Mit Heilbutt zurück vom Trondheimfjord
Unsere Reise zum Trondheimfjord (Kommune Agdenes) vom 15. Juni bis 05. Juli 2008
Die Anreise:
Überpünktlich im Rostocker Überseehafen angekommen, erst einmal gefrühstückt, war lange Zeit keine Fähre in sich. Kronprinz Frederick legte pünktlich 10 min. vor seiner geplanten Abfahrtszeit an und schaffte es tatsächlich in den paar Minuten vollständig zu ent- und beladen und legte pünktlich in Richtung Dänemark ab. Ich bin begeistert, das hätte ich wirklich nicht erwartet.
Der häufig als Problembaustelle mit Staus von bis zu 2
Stunden beschriebene Streckenabschnitt auf Höhe von Kopenhagen machte keinerlei
Probleme. Zügig ging es durch das flache Land auf dem Weg zur nächsten Fähre.
In den 20 Minuten Überfahrt fix gespeist, so das es zügig weiter gehen
kann.Die Schwedische Autobahn kam etwas sehr voll herüber, was sich auch
erst gegen 17:30 ändern sollte, dies war wohl der Tatsache geschuldet, das in
wenigen Minuten das EM-Spiel Schweden - Spanien angepfiffen wird, was ja leider
nicht gerade glücklich für die Schweden ausging, jedoch wusste das ja zu dieser
Zeit noch niemand.
Vorabige Streckenerkundungen ergaben dass wir lieber die
Rv.3 nutzen sollten, da es weniger Orte gibt und LKWs besser überholt werden
könnten.
Ob die Tatsache, dass wir keinen LKW gesehen haben (außer einen der
in meinem Rückspiegel auftauchte) daran lag das es Sonntag war oder in Norwegen
eh fast nie ein LKW zu sehen ist las ich mal offen. Bei mir erweckte sich
zumindest eher der Eindruck, dass die geraden Abschnitte wohl eher besonders
dafür geeignet sind, damit die Norweger die sich brav ans Tempolimit haltenden
Deutschen problemlos überholen können.
Da fragt man sich wieder einmal wieso
die Norweger keine Angst vor den hohen Bußgeldern haben.
Einige Tage später
war mir auch klar warum, als mir ein Norweger erklärte dass er im Auto ein Navi
hat welches 400m vor jeder Fotobox ein Warnsignal abgibt. Dies hat er sich wohl
bemerkt gekauft, nach dem er einmal 3000 Kronen Strafe bezahlt hat, das Navi hat
dann 2700 Kronen gekostet. Klar dass sich das schnell rechnet.
Insgesamt
hätte die Anreise kaum besser laufen können, kaum ein Auto unterwegs, zu
überholen gab es lediglich 2 Fahrradfahrer und der Himmel hat uns bis auf 2
kleine Schauer herrlichstes Fahrwetter beschert.
Unser Ziel:
Das Ende unsere Reise sollte ein
Ferienhaus am Ausgang des Trondheimfjordes in der Kommune Agdenes sein. Für
Interessierte HIER eine Karte mit Markierung.
Das Haus
liegt ziemlich einzeln mit wunderschönem Panorama Blick auf den Fjord.Die
Vermieter Gerd und Knut leben in einem Anex hinter dem Ferienhaus.
Vorab
machten wir uns etwas sorgen, das diese etwas störend sein könnten, im
nachhinein gibt es aber nichts zu bemängeln. Sie stehen jederzeit zur Verfügung,
helfen auf Wunsch beim zerlegen und filetieren der Fische und halten sich
ansonsten nicht störend in ihren Bereich auf.
Hier der Link zum Ferienhaus, allerdings wird eine Buchung dort
nur noch bis nächstes Jahr möglich sein, ab dann nur noch direkt über Knut und
Gerd.
Ansonsten lasse ich an dieser Stelle einfach ein paar Bilder
sprechen.
Die ersten Angelerlebnisse:
Am ersten
Tag mussten wir auf Grund der auf Sonntag gefallenen Anreise erstmal einkaufen,
schließlich kann man ja nicht nur von Fisch leben.
Und auch dieser muss erst
einmal gefangen werden.
So ging es am Nachmittag bei abfallendem
Wasserstand auf eine erste Erkundungstour. Mittlerweile fast schon Tradition
ging es ohne Echolot, GPS und große Ausrüstung raus um die direkt vor der Tür
liegenden Gründe nach Fisch zu untersuchen.
Ganz ohne Erfolg sollten wir
nicht bleiben, so startete unser Urlaub mit einigen mittleren Pollaks und
Köhlern, die zwar alle keinen Rekord aufstellten aber doch zur Fangfähigen Größe
zählten.
Zusätzlich gingen noch 2 Exoten an unsere Haken, zum einen eine
Krabbe, welche wohl schon zu den größeren zählte und Knut anschließend für uns
zubereitete. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, meine Sache ist es nicht,
das nächste Mal darf sie wieder schwimmen gehen.
Und als weiteres Kuriosum
landeten wir ein Bomben ähnliches Getier, was es genau ist weis ich leider auch
nicht.
Am kommenden Tag fuhren wir früh parallel mit Gerd und Knut
(unseren Vermietern) raus, die beiden wollten uns eine Stelle zeigen, wo sie
meinen dass die Fische stehen.
Selbstverständlich nahmen wir das Angebot sehr
gerne an und folgten ihnen, denn wer soll es besser wissen, als die
Einheimischen.
Zwei bis drei dicht beieinander liegende Stellen steuerten die
Beiden mit uns an, jedoch blieben unsere Angeln an den ersten beiden Orten
vollständig unberührt, und auch bei den beiden kamen nur einzelne eher mäßige
Fische zum Vorschein.
Am dritten angesteuerten Ziel rührte sich immerhin
etwas bei uns und wir durften die ersten kleineren Seelachse für den heutigen
Tag entgegen nehmen.Gerd und Knut - scheinbar was das Angeln betrifft
verwöhnte Norweger - hatten die Schnauze voll und steuerten andere Ziele an, wie
blieben noch und wollten mal schauen was sich ergibt.
Und unsere Geduld
sollte belohnt werden, so kamen im laufe des Tages mehrere Köhler von bis zu 8
Kg sowie einige Dorsche und Schellfische zum Vorschein.
Keine schlechten
Gesichter gab es, als uns einige Stunden später unsere Vermieter entgegen kamen
und ihre Fänge doch kleiner ausfielen als die unsrigen.Am darauf folgenden
Tag steuerten wir zielgerichtet die selbe Stelle an, inzwischen das GPS dabei
und ein Blick in die Seekarte geworfen vielen die Fangergebnisse ähnlich
erfreulich aus, heute gelangen uns mehrere schöne Pollaks bis zu 80cm und der
erste wenn auch nicht allzu große Leng.
Gefischte habe ich bisher
ausschließlich mit meiner neuen Suverän Pro Boat und der daran montierten
International 975 LD - Eine traumhafte Kombi, die ich eigentlich gar nicht mehr
aus der Hand legen wollte.
Aber da 3 Wochen Urlaub gebucht waren griff ich
fortan auch desöfteren zur schweren Kombi mit der 113H und der Penn Tidecutter.
Optimistisch ans Werk gehend schickte ich das erste mal einen Giant Jighead in
die Tiefe, kaum unten angekommen hing er auch schon fest, na das fängt ja gut
an. Mit vorsichtigen ziehen per Hand bekam ich ihn allerdings Verlustlos wieder
frei.
Wenige Zeit später begann das selbe Spiel, das sch...ding ist schon
wieder fest.
Mit der Rute war erneut gar nichts machbar, also per
Hand.
Zum Glück trug ich Handschuhe da es ein echter Kraftakt werden sollte.
Sehr komisch, ich bekomme ihn zwar in die Höhe aber frei ist er nicht,
zwischendurch immer kurze Momente wo ich dachte er ist frei, aber
Fehlanzeige.
Inzwischen beschleicht mich kurze Zeit ein Mulmiges Gefühl, denn
am Ufer ist ein Warnschild für ein Unterwasserkabel, "ich werde doch nicht....",
nach bald einer halben Stunde ist der Köder wieder an der Oberfläche und er hat
sogar etwas gefangen. Und zwar eine kräftige Monofile Schnur, also weiter
ziehen.
Nach dem ich vor 2 Jahren eine komplette Rute samt Rolle und Schnur
im Meer versenkt habe, hatte ich Hoffnung das hier jemanden etwas ähnliches
widerfahren ist und ich gleich etwas schönes an die Oberfläche ziehe.
Doch
leider kam nur so ein simples Handpilkgerät nach oben. Na gut haben wir den
Meeresboden wenigstens etwas sauberer gemacht,
Erfolge sollte mir der Giant
Jighead jedoch noch keine bringen.
Das Wetter war bisher auch stets auf
unserer Seite. Auch wenn der Wetterbericht täglich ein großes Tief mit Regen
ankündigte, waren es nur wenige Tage die mit einigen Schauern verschlechtert
wurden. Ansonsten für die Geograffische Lage unseres Ziel doch sehr akzeptabel.
Zwar nur selten warm genug um im T-Schirt zu angeln, aber mir immerhin zu warm
für den Schwimmanzug.
Ein besonderer Tag:
Da unsere
Fischkiste auf Grund des 15Kg Ziels und den noch bevorstehenden 2 Wochen bereits
verhältnismäßig voll sind, schrauben wir unsere persönlichen Mindestmaße wieder
einmal ein Stück nach oben.
Standardmäßig fuhren wir ganz bequem nach dem
Frühstück aus, womit wir heute sehr gut mit der Flut übereinkamen.
Als Ziel
steuerten wir aufgrund der Tagesmission (möglichst nur große Fische zu fangen)
nicht unsere bisher erfolgreichen Ziele an, sondern eine Region mit mehreren
Unterwasserbergen auf der anderen Fjordseite.
Optimistisch dass ich mit dem
Giant Jighead auch noch Erfolge feiern darf, schickte ich ihn direkt wieder
baden.
Bereits nach kurzer Zeit durften wir 2 schöne Seelachse von 70 bis
80cm im Boot begrüßen, doch auch hier hat der Jighead keinen Anteil, vielmehr
schnappen sich beide den als Beifänger vormontierten roten Gummimak.
Das fing
doch ganz gut an, sicherlich nicht das Maß der Dinge, aber mit dem Ziel -
größere Fische - ist das zu vereinbaren.
Immer schön in Grundnähe hob ich
meinen Köder immer leicht einige Meter an und senkte wieder bis zum Grund ab
damit der Gummifisch verführerisch im Wasser spielt. Auf einmal kommt ein
mächtiger Ruck und es geht los, einige Minuten tut sich gar nichts, weder ich
bekomme etwas in die Höhe, noch zieht sich Schnur von der Rolle ab.
Nein -
Ich hänge nicht fest.
Dann tut sich was, einige Meter für mich, mindestens
die Hälfte davon verschwindet anschließend wieder im Fjord. Bei einer
Wassertiefe von bald 100 Metern kann dies ein Weilchen dauern. Nach ca. 15
Minuten lässt er sich erstmals an der Oberfläche sehen, wie beim Drill vermutet
- Plattfisch!!!
Beim ersten Anblick kamen Überlegungen wie wir ihn an Bord
bekommen, denn Gaff und Harpune (von denen ich zwar eh kein besonderer Freund
bin, hier jedoch hilfreich gewesen wären) liegen beide noch im Auto, also mit
dem Kescher!
Zwei Sekunden dachte ich an Handlandung, was ich aber schnell
wieder verworfen habe, da ich meinen Arm noch brauche.
Nach einer letzten
Flucht beim Erblicken der Wasseroberfläche und erneuten Drill konnten wir ihn
sicher mittels Kescher an Board befördern.
Das Ergebnis
13 Kg Heilbutt (110 cm)
Das lässt sich wohl kaum
noch Toppen in diesen Urlaub. Mein erster Heilbutt!
Sicherlich fängt man mit
einigen Spinnerein und Träumereien an, das ist ja ganz normal, aber wirklich
dran glauben tut niemand.Bis auf einige Kleine, die sich meinen Mak
schnappten blieb mein Köder vorerst unberührt, doch lange sollte dies nicht so
bleiben.
Denn bereits kurze Zeit später spürte ich etwas an meiner Rute. Der
erste Gedanke war, sch... schon wieder so ein Mist am Haken, da der Giant auf
einmal sehr schwer war und sich nichts rührte, also gut hochholen und
saubermachen - kenne ich ja inzwischen das Spiel.
Doch auf einmal zappelte
der "Mist" der da an meinen Haken hing und es stellte sich heraus dass es wohl
doch lebt und wie ich merkte gar nicht so klein war. Zwar kaum Gegenwehr
bietend aber doch ziemlich schwer drillte ich das unbekannte etwas nach oben.
Nach 80 eingekurbelten Metern musste unser Kescher erneut beweisen für was er
gebaut ist.
Denn immerhin kam da ein ganzer Meter (102cm) mit 19 Pfund nach
oben.
Wahnsinn, den Tag werde ich nicht so schnell vergessen, denn
immerhin kam auch hier mein persönlicher Dorschrekord an die
Oberfläche.
Neben den genannten kamen noch 2 schöne Pollaks und natürlich
noch einige kleine zum Vorschein, welche allerdings bis auf einen Rotbarsch für
den es zu spät war allesamt wieder schwimmen gehen durften.
Ca. 14 Uhr
ergriffen wir dann gerade noch rechtzeitig die Flucht Richtung Heimathafen, da
sich über uns gerade eine kräftige Gewitterwolke zusammenbraute.
Im Hafen
angekommen half uns Knut dabei den Fisch fachgerecht zu zerlegen, so das
schließlich ein ganzer Tisch voll mit Heilbuttsteaks vor uns lag. (rechts seht
ihr den Erfolgsköder)
So kann es weiter gehen. Zwei Wünsche oder eher Träume stehen
meinerseits noch offen. Seeteufel und Steinbeißer - vielleicht bleibt mir das
Glück ja noch etwas holt.Zeit bleibt noch genug. Bei einem gemeinsamen
Grillen am Abend erfragten wir schon einmal wo die Chancen für die beiden am
besten stehen.
Wobei mir auch klar es, das für beide nicht das ideale Gebiet
ist und ein gezieltes beangeln nicht nur deswegen mehr als schwer werden
sollte.
Die darauf folgenden Angeltage:
In den nächsten
Tagen ergeben sich erstmals 2 Ausfalltage wegen zu viel Wind und
Regen.
Sicherlich wäre eine Ausfahrt in geschützte Gebiete möglich gewesen,
da wir dies jedoch nicht nötig haben und uns dies auch nicht antun wollen nutzen
wir die Tage lieber für einige an Land Erkundungen.
Wie gewohnt einige Bilder
der norwegischen Landschaft von unserer Exkursionen:
Trondheim (Eigenerkundung von Norwegens dritt
größter Stadt)
Austratt (Naturpark und eine alte Kriegsstellung
der deutschen)
Selva/Breidvika (Unsere direkte Umgebung)
Agdenes Fyr (ganz in unserer
Nähe)
Fischtechnisch ergibt sich in den nächsten Tagen kein weiterer
Rekordfang - das wäre sicherlich auch zu viel des Guten gewesen.Jedoch sind
zahlreiche Seelachse um die 80cm und mehrere Dorsche bis 90cm sowie immerhin ein
weiterer gute 90cm langer Leng auch nicht zu verachten und für uns mehr als
zufrieden stellend.
Am Sonntag (zwei Wochen nach Ankunft) ist das das für
viele tragische geschehen.
Unsere Fischkisten sind voll und wir haben noch
eine ganze Woche Urlaub vor uns.Knut fragt uns zwar direkt ob wir noch eine
Kiste brauchen, jedoch haben wir keine Lust uns mit dem norwegischen Zoll
anzulegen und sagten freundlich „Danke Nein".
Zum Glück stimmt Knut zu, das
er uns unseren zukünftigen Fische abnimmt, so dass wir die uns noch
bevorstehenden Tage doch noch nutzen können.
In erster Linie versuchen wir
zwar mit ausschließlich großen Ködern und wie schon einige Zeit sowieso ohne
Beifängen vielleicht doch noch einen Traumfisch zu landen, doch logischerweise
lässt es sich nicht vermeiden den einen oder anderen Seelachs „leider" auch an
den Haken zu bekommen.
Ich hätte mir auch nie Träumen lassen, das ich einmal
vor einen solchen Problem stehen sollte.
Am Dienstag in der letzten Woche
sollte es ein Geschehnis mit tragischem Ende geben.In 111m tiefe gibt es
heute wieder einmal einen mächtigen Widerstand am ende der Schnur. Diesmal war
es ein gelber Solvkroken S-Jigger, in den sich ein Heilbutt verliebt hat. Nach
einen Kraftraubenden Drill und dreimaliger Flucht des Fisches an der
Wasseroberfläche, war der traumhafte Butt, welcher unserer Schätzung nach wohl
noch mal ein paar cm länger war als der erste gerade zum landen bereit am Boot,
als sich plötzlich der Haken aus dem Mund des Buttes löste und eben jener wieder
in die Tiefe abtauchte.
Schade, hat wohl nicht sein sollen.
Die
Restlichen Tage boten uns zwar herrlichstes Sonnenscheinwetter ohne eine einzige
Wolke, jedoch auch recht viel Wind wodurch die Fische anscheinend nicht gerade
zum fressen angeregt werden und wir tatsächlich doch noch froh sind das wir
unsere Kisten bereits gefüllt haben und nun schön die Sonne genießen
können.
So gehen wir die letzten Tage unseres Urlaubs meist nur mit 2-3
Fischen fürs Essen nach Hause, was uns ja aber vollkommen reicht und ich denke
mal auch Knut wird bestimmt nicht verhungern. 
Abschließend zum Fanggebiet:
Derartige
Fangergebnisse konnten wir bisher noch nirgends erzielen, bei allen Daten muss
man schließlich immer berücksichtigen das wir eigentlich an keinen Tag mehr als
sechs Stunden auf dem Wasser waren und an einigen Tagen sogar deutlich weniger
bis gar nicht.
Hätten wir hier ausschließlich Angelurlaub gemacht, wären
unsere Fischkisten vermutlich nach einer Woche gefüllt gewesen.
In unserer
zweiten Woche war das Fischvorkommen fast schon zu gut.
In unseren
Dorsch-Gebiet (und Heilbutt) waren an einigen Tagen so große Seelachseschwärme
vertreten, das ein erreichen des Grundes äußerst verkompliziert wurde und die
Dorsche fast wie vertrieben schienen.
In Punkto Fangausbeute zwar keinesfalls
nachteilig, jedoch ist doch auch die Artenvielfalt eigentlich das ansprechende
am Meeresangeln in Norwegen.
Insgesamt möchte ich mich aber keinesfalls
beschweren, denn immerhin sind mit Köhler, Pollak, Dorsch, Rotbarsch,
Schellfisch, Leng und Lumb sowie natürlich meinen Heilbutt viele wunderschöne
Fischarten in unseren Kisten.
Steinbeißer und Seeteufel blieben uns zwar
verwehrt, was aber auch nicht so schlimm sein soll, schließlich muss es ja noch
Ziele für die nächsten Norwegenreisen geben.
Wettertechnisch ist zu
sagen, eine Ausfahrt ist eigentlich fast immer möglich, jedoch muss bei zu viel
Wind doch das Fjordinnere angesteuert werden. Insgesamt liegt das Ziel aber doch
verhältnismäßig geschützt, so dass die Ausfalltage auf wenige begrenzt
bleiben.
Direkt nach uns ist ja Fischbox in unser Domizil eingezogen.
Ich hoffe dass er ähnlich Erfolgreich wird und sich nicht unsere letzte Woche
fortsetzt.
Wie ich von Knut erfuhr sind an der Küste vorm Fjord bereits
Makrelen und Heringe vertreten, wenn diese näher kommen sollten auch wieder
viele Große in den Fjord kommen.
Die Abreise:
Da
unsere Fähre in Oslo erst 19:30 ablegt und wir somit genügend Zeit haben,
entschlossen wir uns dazu die landschaftlich schönere E6 über das Dovrefjell zu
nehmen.
In Oslo angekommen, war kein Zöllner in Sichtweite und wir konnten
unsere Überfahrt mit der Stena Saga ohne irgendwelche Fischkontrollen
antreten.
Das soll's von mir gewesen sein.
Falls mal jemand unser
Ziel aufsuchen möchte, stehe ich für Fragen jederzeit zur Verfügung.
__________________
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Norwegen
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Kommentare
Eure Fänge, traumhaft mein glückwunsch. Weiter so !!!.
super fänge bei euch Glückwunsch
A.Frank
leider hast du meine Email ja nicht beantwortet, hätte mich gerne mit dir Ausgetauscht.
Falls du doch noch Interesse hast, meld dich.
Gruß Andreas (Autor der Berichts)