie etwas funktioniert. Die Meinungen darüber gehen sehr weit auseinander, auch und gerade in der Einzelbetrachtung der beiden großen Verbände. Wie immer und in allen Bereichen mit politisch-diplomatischen Hintergründen wird es mit oder ohne Fusion in einem Punkt keine Änderung geben. Nach wie vor bleiben als Ergebnis sowohl die eher Zufriedenen zurück als auch diejenigen, die das unzufriedene Fazit ziehen werden, dass sich irgendwelche Bedingungen nun noch mehr verschlechtert haben.
Es ist wie vor und nach einer Bundes- oder Landtagswahl, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass wir alle, also wir Angler und Sportfischer, die eigentlich nur unserem Hobby nachgehen wollen, diesmal überhaupt keine Wahl haben, sondern einfach nur abwarten können, was aus den Fusionsverhandlungen letztlich wird. Doch machen wir uns nichts vor. So, wie seit Jahren bei fast jeder Wahl die Anzahl der Nichtwähler meist größer ist als die Anzahl derjenigen, die ihr Kreuzchen bei einer bestimmten Partei gemacht haben, ist es doch bei diesem Thema genauso. Die große Mehrheit aller Angler will nur eines: Angeln. So wie immer, so wie gewohnt, an den gleichen Gewässern, die man seit Jahren kennt, mit und ohne Vereinszugehörigkeit. Wen interessieren da Verbände und Funktionäre, Verbandssatzungen und Regelungen, Vereinbarungen und Verlautbarungen? Solange nicht der eigene Verein, das eigene Lieblingsgewässer oder die Schonzeiten des eigenen Lieblingsfisches betroffen sind, erstmal gar nicht und wenn überhaupt, dann nur in sehr begrenztem Rahmen.
Klar, kein Verbandsfunktionär hüben wie drüben wird die Arbeitshandschuhe anziehen und die Sträucher an unserem Vereinsteich roden oder plötzlich mit einem LKW voll Neubesatz auf der Matte stehen. Also interessieren uns diese Leute erstmal nur am Rande. Dabei gibt es so viele Fragen, die uns letztlich alle unter den Nägeln brennen, wie man auch an den offensiv und teilweise aggressiv geführten Diskussionen im Anglerboard immer wieder erkennen kann. Sei es das überall leidlich bekannte Problem der Kormoranplage, das bevorstehende Aussterben der Aale, die sich immer mehr verschlechternden Fangaussichten für Dorsche in der westlichen Ostsee oder die teilweise sehr erfolgreiche Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle.
Es geht gar nicht darum, diese einzelnen Rosinen raus zu picken und dann dahingehend zu beurteilen, welcher der beiden großen Verbände in welchem Thema die besseren Erfolge erzielt hat oder -negativ besehen- wem der größte Vorwurf bezüglich verbandsmäßiger Untätigkeit oder Unfähigkeit zu machen ist. Vielmehr sollte uns allen klar sein, dass wir Angler als einzelne genauso zu schwach sind, gerade bei solch überregionalen Fragestellungen etwas zu bewirken, wie ein einzelner Verein, egal ob ungebunden oder Mitglied des einen oder anderen Verbandes. Dafür und für viele andere Themen brauchen wir eine starke Interessenvertretung mit einer ansehlichen Größe und einem über Jahrzehnte gewachsenen Renommee bei verantwortlichen Entscheidern aus Lokal-, Landes- und Bundespolitik. Genau das sind die Themen, die nur mit Funktionären auch wirklich funktionieren, und genau dafür brauchen wir eine starke Organisation, die mit einer einheitlichen Stimme unsere Interessen nach außen hin vertritt und möglichst auch durchsetzt.
Wir wissen alle noch nicht, ob und wie sie dieses Ziel umsetzen werden, wenn die Fusion denn endlich vollzogen ist, unsere neuen alten Funktionäre. Mein Aufruf in der Überschrift kann daher als Appell in genau diese eine Richtung gedeutet werden. Also ganz pragmatisch ausgedrückt an die Adresse der zukünftigen Delegierten eines zukünftigen gemeinsamen gesamtdeutschen Verbandes: „Seht zu, dass ihr endlich fertig werdet und dann spuckt mal kräftig in die Hände und tut was!" - Liegen geblieben ist in den vergangenen Jahren genug, was endlich mal angepackt werden könnte. Die sich wie zähes Kaugummi hin schleppenden Verhandlungen binden auf beiden Seiten genügend Ressourcen, die eigentlich woanders dringend gebraucht werden.
Aber diese Zielgruppe alleine anzusprechen, erfüllt nicht den Zweck der Sache und bringt uns in Summe auch kein einziges Stück weiter. Was nützt uns ein Großverband, wenn er nicht mehr auf die Beine stellt, als seine beiden Vorgängerverbände? Und noch viel schlimmer: Was interessiert uns das denn überhaupt, wenn sich insgesamt nichts ändert? Wir haben weiterhin ein ganzes Heer von unfähig erscheinenden Sündenböcken, die sich von unseren Verbandsabgaben einen lauen Lenz machen und zu nichts anderes nütze sind, als mit immer dicker werdendem Rückenfell als Zielscheibe unseres geballten Unmuts hin zu halten. Dabei würden wir diese ganze Diskussion doch gar nicht führen, wenn es nicht vor über 30 Jahren Menschen gegeben hätte, die mutig, entschlossen und allen persönlichen Risiken zum Trotz ihr Schicksal und ihre Zukunft selbst in die Hand genommen haben. Und wieder wandern 3 Euro ins Phrasenschwein, wenn ich auch hier zur Besinnung auffordere und sage: „Wir sind das Volk!" -
Wir sind nicht dazu verdammt, tatenlos zu zu sehen und als blökende Lämmerherde den Maximen unserer Verbandsfunktionäre treudoof hinterher zu laufen. Wir haben es gemeinsam in der Hand, zu steuern, wohin der Zug denn fahren soll, im Verein, in der Öffentlichkeit, in offenen Aktionen und Reaktionen. Die geplante Satzung regelt auch das Mitspracherecht. Und von dem sollten wir aktiven Gebrauch machen, um durchzusetzen, was durchsetzenswert erscheint, um dort für Bewegung zu sorgen, wo Stillstand vorherrscht und um auch unseren Beitrag zu leisten, dass unsere Funktionäre so funktionieren, wie wir uns das erhoffen.
Lasst all den großen Worten auch Taten folgen ! - für einen starken großen Verband, der genau das tut, wofür er eigentlich da ist: Die Interessen der Angler in Deutschland vertreten und möglichst auch durchzusetzen.Heinz-Peter Lattko
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Das Angeln ist gesetzlich in der BRD die gleiche Katastrophe - oder, je nach Sichtweise auch der letzte Ausweg - wie die Organisation der Anglerverbände. Seit der Föderalismusreform wurde die Zuständigkeit der Bundesländer für das Angeln festgeschrieben. So herrschen nicht nur in jedem Bundesland andere Bedingungen und Voraussetzungen, sondern in fast jedem Gewässer, da die Bewirtschafter auch eigene Regeln aufstellen können, sofern sie als "Mindestmaß" die jeweiligen gesetzlichen Regelungen als Grundlage haben.
Das führt dann z. B. auch dazu, dasss man in Bayern oder Baden - Württemberg eine Prüfung zu Erlangung des Fischereischeines braucht, und dazu muss man dan Kurse besuchen - mit einer Mindestanzahl Pflichtstunden. Dagegen kann man im Urlaub in Schleswig Holstein oder Mecklenburg Vorpommern auch ohne Prüfung für 4 Wochen einen "Urlaubsschein" bekommen, in Brandenburg auch ganz regulär als "Einwohner" auf Friedfische "prüfungsfrei" angeln.
Und bei dem Thema Prüfung/Schein sieht man auch schon die großen Unterschiede bei den zwei Verbänden. Während der Bundesverband vom DAV schon immer dafür plädiert hat, möglichst unkompliziert die Leute ans Wasser zu bringen, war der VDSF immer Verfechter von möglichst strengen Prüfungen. Als das Gesetz in Brandenburg gemacht wurde, ging das soweit, dass der dortige DAV - Landesverband mit dem Gesetzgeber in Gesprächen war, während sich der VDSF - Landesverband trotz Einladung selbst Gesprächen verweigerte.
So wünschenswert für die Lobbyarbeit ein einheitlicher Bundesverband weäre, um die Kräfte zu bündeln und damit mehr Druck machen zu können, so zeigt doch schon dieses kleine Beispiel, wie weit da Ansichten der verschiedenen Verbände auseinanderliegen.
Während schon geschichtlich der DAV als ehemaliger "DDR - Verband" immer eher den einzelnen Angler im Blick hatte, um denen gute Angelbedingungen möglichst im ganzen Land zu schaffen, ist der VDSF immer ein "Vereinsverband" gewesen. Es wurden die Interessen von Vereinen und Funktionären vertreten, aber weniger die Interessen der Angler (welcher Angler hat schon "Interesse" am z. B. vom VDSF vertretenen Nachtangelverbot, Wettangelverbot etc..).
Und da ein Angler eigentlch kein Interesse an einem Verein hat, außer dem, in den Vereinsgewässern angeln zu können, konnten die Funktionäre im VDSF eigentlich immer mehr oder wengier unkontrolliert und unkommentiert schalten und walten wie sie wollten.
Dass nun auf Grund des Statutes als Naturschutzverband des VDSF der DAV von diesem "geschluckt" werden soll (um diesen Status zu erhalten), birgt in meinen Augen die große Gefahr, dass zukünftig dann eher die in meinen Augen nicht gerade anglerfreundlichen Positionen des VDSF Leitlinie sein werden als die eher anglerfreundlichen des DAV.
Als Angler kann man nur hoffen, dass das anders kommt. Wer aber die "politische Landschaft" in Deutschland beobachtet - inklusive der vielen Organisationen und Verbände - der wird wohl meinen Zweifeln zustimmen, dass da eher nichts Gutes dabei rauskommt für Angler, sondern dass das wieder auf die VDSF - Schiene rauslaufen wird...
Es wäre schön, wenn mich da die Geschiche Lügen strafen würde - nichts hoffe ich mehr..
Allein, es fehlt mir der Glaube.....
Thomas Finbkbeiner
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Kommentare
Ich komme aus Sachsen und wollte hier in Niedersachsen natürlich auch angeln gehen. Nichts leichter als das, dachte ich. Aber schwer getäuscht.
Willste Mitglied werden? Ja dann brauchste eine Sportfischerprü fung! Haste nicht, haste Pech gehabt. Mußt du machen , sonst geht gar nichts. ( Ich gehe seit 1981 angeln)
Sächsischer Fischereischein , gilt hier nicht. DAV, was ist das denn?
Nach vielen Telefonaten und Gesprächen, habe ich irgendwann aufgegeben.
Ich bin in meinem alten Verein in Sachsen geblieben und gehe dann, wenn ich mal wieder da bin, angeln.
So viel Bürokratie, nur um in meiner Freizeit meinem Hobby nachzugehen, habe ich noch nicht erlebt.
Nun ziehe ich wieder zurück, hat zwar nichts mit dem Hobby zu tun, aber ich kann jetzt endlich wieder angeln gehen. Wann und wo ich will.
Ich hoffe, das der zukünftige gemeinsame Verein, sich nicht auf die Fahne schreibt, alle Angler stets und ständig zu reklementieren. Und es sollte auch nicht darum gehen, nur irgendwelche Posten zu vergeben. Denn wenn das passieren sollte, wird sich hoffentlich der Unmut der \\\" einfachen\\\" Angler lautstark bemerkbar machen.
Es sollte darum gehen, das beste von beiden zu übernehmen, zum Wohl aller Angler, in Ost und West.
Aber wenn die Verhandlungen in dem Tempo weitergehen, wird es wohl noch Jahre dauern, bis man zu einem Ergebnis kommt.
Manchmal hat man ja schon den Eindruck, so richtig wollen die gar nicht zum Ende kommen.
Aber das ist meine private Meinung, die ja nicht richtig sein muß.
Petrie Heil
Die Argumente für und gegen den DAV und VDSF sind bereits formuliert.
Ich denke, für eine Fusion ist es zu früh. Die Diskussion ist gut, aber bringt keinen wirklich weiter, weil der normale Angler nicht genügend Kraft und Zeit zum Einmischen aufbringen kann.
Die Funktionäre beider Verbände sind zu verbohrt und machtbesessen. Diese zu entmachten, um mit jungen, unvoreingenomme nen Kräften neu zu verhandeln, wäre Grundvorrausset zung. Aus den Hirnen der alten Säcke kommt nichts Gescheites raus. Finden sich solche Sportfreunde?
Sind die unterschiedlich en Anschauungen unter einen Hut zu bekommen?
Die Mehrheit aller \\\"Sportfreun de\\\" beider Verbände möchte billiges Fischfleisch, einige Geselligkeit beim Bier am Wasser, viele zahlen Ihren Beitrag und werden seit Jahren nicht am Gewässer gesichtet und ein ganz kleiner Teil geht aktiv angeln und sucht die sportliche Herausforderung .
Aus letzterer Schicht müssten die Macher kommen, werden es aber nicht.
Die Bedingungen sind viel zu ungünstig und ein Anglerleben zu kurz.
Ich hab mich für l.m.a.A. entschieden und zurückgezogen.
Petri