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Ausgabe Oktober 2017

Macht Angeln einfacher: Angeln ist ein wertvolles Erziehungsinstrument!

https://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=330066


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Macht Angeln einfacher: Angeln ist ein wertvolles Erziehungsinstrument!



Kommentar

Die eine Seite der Medaille

Immer wieder erstaunlich:
Auf der einen Seite haben wir Tierrechtler, Tierschützer und ähnlich gestrickte Leute, die Angeln verdammen, die behaupten, dass Angeln verroht.

Und Politiker wie z. B. ausgerechnet der baden-württembergische GRÜNE Pix, derspricht gar davon, man müsse an Kinderschutz denken, bevor man Kinder zum Angeln lässt:

 

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Dass ausgerechnet Pix als GRÜNER mit deren Vorgeschichte mit "Kinderschutz" kommt und Angler als gefährlicher für Kinder als GRÜNE darstellt, finde ich persönlich empörend:
Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Dass ausgerechnet die GRÜNEN bei ihrem "Verhältnis" zu Kindern beim verhindern, jüngere Kinder zum Angeln zu lassen, von Kinderschutz sprechen, ist zum erbrechen...

Und Gesetzgeber, Behörden und Verwaltungen verbieten ja augenscheinlich allgemein (leider nur wenige positive Ausnahmen) eh lieber, als dass sie etwas fördern oder unterstützen. Vor allem wenns um Kinder, geht, die man ja auch irgendwie schützen muss..

Die Frage ist:
Vor Anglern oder vor Politik Verwaltung und Schützern?


Die andere Seite der Medaille
Und zwar die in meinen Augen deutlich näher an der Realität verweilende. Immer wieder, auch hier im Forum in Artikeln und Diskussionen zeigt sich auch von pädagogischen "Profis" wie hier, wie wertvoll von denen das praktische Angeln eingeschätzt wird.

Die andere Seite sind dann natürlich auch solche Artikel wie der Folgende aus "Die Rheinpfalz":
Nix Barsch, Alter: Angelprojekt für junge Straffällige in Speyer
http://www.rheinpfalz.de/artikel/nix...ige-in-speyer/

Zitat:
In Speyer gibt es ein Angelprojekt für junge Straffällige. Geduld und Frustrationstoleranz sollen dabei unter anderem trainiert werden. Werden sie auch – wenn mal wieder nichts beißt.
.....
Das Angelprojekt „ist ursprünglich eher für Menschen mit Suchtproblemen konzipiert“, sagt de Crouppé, der die Idee aus der Therapiearbeit mit Alkoholikern übernommen hat.
........
„Viele unserer Klienten haben eine sehr niedrige Frustrationsschwelle“, sagt de Crouppé. Und Frustrationstoleranz, die „braucht man schon beim Angeln“, sagt Michael, der seine 100 Arbeitsstunden inzwischen hinter sich hat: iPad in einem Café geklaut, „am nächsten Tag aber wieder hingebracht“, sagt er.

Das alles sind nur ganz kurze Zitate aus dem Artikel.

Wenn also das PRAKTISCHE ANGELN schon pädagogisch so wertvoll sein kann, wenn es auch z. B. nicht nur wie hier straffälligen Jugendlichen hilft, sondern auch für junge behinderte Menschen so wertvoll sein kann (siehe: Diakonie in Schleswig Holstein bittet Angler um Hilfe), wie zum Teufel kommen da Politiker, Behörden, Verwaltungen, Schützer und Rechtler alles Facetten eigentlich dazu, das Angeln immer schwieriger und bürokratischer zu gestalten?

WACHT MAL AUF UND MACHT ANGELN (wenigstens) FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND BENACHTEILIGTE EINFACHER UND UNBÜROKRATISCHER!!!!

Thomas Finkbeiner

 

 



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