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Ausgabe August 2017

Testbericht Quantum und Black Cat Spinnerbaits von FishingIsLife


Hallo ihr lieben Angler, gestatten dass ich mich kurz vorstelle?

Mein Name ist Benjamin Zielazek (AB-Nick: FishingIsLife), ich bin 15 Jahre alt und somit noch frischer Jungangler!
Geboren bin ich im Allgäu und wohne jetzt, nicht weit entfernt davon, nahe München.
Meinen Angelschein habe ich erst dieses Jahr im Februar bestanden und bin seitdem fast jedes Wochenende am Wasser, um meiner Lieblingsbeschäftigung dem Angeln nachzugehen!

Ich war überrascht und erfreut zugleich als bei mir die Meldung eintraf ich wäre einer der Testangler für die Spinnerbaits. Tatsächlich traf dann einige Tage später das Paket mit den Testobjekten ein, welche schon beim Auspacken Lust aufs Angeln machten. Nach diversen Einsätzen am Wasser möchte ich nun hier meine Erfahrungen mit den Ködern teilen.

Ich beginne mit dem:
Black Cat Spinnerbait (60g) in der Farbe silber:

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Der Spinner ist aus gutem, widerstandsfähigem und vor allem rostfreiem Material gefertigt, welches sogar den Einsatz während meines Fehmarn Urlaubs im Salzwasser ohne einen Kratzer überlebte.

Der Spinnerbait besteht aus einem schweren Jigkopf (60g) und „Gummilametta“, welches den Körper eines Fisches imitiert. Um zusätzlichen Bissreiz hervorzurufen besitzt der Bait ein, je nach Führungsweise, rotierendes oder schwankendes Metallblatt. In diesem gibt es in der Mitte ein Augen förmiges Loch in welches, um zusätzlichen Reiz zu erzeugen, Lockperlen und ein rotierendes Metallblatt eingearbeitet sind.

Führungsweisen gibt es hier natürlich mehrere. Hier 2 Techniken die ich innerhalb des Testverfahrens erprobt habe:
1.Den Köder wie einen Gummifisch am Grund entlang jiggen lassen. Das Metallblatt taumelt dann und imitiert einen Verletzten Fisch.
2.Hinter einem Boot herschleppen oder vom Ufer einfach schnell Ruckweise einholen. Bei dieser Variante rotiert das Metallblatt und sendet Druckwellen aus.

Durch sein Gewicht ist der Spinner am besten für größere Raubfische ,die sich am Gewässergrund aufhalten geeignet, wie z.B. Zander, Hecht, Wels oder aber auch beispielsweise große Dorsche im Salzwasser.

Ein Nachteil scheint zu sein, dass der Bait durch seine dreieckig zulaufende Spitze viel Kraut fängt. Durch seine große Form bleibt er an vielen Wasserpflanzen hängen und muss schon bald wieder davon befreit werden.
Einer seiner Vorteile ist aber ganz klar, dass man mit dem Spinner durch seine 60g Gewicht schnell auf Tiefe kommt und dass der Köder somit ständig an gestraffter Leine mit der Rute in Verbindung steht. Dies verhilft zu einem rechtzeitigen Anhieb.

Getestet habe ich diesen Spinnerbait in der Ostsee bei Fehmarn,

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im Weißensee bei Füssen, im Elbsee bei Aitrang und im Bärensee in Kaufbeuren.

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Alle vier Testorte hatten unterschiedliche Bedingungen, welche mir aber dennoch auf diesen Spinner keinen Biss brachten. Ich werde es aber weiterhin probieren!

Als zweites folgt hier nun der Bericht über den:
Quantum Spinnerbait Pike (65g und 20cm) in der Farbe Bloody Offspring

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Auch hier kann ich über das Material sagen: einfach sehr gute Qualität.

Dieser Spinner besteht aus einem schweren Kopf an dem, wie bei den anderen beiden Baits auch eine Art Lametta, teils aus Gummi, teils aus Plastik, hängt. Dieses Lametta stellt den Körper des Fisches da. Der Kopf ist über eine Metallstange, an der auch die Hauptschnur eingehängt wird, mit zwei Spinnerplatten verbunden, die sowohl heftige Druckwellen beim rotieren aussenden, als auch den optischen Reiz ansprechen. Des weiteren besitzt der Spinner im Lamettamantel zwei starke und scharfe Einzelhaken. Der hintere der beiden ist nur durch eine Öse auf den Hakenschenkel des anderen aufgeschoben und somit austauschbar. Die Befürchtung dass der Haken sich beim Drill oder Spinnangeln lösen könnte ist aber völlig überflüssig. Der Haken kann sich ohne menschliche Hilfe nicht entfernen lassen.

Ich habe folgende Führungsweisen ausprobiert:
1.Schleppen hinter einem Boot am Ufer entlang.
2.wie einen Wobbler vom Ufer aus. Einmal lang zu mir herziehen, dann die Rute in Kombination mit ständigem Schnur einholen wieder zum Wasser hin bewegen und das ganze wieder von vorne. So rotieren die Metallblätter und senden Druckwellen, wobei nebenbei kleine Unterbrechungen in den Lauf durch das Einholen der Schnur kommen. So spielt der schwere Köder im Wasser ein bisschen und erregt Aufmerksamkeit.
Wenn man das vibrieren der rotierenden Metallblätter in der Rute spürt ist die Führung genau richtig. Ist das nicht der Fall so hängt entweder Kraut dran und blockiert oder es hat sich etwas beim Wurf verheddert.
Da sich das Lametta leicht mal an den Spinnerblättchen verheddert empfehle ich eine Überkopf Wurf, welcher das Risiko enorm vermindert.

Der Spinnerbait ist für das Hecht angeln! Natürlich beißen auf diesen vielleicht auch andere Fischarten. Da ich aber nur einen Hecht fangen konnte, kann ich hier noch nicht sagen für welche Arten der Köder sonst interessant sein könnte.

So im ganzen finde ich den Spinner einfach Super, vor allem weil er mir meinen ersten Hecht eingebracht hat.

Testgebiete waren hierbei genau die gleichen wie beim Black Cat Spinner. Der Hecht ging mir im Bärensee, ein trüber dunkler See mit viel Kraut im Sommer, auf den Spinner.

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Ich fing ihn vom Ufer mit der 2. Führungstechnik.

Ich empfehle diesen also weiter und wünsche allen anderen genauso viel Glück.

Last but not least folgt hier noch der Testbericht vom:
Quantum Spinnerbait (8g und 7cm) in der Farbe schwarz

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Wie nicht anders zu erwarten ist das Material genau das Gleiche wie bei dem anderen Quantum Spinner also einfach Spitzen-Qualität. Auch der Aufbau des Baits ist hier fast identisch, bis auf zwei Unterschiede:
1.Der Spinnerbait hat nur einen Einzelhaken unter seinem Lametta Kleid
und
2.er besitzt auch nur ein rotierendes Metallblatt.
Man kann also sagen, dieser Köder ist die kleine Version des Quantum Spinnerbait Pike.
Auch dieser Köder lässt sich Wunderbar mit den zwei oben genannten Führungstechniken führen:
1.Schleppen hinter einem Boot am Ufer entlang.
2.wie einen Wobbler vom Ufer aus. Einmal lang zu mir herziehen, dann die Rute in Kombination mit ständigem Schnureinholen wieder zum Wasser hin bewegen und das ganze wieder von vorne.
Auch hier sage ich wieder: sobald man das vibrieren des Metallblatts nicht mehr in der Rute spürt hängt Kraut dran oder es hat sich etwas beim Wurf verheddert.

Der Spinner ist vor allem für die Angler unter euch brauchbar die auf kleinere Raubfische Angeln wie beispielsweise: Forelle, größere Barsche, Rapfen, mittlere Hechte, etc.
Wie aber sicher bekannt ist gehen teilweise auch größere Räuber auf kleine Köder...

Meiner Meinung nach ist dieser Spinnerbait der praktischste und beste unter den drei Testartikeln. Er ist klein und benötigt dadurch kaum platz in der Köderbox. Außerdem ist er ein universell einsetzbarer Raubfischspinner, für so ziemlich jede Raubfischart. Zusätzlich möchte ich noch sagen, dass ich auch mit diesem Glück hatte. Mir gingen an einem Bach innerhalb von 15 Minuten 2 wunderbare Bachforellen mit knapp 40cm an den Haken.

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Außerdem ging noch ein kleiner Hecht von dem ich hier aber leider kein Foto habe ans Band.
Auch in den anderen Gewässern habe ich ihn getestet aber dort blieb leider der Erfolg aus.

So empfehle ich auch diesen Köder gerne an alle Raubfischjäger weiter und wünsche damit viel Erfolg!

Abschließend möchte ich sagen, dass ich die beiden Qunatum-Spinner ohne Bedenken weiter empfehlen kann da sie mir wunderbare Fische gebracht haben und sie mich einfach mit ihrer Lauftechnik von ihrem Können überzeugt haben. Beim Black Cat Spinner Bait hoffe ich, dass er mir auch bald noch einen schönen Fisch bringt .
Sie sind durchaus eine gute Alternative zu Wobblern!


Hier noch ein dickes DANKESCHÖN an Black Cat und Quantum, dass ich die Spinner testen durfte und allen Anglern viel Glück mit den Spinnerbaits!

Viele Grüße
Benjamin Zielazek


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