Ausgabe Mai 2012

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    Ein Ederseebericht

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    Ein Ederseebericht

    Hallo zusammen!

     

    Ich möchte mal kurz einen kleinen Bericht zu unserer 1. Edersee-Tour zum Besten geben. Allerdings werde ich versuchen mich mit dem Text etwas knapper zu fassen und dafür ein paar feine Bilder präsentieren.

     

    Am Samstag den 28.10. starteten wir um 5:00Uhr mit 4 Mann zu unserer 1. Edersee-Angeltour überhaupt. Unsere Boote hatten wir rechtzeitig beim Bootsverleih Kretschmann reserviert und kamen dort um kurz vor 7Uhr an. Es war noch stockfinster doch es waren bereits einige Angler vor uns vor Ort.

     

    Nach kurzer Lagesondierung und Begrüßung durch den Bootsverleiher "Struppy" schleppten wir unser Tackle den steilen Weg zum Wasser hinab. Da der Pegel des Sees gerade 20m unter normal lag, musste man ein paar ordentliche Stufen hinab laufen bis zum Steg. Dort angekommen waren die Boote ruckzuck beladen und los ging es!

     

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    Hier die Sperrmauer von weitem....

    Nachdem wir die Boote aus der Steganlage heraus manövriert hatten fuhren wir zunächst aufs gerade Wohl auf den See hinaus. Das Wetter war eigentlich prima zum Fischen....so erschien es uns jedenfalls....schön bedeckt und kaum Wind. Wir probierten nach und nach eine Vielzahl von verschiedenen Kunstködern an den uns empfohlenen Plätzen aus, doch außer einem Biss auf Gummifisch tat und tat sich rein gar nichts. Nach ein paar Stunden ohne einen einzigen Fisch machten wir eine kleine Pause an den Hopfenbergen.

     

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    Owei...ganz schön wackelig so ein Boot...aus mir wäre wohl nie ein richtiger Seemann geworden.

     

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    Das steht normal alles unter Wasser bei normalem Pegel...man sieht oben links eine gelbe Boje welche ja normalerweise schwimmen sollte.

     

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    Hier die "Rinne" zwischen den Hopfenbergen... schon zu flach um mit dem Boot noch durchzufahren.

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    Hier sieht man im Hintergrund die 2 großen Ausflugsschiffe...diese schlugen immer ordentliche Wellen welche unsere Nussschalen schön schaukeln ließen!

     

     

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    Hier mal ein Panoramabild vom erhöhten Standort.


    Nachdem wir uns etwas die Beine auf dem Festland vertreten hatten, ging es wieder ab ins Boot. Da wir beim Vertikal-Fischen bisher wenig Erfolg hatten entschlossen wir uns eine Runde zu Schleppen!

    An diesem Samstag waren noch eine ganze Menge anderer Boote unterwegs wovon 70% schleppten und 30% vertikalten oder ihr Glück mit Köderfisch versuchten. Am Ufer saßen hier und da auch Stippfischer mit ihren langen Gerten.
    Wir fuhren mit unseren beiden Booten an den Kanten entlang „seeaufwärts" in Richtung der Ausflugsschiffe. Mittlerweile war der halbe Tag schon herum und wir hatten nicht einen einzigen Fisch gefangen!! Gut wir rechneten nicht mit Unmengen an Fisch aber doch schon mit etwas mehr Erfolg...aber wir waren schließlich das 1. mal hier und wie das halt so mit neuen Gewässern ist, muss man erstmal seine Erfahrungen machen...
    Mein Kollege und ich fuhren den anderen beiden etwas voraus als diese plötzlich riefen: "Wir haben was!" Wir reagierten schon ganz erstaunt: Was? Wie? Fisch!? Wirklich?!? Endlich war mal was am Haken und der bann schien gebrochen! Nach kurzem Drill stellte sich der Fisch als knapp 50cm Hecht heraus, welcher einen geschleppten Gummifisch nahm.

     

     

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     Nach kurzem Fototermin durfte dieser wieder schwimmen.

     

     

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    Hier in der Nähe der Ausflugsschiffe versuchten wir es nach kleinem Erfolgserlebnis wieder mit Gummi. Doch leider gab es hier nur einige Abrisse und sogar einen Rutenbruch beim Auswurf.

     

     

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    Hier mein bis dahin erster und einziger Fang!
    Nachdem die Fische wiederum auf Gummi nicht so recht wollten beschlossen wir zu einem schwimmenden großen Ponton zu fahren um dort eine kleine Pause zu machen. Das Wetter hatte mittlerweile etwas umgeschlagen und es regnete immer wieder für einige Minuten. Den weg zu unserem Ziel nutzten wir natürlich effektiv und schleppten ein paar Wobbler hinterher. Ich entschied mich für meinen 22cm Zam Wobbler den ich auf ca. 6m weit hinter dem Boot schleppte. Die Rute hielt ich dabei in der einen und den Steuergriff des Motors in der anderen Hand. Gerade als wir uns etwas über das schlechte, bisherige Fangergebnis unterhielten und ich gerade noch zu meinem 2. Bootsmann meinte "Immer optimistisch bleiben!" knallte es mir beinahe die Rute aus der Hand!! Ich setzte sofort noch einen Anhieb und schaltete den Motor ab. Zunächst hielt ich den Fisch für eher mittelmäßig doch mein Bootspartner Kai meinte gleich: "Warts ab bis er hoch kommt!" Und tatsächlich, als der Fisch dann am Boot war gab er noch einmal richtig Gas und lieferte mir ordentlich Gegenwehr...und schmächtig sah er nun auch nicht mehr aus!
    Kurz darauf gelang gleich beim 1. Versuch die Landung per Kescher. Danke noch mal an Kai fürs schnelle Keschern! Denn direkt als der Fisch über dem Netz war schüttelte er wütend den Kopf und der Wobbler flog aus dem Hechtmaul hinaus!
    Da war er nun mein 1. Edersee-Hecht!

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    Ein wirklich wunderschöner und wohlgenährter Fisch über den ich mich sichtlich freute! Im Hintergrund Board-Member Grintz mit seinem Bruder.

     

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    Danach liefen wir unsere Schwimminsel an und legten eine ausgiebige Pause ein. Dabei quatschten wir etwas mit anderen Anglern, welche ebenfalls dort rasteten und bisher auch nicht viel Glück hatten.
    Der Tag war nun schon fast vorbei und wir beschlossen noch ein paar Stellen in der Nähe der Staumauer abzuklappern. Doch leider ließ sich dort kein Fisch mehr überzeugen. Gegen 6 Uhr entschieden wir uns den Steg anzusteuern um dort noch ein wenig die Gummis zu zocken.
    Am Steg angekommen entluden wir die Boote und fischten noch weiter vom Steg aus und unterhielten uns hier und da mit anderen Anglern.
    Direkt am Ufer konnte Tobi dann seinen 1. Fisch fangen! Ein kleiner aber feiner Hecht entschneiderte ihn.
    Mittlerweile war es nun schon dunkel und ich hatte als erster das Fischen eingestellt um mich diversen Gesprächen mit den Barsch-Spezis zu widmen.
    Nach einer Weile entschloss ich mich dann doch noch einmal meinen Kopyto etwas zu tauchen. Zum Einsatz kam ein 7cm Kopyto in der Farbe Babybass. Und dann passierte das unerwartete... gleich beim 1. Wurf fuhr das erhoffte "Tock" durch meine Rute! Der Anhieb saß und zum Vorschein kam dieser 41er Zander der gleich nach dem Foto wieder schwimmen durfte.

     

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    Leider blieb dies der letzte Fisch für unseren Angelausflug an den Edersee. Besonders schade fand ich, dass mein Bootskollege Kai als Schneider nachhause fahren musste. Aber beim nächsten mal klappt es sicher besser! Alles in allem war es aber dennoch ein schöner Angeltag und wir hatten Spaß...das ist die Hauptsache denke ich...auch wenn die Boote am Ende nicht voller Fisch waren!

    Im November geht es dann wieder für ein ganzes Wochenende los...der See ruft! Dann vielleicht mit mehr Erfolg in Sachen Stachelritter!

    Grüße und allzeit Petri Heil!

     

    Sebastian B.

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