Sollten Angler bei der Bundestagswahl Die Linke wählen? Der Wahlprüfstein
Sollten Angler bei der Bundestagswahl Die Linke wählen? Der Wahlprüfstein
Um es ganz klar zu sagen:
Da wir aber wissen, wie viele Leute sich allgemein von der Politik abgestoßen fühlen und kaum noch überhaupt ein Partei für wählbar halten, haben wir den Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien Fragen zum Angeln gestellt.
Vielleicht ergibt das für den einen oder anderen den Auschlag für oder gegen eine Partei. Im Anschluss an die Antworten der Parteivorsitzenden werden wir aus anglerischer Sicht die Antwort kommentieren.
Das aber - wie oben schon gesagt - kann eine Entscheidung für eine Partei letztlich nur bestätigen, sollte aber nicht Grundlage dafür sein.
Wir haben folgenden Brief an die Vorsitzenden der CDU (Frau Dr.
Merkel), CSU (Herr Seehofer), SPD (Herr Müntefering), Grüne (Frau Roth und Herr
Özdemir), FDP (Herr Westerwelle) und an Die Linke (Herr Bisky, Herr Lafontaine)
geschickt, mit der Bitte um Stellungnahme:
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Sehr
geehrter Herr/Frau XXXXXX,
Philipp Freudenberg Bundesgeschäftsführer des Deutschen Anglerverbandes e.V.
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| Wahlprüfstein DIE LINKE Anglerboard Königsbergerstr. 18 71717 Beilstein Angelsport und Schutz der Fischbestände Angeln
Zitat:
Anglerinnen und Angler leisten einen unschätzbaren Anteil an der Gewässerpflege, bei Besatzmaßnahmen und in der Pflege dieses im besten Sinne des Wortes traditionsreichen „Volkssports“. Nicht zu vergessen ist die Jugendarbeit der Vereine, die jungen Menschen eine sinnvolle Freizeitaktivität bietet und zum bewussten Umgang mit Natur und Umwelt anregt. DIE LINKE sieht darüber hinaus den Angelsport als einen wichtigen Faktor der touristischen Entwicklung – nicht zuletzt in Ostdeutschland. Hier sind noch viele Potentiale zu erschließen. Um konkret zu werden: Die Bundestagsfraktion der LINKEN hält die völlig unterschiedlichen Zugangsregelungen der Länder zum Angelsport für absurd. Aus diesem Grund haben die Abgeordneten Jan Korte, Dietmar Bartsch, Kirsten Tackmann und Fraktion eine Kleine Anfrage (Drucksache 16/10440) an die Bundesregierung gestellt, um einen Überblick über die diversen Zugangsregelungen in den Ländern zu bekommen. Ebenfalls gefragt hat die Linksfraktion, welche Bedeutung die Bundesregierung dem Angeln beimisst und ob sie bundeseinheitliche Zugangsregelungen für sinnvoll erachten würde. Offensichtlich ist letzteres nicht der Fall, wie sich aus der Antwort der Bundesregierung, die diesem Schreiben als Anhang beigefügt ist, entnehmen lässt. DesWeiteren haben die genannten Abgeordneten eine Kleine Anfrage zum Thema „Schutzmaßnahmen zur Rettung des europäischen Aals“ (Drucksache 16/11484) eingereicht um auf die akute Gefährdung des Aalbestandes besonders durch den Export von Glasaalen, parasitäre Erkrankungen, die Versperrung der Rückwanderwege durch Wasserkraftwerke und Wehre sowie infolge des Fraßdrucks durch den europaweit deutlich angestiegenen Kormoranbestand aufmerksam zu machen. Der Antwort der Bundesregierung (s. Anhang) ist zu entnehmen, dass Bundesministerin Aigner ein europäisches Kormoranmanagement angeregt hat. Dies ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, angesichts der schon jetzt stark angespannten Situation wäre es allerdings konsequenter, bis zur Verabschiedung europäischer Regelungen zunächst wenigstens ein bundesweites Kormoranmanagement umzusetzen. Ausgehend von diesen Aktivitäten wird sich die Bundestagsfraktion der LINKEN in der kommenden Wahlperiode weiterhin um einheitliche Regelungen zum Zugang zum Angelsport bemühen. Ebenfalls werden wir die Fragen des Aalbestandes weiter verfolgen und auch umstrittene Fragen wie etwa ein durchdachtes und mit den Angel- und Fischereiverbänden abgestimmtes Kormoranmanagement in das Parlament einbringen. Zu all diesen Fragen steht die Linksfraktion auch mit ihren Landtagsfraktionen in Verbindung. |
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Kommentare
Wenn die PETA ein paar kritische Fragen zur Angelei gestellt hätte, dann wäre die Antwort sicher ganz anders ausgefallen.
Und wie ernst es den Linken z.B. mit dem Aalschutz ist, zeigt unter anderem deren Große Anfrage zur Wasserkraft im Sächsischen Landtag. Am liebsten würden die Genossen alle der 3000 alten Kleinwasserkraf twerke in Sachsen wieder in Betrieb nehmen. Die Folgen für Aal, Forellen, Äschen u.a. kann sich jeder ausmalen, der sich auch nur ein bißchen mit dem Thema Wasserkraft auseinandersetz t.