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Ausgabe August 2017

Testbericht Quantum Spinnerbaits von Ulli3D

Zum Test bekam ich ein kleines Päckchen mit 3 Spinnerbaits und einem Bonus-Gummifisch, den Quantum Yolo Pikeshad.


Bei den Spinner Baits handelt es sich um:
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den Quantum Spinnerbait in 8 Gramm:
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den Black Cat Spinnerbait 60 Gramm:
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den Quantum Spinner Bait Pike in 65 Gramm:
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Der erste Eindruck zu den Spinnerbaits ist gut, sauber verarbeitet und stabile Haken, zumindest bei den beiden schwereren Baits sieht es so aus, als ob es sich sogar um salzwasserfeste Haken handelt.

Ich habe die Baits im Rhein bei Bonn getestet, leider konnte ich sie, krankheitsbedingt, nur 4 x einsetzen, der Urlaub in Noordholland musste ausfallen, erfolglos zwar, was im Moment bei uns fast Standard ist, aber ich denke, ich konnte mir ein gutes Bild von den Baits machen.

Am besten hat mit der Quantum Spinner Bait, Farbe: Black Metal , 7 cm , 8g gefallen. Er ist gut zu führen, macht auch gut Druck und läuft selbst in der Strömung im Rhein gut. Er lässt sich entweder schlicht und einfach einkurbeln oder auch mit Spinnstops immer wieder mal auf Tiefe bringen. Die Rückmeldung an die Rute ist gut.

Der Black Cat Big Spinner Bait, Farbe: Silver, 60g war mein „Problemkind“. Von Anfang an war es nicht möglich das Spinnerblatt in dauerhafte Rotation zu bringen. Der Wirbel war nicht das Problem, er ist offensichtlich ein kugelgelagerter, aber das Spinnerblatt „dödelte“ immer nur links-rechts aber keinerlei Rotation, im Gegensatz zu dem eingebauten Rotator. Der dreht sich wie wild aber das reicht nicht aus, um entsprechenden Druck zu machen. Selbst in der Strömung des Rheins gab es so gut wie keine Rückmeldung. Ich habe auch versucht, das Blatt etwas zurecht zu biegen aber ohne Erfolg. Da hat der kleine 8 g Spinner Bait mehr Druck gemacht.
Da das Blade glücklicherweise über einen Sprengring montiert ist, besteht die Möglichkeit das Spinnberblatt einfach auszutauschen. Das werde ich künftig wahrscheinlich auch machen, denn Wurfeigenschaften und Größe dieses eigentlich für Waller gedachten Köders sind auch für Hechte sehr interessant. Zu herkömmlichen Spinnerblättern habe ich da irgendwie doch mehr vertrauen.

Der Quantum Spinner Bait Pike, Farbe: Bloody Offspring, 20cm, 65g ist im Fluss ein echtes „Monster“. Ich habe den Bait mit einer 2,70 m Pilkrute mit 180 g WG getestet, weil ich das schon geahnt hatte. Eine 80g Rute geht eventuell im See oder zwischen den Buhnen aber wenn da noch etwas Strömung hinzu kommt, dann sind mindestens 120 bis 150 g WG erforderlich. Wenn man den beim Schleppen einsetzt dann sollten auch ruhig ein paar Gramm mehr sein (180 g Minimum). Das ist sicherlich ein Köder für Großhechte oder aber auch für Waller.

Eine Kleinigkeit hat mich etwas gestört, nach einigen Würfen hat sich die Metallstange etwas zusammengebogen, zwar nur einige Millimeter aber so weit, dass sie nicht mehr in die Bilsterverpackung passte. Hier könnte vielleicht ein halber Millimeter Durchmesser bestimmt mehr Stabilität bringen. Genau so wäre es ein Goodie, wenn man für das hintere Spinnerblatt, das ja auswechselbar ist, ein zusätzliches längliches Blatt für die Strömung beipacken würde.

Fazit:
Die Spinner Baits von Quantum und Black-Cat sind allesamt sauber verabeitet und mit qualitativ guten Haken ausgestattet. Die zwischengeschalteten Sprengringe erlauben es, die Spinnerblätter auszuwechseln - und den Köder ggf. an sich verändernde Sitautionen am Wasser anzupassen. Ich würde mir gerade bei den beiden großen Spinner Baits wünschen, dass noch jeweils ein weiteres Spinnerblatt zum wechseln mitgeliefert wird.

Petri Heil
Ulli3D



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