Die 5 Minuten Butte vom Hestøysund
Die 5 Minuten Butte vom Hestøysund
Vom 23.06-07.07 hatte ich mich mit meiner besseren
Hälfte wieder einmal am Hestøysund eingenistet um es einmal mehr auf Heilbutt
und Dorsch im Schärengarten um Alsthaug und den angrenzenden Fjorden zu
probieren.....vor Ort wurde gleich das Boot in Empfang genommen und da schönstes
Angelwetter herrschte, unternahmen wir bei auflaufenden Wasser gleich die erste
Ausfahrt bepackt mit XL-XXL Gummifischen...
am "Hotspot" angekommen Köder runter und warten auf den Biss, bei gelengentlichen einkurbeln, halt wie es läuft auf Butt...nach gerade einmal 5 Minuten der erste Aufschrei von Petra...wir hatten den ersten Berg erreicht, wo das Wasser von 25 auf 10 Meter ansteigt...die Rutenspitze unter Wasser, und die neue Jigging Master lässt einiges an Schnur frei...ich traue meinen Augen nicht, kaum angekommen , erster Buttkontakt....ich staune noch nen kurzen Augenblick mit Petra und will gerade zur Kamera greifen um einen Liveschnitt zu machen, da ist der Spuk auch wieder vorbei.....ausgeschlitzt, so ne schei.....
aber wir sind hot, und was für ein famoser Anfang...das könnte ja noch was werden...nun gut, ein Heilbutt bekommen wir leider an diesen ersten Tag nicht mehr zu sehen, aber zum Abschluß des Tages noch ein paar "Dorschberge" angefahren und auch diese machen am leichten Gerät einen Heidenspaß...

am nächsten Tag morgens fährt unser Vermieter (vom Beruf Fischer) mit einigen Gästen raus zum Langleine einholen (ich hatte mich ausgeklingt....leider)
als sie wieder reinkommen, sind alle Gäste noch aufgelöst von den Ereignissen und alle mit einem male heiß auf "Butt"...
an den Haken hatten sich zwei stramme metrische Butte vergriffen und ein wirklich kapitaler Bursche von 1,70m Länge und guten 65kg in gerade mal "6 Meter Wassertiefe"...Wahnsinn...


schade, das ich nicht dabei, wäre sicherlich tolle Aufnahmen mit der Kamera gewesen.... Stig der Fischer (Vermieter) hatte schon Mühe gehabt, diese Riesenflunder ins Boot zu wuchten aber Fische , also Heilbutte bis 150kg bezwingt er dennoch allein nur mit einem großen Angelhaken bestückt und etwas Ankerleine...verrückt diese Norweger
.....
der nächste Angeltag dann war ordentlich verregnet und wir verbrachten vorerst den Tag in der Hütte...unser Nachbar Mario kam noch aufn Kaffee vorbei und scherzte ("bei Regenwetter braucht Ihr nicht rausfahren, da beißt eh nix....")
aber am Nachmittag bei Nipptide (also extremer Ebbe) wollten wir dennoch einen Versuch starten...ich hatte mir nen neuen Punkt ausgesucht bei einem 20 Meter Sandplateau mit einigen Bergen bis 8 Meter und anschließender Sandrinne auf 50 Meter...vorm Berg hielt ich das Boot und die Cutbait Herring sausten in die Tiefe (wenn man bei 15 Meter von Tiefe sprechen kann)....ich wollte mir es gerade gemütlich mach achtern aufn Boot, da ruckt es auch dochgleich einmal ordentlich in der Rute...Anschlag , Rute Krumm...nanu, was denn das? Mein Gegenüber setzt ne Flucht, aber eher gemütlich...Dorsch, kapital? So flach? Hatte ich bis dato noch nicht erlebt...na, gut, gibt immer neues...nach zwei Minuten hat sich der Gegenüber bei 13 Meter Wassertiefe nicht einen Meter nach oben bewegt...Unruhe macht sich breit bei mir...nach 5 Minuten fragt Petra mich, ob ich nicht nen Haker hätte...toll denke ich, jetzt macht sie sich noch lustig über mich....nach guten 10 Minuten bitte ich meine Frau, ihre Rute mal beiseite zu legen und das alles mal auf Film festzuhalten....mittlerweile bin ich mir sicher, das dort was großes am Haken hängt, denn ich glaube, das selbst nen 25 Kilo Dorsch nach 10 Minuten hart am Grund bei bis ins Handteil gespannter 30LBS Rute und ordentlicher Bremskraftgegenwehr meiner neuen Jigging Master mal klein bei gibt.....weitere 10 Minuten später hat der Wind dann auch ordentlich zugelegt und wir befinden uns auf 45 Meter Wassertiefe mitten im Sandplateau...ich schwitze mittlerweile schon ein wenig und Petra hat vorsorglich die Harpune startklar gemacht aber so langsam bekomme ich mein Gegenüber doch ein wenig müde....nach weiteren 10 Minuten und einigen "behutsamen" Fluchten meines Gegenübers habe ich den Fisch dann bis ans Boot ran und vor uns taucht ein richtig starker Heilbutt auf....ich gehe mitsamt Rute nach hinten und verringere Druck das der Fisch schön waagerecht vor uns steht und nun kommt Petras Auftritt...zwei hintereinander geschaltete Langleinenpilonen von 40cm Durchmesser liegen bereits im Wasser als meine Frau beherzt zusticht....ich bin echt immer erstaunt , wie cool sie das macht...mir würden warscheinlich die Eier aus der Hose rutschen aber Petra hat da mittlerweile so was wie eine "Routine" drinne...was nun folgt, ist allerdings heftig....der Fisch macht eine Flucht, wie ich es eigentlich kenne von Butten....rasant knallt er in einer wahnsinnigen Flucht gen Grund, und ich bin mir sicher, das er diesen nochmal bei guten 45 Meter Wassertiefe samt Pilonen erreicht hat....heftig...weitere 5 Minuten später tauchen die Pilonen ca 30!!! Meter vorm Boot auf und ich hole den Fisch bei mittlerweile frischen Wind ans Boot....nun der zweite Auftritt von Petra...Gaff angesetzt am Maulwinkel und schwupps eingehakt....allerdings helfe ich nun mit, leg die Rute schnell beiseite und packe mit an...nach einigen Anläufen ist es dann geschafft, der Fisch liegt so zusagen platt im Boot und nach einigen Minuten wage ich das erste Fotoshooting....


an Land nach dem Kehlschnitt zeigt die Waage dann auf 46kg, ne halbe Stunde zuvor hatte er bestimmt noch nen Kilo mehr auf den Rippen

nach dem dritten Tag das erste tolle Erfolgserlebnis in Sachen Heilbuttfischerei, so "könnte" es weiter gehen...ging es aber nicht...Heilbuttfischen ist trotz aller Erfolgsberichten immer noch ein hartes Stück Arbeit und vorerst sollten wir auch keinen Butt mehr zu sehen bekommen...
dieses mal war es aber auch irgendwie anders, da wir nun durch mehrmalige Aufenthalte hier vor Ort und Erweiterung des "Angelschatzes" schöne Dorsche fingen, fast täglich in metrischen Ausmaßen...




als Beifang gabs zwischendurch auch mal tolle Schellfische...

Buttmäßig allerdings hatte Petra echt Pech...auch den zeiten rasanten Auftritt eines davoneilenden Fisches gewann der Fisch für sich....dazu muss man sagen das die Butte bei ihr immer mit voller Wucht von jetzt auf gleich sich auf und davon machten, und Petra sichtlich Mühe hatte, überhaupt Rute und Rolle kontrolliert über Wasser zu halten (gibt ja auch Geschichten, wo das Angelequipment über Bord geht
)
also an dieser Stelle sei gesagt, alle guten Dinge sind drei und beim nächsten mal klappts dann auch bei meiner Frau mit dem großen Flachmann....
Wie es allerdings schnell geht zeigte mein Nachbar Ralf....eigentlich hatte er es nur richtig am letzten Angeltag gezielt auf den Flachmann probiert, ist mit nen großen Gummifisch bestückt "schnell mal" um die Ecke der Anlage mit seiner Frau...wirklich nen Katzensprung....und hatte gleich zugeschlagen...26kg wog der Bursche...mit Gaffbruch und alles was dazugehört


so soll es sein.....
Viel zu schnell verliefen somit wieder die Tage am Hestøysund, vielen Dank nochmal an Din Tur und dem Vermieter für die klasse Betreuung, ein schönes Fleckchen Erde zum Abschalten mit Erholungswert und tollen Fischen...
Und der grösste Dank an meine Maus, das sie das gleiche Hobby teilt wie ich, TUSEND TAKK!!!!!


am "Hotspot" angekommen Köder runter und warten auf den Biss, bei gelengentlichen einkurbeln, halt wie es läuft auf Butt...nach gerade einmal 5 Minuten der erste Aufschrei von Petra...wir hatten den ersten Berg erreicht, wo das Wasser von 25 auf 10 Meter ansteigt...die Rutenspitze unter Wasser, und die neue Jigging Master lässt einiges an Schnur frei...ich traue meinen Augen nicht, kaum angekommen , erster Buttkontakt....ich staune noch nen kurzen Augenblick mit Petra und will gerade zur Kamera greifen um einen Liveschnitt zu machen, da ist der Spuk auch wieder vorbei.....ausgeschlitzt, so ne schei.....
aber wir sind hot, und was für ein famoser Anfang...das könnte ja noch was werden...nun gut, ein Heilbutt bekommen wir leider an diesen ersten Tag nicht mehr zu sehen, aber zum Abschluß des Tages noch ein paar "Dorschberge" angefahren und auch diese machen am leichten Gerät einen Heidenspaß...

am nächsten Tag morgens fährt unser Vermieter (vom Beruf Fischer) mit einigen Gästen raus zum Langleine einholen (ich hatte mich ausgeklingt....leider)
als sie wieder reinkommen, sind alle Gäste noch aufgelöst von den Ereignissen und alle mit einem male heiß auf "Butt"...
an den Haken hatten sich zwei stramme metrische Butte vergriffen und ein wirklich kapitaler Bursche von 1,70m Länge und guten 65kg in gerade mal "6 Meter Wassertiefe"...Wahnsinn...


schade, das ich nicht dabei, wäre sicherlich tolle Aufnahmen mit der Kamera gewesen.... Stig der Fischer (Vermieter) hatte schon Mühe gehabt, diese Riesenflunder ins Boot zu wuchten aber Fische , also Heilbutte bis 150kg bezwingt er dennoch allein nur mit einem großen Angelhaken bestückt und etwas Ankerleine...verrückt diese Norweger
.....der nächste Angeltag dann war ordentlich verregnet und wir verbrachten vorerst den Tag in der Hütte...unser Nachbar Mario kam noch aufn Kaffee vorbei und scherzte ("bei Regenwetter braucht Ihr nicht rausfahren, da beißt eh nix....")
aber am Nachmittag bei Nipptide (also extremer Ebbe) wollten wir dennoch einen Versuch starten...ich hatte mir nen neuen Punkt ausgesucht bei einem 20 Meter Sandplateau mit einigen Bergen bis 8 Meter und anschließender Sandrinne auf 50 Meter...vorm Berg hielt ich das Boot und die Cutbait Herring sausten in die Tiefe (wenn man bei 15 Meter von Tiefe sprechen kann)....ich wollte mir es gerade gemütlich mach achtern aufn Boot, da ruckt es auch dochgleich einmal ordentlich in der Rute...Anschlag , Rute Krumm...nanu, was denn das? Mein Gegenüber setzt ne Flucht, aber eher gemütlich...Dorsch, kapital? So flach? Hatte ich bis dato noch nicht erlebt...na, gut, gibt immer neues...nach zwei Minuten hat sich der Gegenüber bei 13 Meter Wassertiefe nicht einen Meter nach oben bewegt...Unruhe macht sich breit bei mir...nach 5 Minuten fragt Petra mich, ob ich nicht nen Haker hätte...toll denke ich, jetzt macht sie sich noch lustig über mich....nach guten 10 Minuten bitte ich meine Frau, ihre Rute mal beiseite zu legen und das alles mal auf Film festzuhalten....mittlerweile bin ich mir sicher, das dort was großes am Haken hängt, denn ich glaube, das selbst nen 25 Kilo Dorsch nach 10 Minuten hart am Grund bei bis ins Handteil gespannter 30LBS Rute und ordentlicher Bremskraftgegenwehr meiner neuen Jigging Master mal klein bei gibt.....weitere 10 Minuten später hat der Wind dann auch ordentlich zugelegt und wir befinden uns auf 45 Meter Wassertiefe mitten im Sandplateau...ich schwitze mittlerweile schon ein wenig und Petra hat vorsorglich die Harpune startklar gemacht aber so langsam bekomme ich mein Gegenüber doch ein wenig müde....nach weiteren 10 Minuten und einigen "behutsamen" Fluchten meines Gegenübers habe ich den Fisch dann bis ans Boot ran und vor uns taucht ein richtig starker Heilbutt auf....ich gehe mitsamt Rute nach hinten und verringere Druck das der Fisch schön waagerecht vor uns steht und nun kommt Petras Auftritt...zwei hintereinander geschaltete Langleinenpilonen von 40cm Durchmesser liegen bereits im Wasser als meine Frau beherzt zusticht....ich bin echt immer erstaunt , wie cool sie das macht...mir würden warscheinlich die Eier aus der Hose rutschen aber Petra hat da mittlerweile so was wie eine "Routine" drinne...was nun folgt, ist allerdings heftig....der Fisch macht eine Flucht, wie ich es eigentlich kenne von Butten....rasant knallt er in einer wahnsinnigen Flucht gen Grund, und ich bin mir sicher, das er diesen nochmal bei guten 45 Meter Wassertiefe samt Pilonen erreicht hat....heftig...weitere 5 Minuten später tauchen die Pilonen ca 30!!! Meter vorm Boot auf und ich hole den Fisch bei mittlerweile frischen Wind ans Boot....nun der zweite Auftritt von Petra...Gaff angesetzt am Maulwinkel und schwupps eingehakt....allerdings helfe ich nun mit, leg die Rute schnell beiseite und packe mit an...nach einigen Anläufen ist es dann geschafft, der Fisch liegt so zusagen platt im Boot und nach einigen Minuten wage ich das erste Fotoshooting....


an Land nach dem Kehlschnitt zeigt die Waage dann auf 46kg, ne halbe Stunde zuvor hatte er bestimmt noch nen Kilo mehr auf den Rippen


nach dem dritten Tag das erste tolle Erfolgserlebnis in Sachen Heilbuttfischerei, so "könnte" es weiter gehen...ging es aber nicht...Heilbuttfischen ist trotz aller Erfolgsberichten immer noch ein hartes Stück Arbeit und vorerst sollten wir auch keinen Butt mehr zu sehen bekommen...
dieses mal war es aber auch irgendwie anders, da wir nun durch mehrmalige Aufenthalte hier vor Ort und Erweiterung des "Angelschatzes" schöne Dorsche fingen, fast täglich in metrischen Ausmaßen...




als Beifang gabs zwischendurch auch mal tolle Schellfische...

Buttmäßig allerdings hatte Petra echt Pech...auch den zeiten rasanten Auftritt eines davoneilenden Fisches gewann der Fisch für sich....dazu muss man sagen das die Butte bei ihr immer mit voller Wucht von jetzt auf gleich sich auf und davon machten, und Petra sichtlich Mühe hatte, überhaupt Rute und Rolle kontrolliert über Wasser zu halten (gibt ja auch Geschichten, wo das Angelequipment über Bord geht
)also an dieser Stelle sei gesagt, alle guten Dinge sind drei und beim nächsten mal klappts dann auch bei meiner Frau mit dem großen Flachmann....
Wie es allerdings schnell geht zeigte mein Nachbar Ralf....eigentlich hatte er es nur richtig am letzten Angeltag gezielt auf den Flachmann probiert, ist mit nen großen Gummifisch bestückt "schnell mal" um die Ecke der Anlage mit seiner Frau...wirklich nen Katzensprung....und hatte gleich zugeschlagen...26kg wog der Bursche...mit Gaffbruch und alles was dazugehört



so soll es sein.....
Viel zu schnell verliefen somit wieder die Tage am Hestøysund, vielen Dank nochmal an Din Tur und dem Vermieter für die klasse Betreuung, ein schönes Fleckchen Erde zum Abschalten mit Erholungswert und tollen Fischen...
Und der grösste Dank an meine Maus, das sie das gleiche Hobby teilt wie ich, TUSEND TAKK!!!!!


ein paar Bilder anbei....
einer von 9 metrischen Dorschen
Häuser von oben....
Ausblick von der Terrasse...
Abendstimmung ....
Heibuttkopf gebacken im
Ofen...Delikatesse
vorher.....

nachher....
Hauke Loof
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