Ausgabe Mai 2012

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    Bau von Posen mit Wechselspitze

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    Bau von Posen mit Wechselspitze

     

    anzeige_geoff-anderson_50x5Die Sonne scheint und die rote Spitze der Pose steht gut sichtbar über dem Wasser. Aber wenn es abends dunkler wird sieht man die rote Posenspitze immer schlechter, weil das Spiegelbild der Bäume vom gegenüberliegenden Ufer genau dort stört wo die Pose steht. Jetzt noch schnell die Pose wechseln? Lohnt sich das noch bei der hereinbrechenden Dunkelheit?

     

    Ja, es lohnt sich, wenn man nicht die ganze Pose sondern nur die Posenspitze austauschen kann. Wie man solche Posen baut erfahrt ihr hier:

     

     

    1) Stippposen mit Wechselspitze

    In beide Stirnseiten eines Stücks Balsa-Rundstab bohrt man mittig und möglichst gerade mit einem 2-mm-Bohrer jeweils ein Loch von ca. 1,5-2 cm Tiefe.

     

     

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    Dann spitzt man die beiden Enden mit dem Messer an.

     

     

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    Nun steckt man einen halben Schaschlikspieß fest in das eine Loch, spannt den Schaschlikspieß ins Bohrfutter einer Bohrmaschine (am Besten ist hier eine Ständerbohrmaschine) und dreht den Posenkörper zuerst mit grobem und dann mit feinem Schmirgelpapier in die gewünschte Form.

     

     

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    Man zieht den Schaschlikspieß wieder aus dem Posenkörper, gibt einen Tropfen Kaltleim ins Loch und drückt den Schaschlikspieß wieder fest ins Loch. Das freie Ende des Schaschlikspießes spitzt man etwas an. Für die Wechselspitzen schneidet man sich ca. 5 cm lange Stücke aus einem Schaschlikspieß und spitzt sie an beiden Enden an.

     

     

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    Man steckt Zahnstocher in ein Stück Styropor, auf die Zahnstocher steckt man die Posenkörper mit dem freien Loch. Die Wechselspitzen steckt man ebenfalls etwa einen halben Zentimeter tief ins Styropor. Jetzt kann man Posenkörper und Wechselspitzen in einem Rutsch bemalen.

     

     

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    So sehen die Posenkörper und die Wechselspitzen aus, wenn sie fertig bemalt sind:

     

     

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    2) Posen mit dicker Wechselspitze

    Wenn man oben im Posenkörper ein Loch von 4,5 mm Durchmesser und ca. 1 cm Tiefe bohrt, kann man dort ein Knicklicht einsetzen. Wichtig ist aber, dass der Posenkörper oben noch eine gewisse Wanddicke hat, damit man die Öse aus dünnem Federstahldraht senkrecht von oben in den Posenkörper einstecken kann.

     

     

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    Statt des Knicklichts kann man sich auch passende Wechselspitzen bauen, indem man einen 6-mm-Rundstab auf eine Länge von 2/3 mit dem Messer etwas dünner schnitzt, den Rundstab mit dem dicken Ende ins Bohrfutter spannt und dann mit Schmirgelpapier auf 4,5 mm Dicke herunterschleift.

    So sehen die Posen aus, wenn sie fertig bemalt sind:

     

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    Und hier beide Posentypen, fertig zusammengesteckt:

     

     

    bild9

     

     

    Bei den Stippposen läuft die Schnur oben und unten jeweils durch ein Posengummi, bei den anderen Posen läuft die Schnur oben durch die Öse und unten durch ein Posengummi.

     

    Ernst Spangenberger

    Viele weitere Basteltipps auf meiner Anglerhomepage: http://people.freenet.de/ernst-spangenberger/fisch.htm

     

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