Ausgabe Mai 2012

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    Echolottest von Echolotzentrum und Anglerboard

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    Echolottest von Echolotzentrum und Anglerboard

    Rund um Echolote/"Fischfinder" ranken sich Gerüchte, Halbwahrheiten und wirklich Richtiges. Während die einen meinen, selbst Fischarten auf einem Echolotbild unterscheiden zu können, tun sich andere schon schwer, eine Kante, einen Berg oder die Art und Festigkeit des Gewässergrundes zu erkennen.

    Dazu kommt dann, dass es Echolote in zig Preisklassen gibt, von knapp über hundert bis zu mehreren tausend Euros. Dementsprechend unterscheidet sich natürlich auch die Ausstattung der Echolote, angefangen von Bildschirmgröße und Pixelung über Sendeleistung, Geberkegel bis hin zu einer mehr oder weniger einfachen oder komplizierten Menüführung.

    Kein Wunder dass es da auch immer wieder zu Diskussionen kommt, welches Echolot braucht man wirklich, was muss man bezahlen, kann man auch bedenkenlos im Ausland bestellen, und, und, und, wie in diesem Thread hier:
    http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=130599

    Auch auf Grund diesen Threads rief mich heute morgen Thomas Schlageter vom Echolotzentrum an (www.Echolotzentrum.de). Er hatte schlicht „die Schnauze voll" von allen möglichen Behauptungen, die zwar in die Welt gesetzt aber von niemanden nachkontrolliert wurden. Und er schlug vor, in Zusammenarbeit mit dem Anglerboard einfach einen Echolottest zu machen, bei dem man verschiedene Echolote auf einem See nacheinander ausprobiert, um die Unterschiede in der realen Darstellung zu zeigen.

    Denn das ist es ja letztlich, was den Angler interessiert. Allerdings sehen wir ja in den Diskussionen, dass die meisten Angler schlicht zu wenig von den Grundlagen und der Technik der Fischfinder verstehen, um einen solchen Test durch einfaches überfahren von Kanten oder Bergen für den normalen Angler aussagekräftig genug zu machen.

    Daher war mein Vorschlag, irgend etwas „definiertes" als Referenzobjekt zu versenken, dann mit jedem Echolot einmal in Fahrt drüber zu fahren und einmal das Bild auch im Stand zu zeigen. Empfehlenswert dafür schien mir z. B. eine Holzkiste mit einer Kantenlänge von 1m zu sein, und ca. 50 - 80 cm darüber einen Ball mit ca. 50 cm Durchmesser.

    Bei solchen Objekten kann sich im Gegensatz zu unbekannten „Kanten" oder Bergen" oder „Rinnen" jeder Angler bildlich vorstellen, wie das unter Wasser aussehen muss. Und er kann dann auch genau sehen, wie welches Gerät diese Objekte auf dem Bildschirm darstellt. Und das ist es ja letztlich, was den Angler interessiert:
    Ob, was und wie ein Gerät ein bekanntes Objekt anzeigt - die ganzen technischen Hintergründe sind dem Angler dabei ja eigentlich „wurscht", solange sein Lot so funktioniert und anzeigt, wie er sich das vorstellt.

    Nun wissen wir aus Erfahrung, dass die Anglerboardmember ja sehr erfinderisch sind, wenn es darum geht, Produkte auf Herz und Nieren für die anglerische Praxis zu testen. So können wir uns vorstellen, dass außer dieser Idee von mir noch weitere interessante Ideen kommen, die man in einen solchen Test einbauen könnte.

    Neben der Objekterkennung als solcher ist ja auch das erkennen von Bodenstruktur und Bodenhärte für den Angler nicht ganz unwichtig. Wer also dafür Vorschläge hat, wie man das in so einem Test umsetzen könnte:
    Immer her damit!!

    Genauso wenn jemand Vorschläge hat zum testen der „Kantenerkennungsfähigkeit" oder was euch sonst alles noch so einfällt, was man an einem Echolot testen könnte, was für die Angler in der Praxis wichtig wäre.

    Selbstverständlich soll das alles nicht „umsonst" sein.

    Unter allen, die einen entsprechenden Vorschlag hier im Thread posten, verlost das Echolotzentrum eine exklusive eintägige Komplettschulung im Gebrauch von Echoloten in der Praxis für Angler mit Thomas Schlageter.

    Nun also los und Vorschläge gepostet!!

    PS: Als "Testtag" wurde jetzt mal der 23.08. angesetzt (kann, sollte sich aber nicht ändern..), bis zum 15. habt ihr also Zeit zum hier posten, da man mindestens eine Woche braucht, um die entsprechenden Testvorbereitungen zu treffen...

    Kommentare 

     
    0 #1 Poek Simon 2008-08-05 19:40
    wichtig wäre (womit ich auch dieses Jahr wieder meine Probleme hatte), warum man auf die Fisch ID verzichten sollte und wie dann das Echolot eingestellt wird und man das was man sieht auch richtig deutet.
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    0 #2 Heiko Dörr 2008-08-05 20:50
    Das ist eine tolle Idee! Ich fände es nicht schlecht, wenn man Fotos von den Bildschirmen macht, wenn man z.b. über diese Ksute bzw. den Ballon fährt.
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    0 #3 Günter Geiger 2008-08-05 21:30
    Fotos und ausf. Bericht, dann wäre es optimal.
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    0 #4 STAN 2008-08-05 21:44
    Super Idee. Der Test ist erstmal anschaulich. Viele nutzen aber ihr Echo in Norwegen. Vielleicht kann man ja mit 8 Modellen mal über den gleichen Berg in 150 m Tiefe fahren wo Köhler drüber stehen und drunter nen paar Kracher. Die hauen ja nich gleich ab. Unter diesen Praxisbdingunge n sind die Unterschiede in der Darstellung (Auflösung, Leistung etc.) sehr interessant.
    Wäre mal was für die Kutter u. Küste.
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    0 #5 Heiko Meyer 2008-08-05 22:32
    ?? 02.08? der ist doch schon vorbei.
    meintet ihr den 02.09. oder vielleicht den 20. 08. ?
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    0 #6 Thomas Finkbeiner 2008-08-06 08:20
    23.08. ist natürlich richtig.
    Danke fürs aufpassen!!
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    0 #7 D. Rolfes 2008-08-06 09:39
    Man sollte auch testen ob das Echolot z.b. in 15- 20 Meter Tiefe einen Bleikopf mit
    Shad der über den Grund gezockt wird genau erkennt (die Sprünge) wenn er sich im Sendekegel bewegt, beim vertikal angeln z.b.
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    0 #8 arlthermann 2008-08-06 16:36
    Herrn Schlagetter kann man in dieser Sache vertrauen. Ich habe auch ein
    Echolot von Ihm gekauft Norwegeneinsatz Mai 2008 Glaesvaer- Seine Aussagen waren zu 100 % richtig. Er hätte bei Falschaussagen enorme
    Probleme. Konnten gar einen 40 g Pilker erkennen. mfg H. Arlt
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    0 #9 Stefan 2008-08-06 16:59
    Muss arlthermann Recht geben, der Service und die Beratung bei Schlageter sind absolut TOP! Er hat richtig Ahnung von der Materie und kann das vor allem auch vermitteln. Habe mir Echolot und E-Motor dort gekauft und würde es sofort wieder machen.
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    0 #10 manne21 2008-08-06 17:39
    Habe ein X85 von Lowrance.
    Mit dem Teil gehts auf dem Bodensee auf Barsch und Felchen.
    Barsche erscheinen auf dem Display als eine Art Wolke. Felchen (Renke,Maräne)z eigen sich als waagrechte Striche.Grössere Einzelfische stellen sich als eine Art "Sichel" dar.Ist das Gerät optimal eingestellt,sie ht man das 15 gr.Birnenblei am Ende der Hegene.Ebenso den Karabiner am Anfang.
    Gefischt wird in 20-30m Tiefe.Wichtig ist die Einstellung der Sensibilität.Passt die nicht,hat man sehr viele "Fehlechos".Wasser trüb oder viele Schwebteile-
    Sens nach unten.Mit etwas Erfahrung lässt sich die Struktur des Grunds erkennen.(Schlamm oder Kies)
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