Ausgabe Mai 2012

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    Norwegen im Juni 2008 - Eine Reise in Bildern - Teil 2

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    Norwegen im Juni 2008 - Eine Reise in Bildern - Teil 2

    15.06. – 19.06 – Tag 13 – 17: Reviererkundung und Angeln bei schönstem Wetter

    Unser Domizil:

    Unmittelbare Lage am Meer


    Das Gebiet ein Traum zum Angeln!


    Große Küche, alles Notwendige für nen bequemen Urlaub ist vorhanden


    Wohnzimmer und Esstisch, Panoramafenster mit herrlichstem Ausblick


    Das Boot:


    Ausreichend groß für 2 Personen, Motorisierung 10 PS, Spitze: 15 km/h. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten beim Motorstarten erwies sich dieser aber als sehr zuverlässig. Der Durst hielt sich auch in Grenzen. Somit waren auch Ausfahrten weiter hinaus möglich. Sobald die Wellen aber zu „hoch“ und unangenehm wurden hieß es sich möglichst schnell vom Acker machen! Lieber nix riskieren! Schwimmwesten waren immer am Mann, Handfackel griffbereit, ausreichend Reservekraftstoff mit an Board. Zusätzlich GPS und Seekarte sowie Kompass um sicher in allen Situationen navigieren zu können.


    Der Bootshafen ist relativ neu, der Weg zum Haus ist nicht zu weit, da wir aber die Sachen nie im Boot gelassen haben, musste man doch immer mit dem Auto hinfahren! Die Hütte liegt in einem kleinen Ferienhausgebiet von Einheimischen, die meist nur am Wochenende vor Ort waren.


    Angeln:









    Fische wurden auch gefangen. Das Gebiet umfasste unterschiedlichste Tiefenbereiche von 30 m bis 300 m. Mit GPS und Lot war das auffinden der interessanten Punkte leicht möglich.





    Vorsicht war angesagt, wenn man sich im Gebiet der Fahrrinne durch die Schären aufhielt. Nicht zu unterschätzen ist die Geschwindigkeit, mit der so mancher Pott auf einmal auftauchte. Ein versagen des Motors in so einem Moment wünsche ich niemanden!

    Fisch gab es satt, wenn man sich etwas mit der Materie auskannte. An Unterwasserbergen und Kanten konnte man immer den ein oder anderen Flossenträger überlisten. Hauptfische waren Dorsch, Seelachs und Pollak, auch der ein oder andere Leng und Lumb ging an die Rute, kleine Rotbrasche hier und da und sogar ein Knurrhahn machte einmal nen kurzen Besuch an der Wasseroberfläche.
    Ideale Köder waren Pilker zwischen 50 gr. und 300 gr., hin und wieder mussten aber auch größere Kaliber montiert werden. Die teuren Giant-Jig-Heads brachten nicht die erhofften Erfolge. Naturköderfischen haben wir nicht betrieben, zum Schleppen (eigentlich gute Gegend) sind wir nur einmal gekommen. Das aktive Fischen ist uns doch eher entgegen gekommen.


    Seelachse, immer eine Freude an Leichtem Gerät.


    Die „Geier“ waren auch nicht weit, wenn die Fische sofort versorgt wurden.


    Die Filetiersession nach dem Angeln ermahnte einen immer wieder es nicht zu sehr krachen zu lassen. Da wir aber 14 Tage Zeit hatten, damit jeder seine 15 kg zusammen bekommt hielt sich der Aufwand immer in Grenzen. Beim zerlegen der Lumbs wurden wir zum ersten Mal mit der Wurmproblematik konfrontiert. Die ersten Dorsche und Pollaks haben wir noch einfach so verspeist, nach dem ersten Wurmfund wurde dann aber immer genau geschaut! Es gab fast keinen Wurmfreien Pollak, Dorsch oder Seelachs. Insbesondere die Innereien waren stark befallen. Somit wanderten leider die meisten Bauchlappen in den Müll.



    Das Ergebnis nach einem Tag. Wie gesagt, wir hatten Zeit, die Masse war nicht entscheidend.
     
    Abendstimmungen:
















    20.6 – Tag 18: Ausflug nach Trondheim


    Auf dem Weg nach Vanvikan zur Expressfähre nach Trondheim


    Expressfähre nach Trondheim, Blick zurück auf Vanvikan


    Die Insel Munkholem mit der Festung kurz vor Trondheim


    Blick auf Trondheim


    Im Hafen liegt die Finnmarken zu einem Zwischenstopp auf dem Nordturn.


    Nidarosdom in Trondheim. Der Aufstieg auf den Aussichtsrundweg auf dem Dach ist nix für Leute mit Platzangst!


    Rundblick auf Trondheim.






    Blick Richtung Fjord mit dem Munk.




    Die Finnmarken läuft aus. Kurs Nordkapp.

     
     
    21.06 – 23.06 – Tag 19 – 21: Angeln und Ausspannen


    Schöner Pollak, das Wetter war einwandfrei. Den Umschwung sollte man aber rechtzeitig registrieren!


    Warten an der Basisstation jetzt sollten die aber langsam den Rückweg einschlagen! Nachdem die Hütte für 6 Personen Platz bot, kamen meine Eltern die auch in Norwegen Urlaub machten für die zwei Wochen auch hier vorbei. So war es sehr praktisch an Land immer eine „Ansprechstation“ für mögliche Probleme zu haben. Außerdem konnten mehr Fisch der direkten Verwertung zugeführt werden.


    Der Rückweg war kein Spaß mehr, der Wind hatte recht schnell aufgefrischt und für unruhiges Meer gesorgt. Eine sichere Heimfahrt war noch problemlos möglich, aber sehr feucht! Ne Stunde länger hätte man mit dem Boot nicht draußen sein sollen!


    Zurück im Hafen! Das nächste mal muss man vorsichtiger sein. Weiter als 30 min Fahrt (ca. 5-6 km) bis zu geschützten Gewässern haben wir nicht gewagt.


    Bei dem Seegang war nur an Angeln vor den Schären zu denken, alles weiter draußen ist nur mit bessrem Boot möglich.

    Sommersonnenwende / Mitternachtssonne
    Obwohl für die Mitternachtssonne nicht weit nördlich genug waren, war es trotzen die ganze Nacht hell genug. Sonnenuntergang um 23:48 Uhr, Sonnenaufgang um 3:00 Uhr. Vom Wohnzimmer konnte man täglich im „Panoramafernseher“ wunderschöne Abende erleben.









    Der „Hausberg“ im Abendrot! Nein wir sind nicht in Australien!




    Da macht „Fernsehen“ Spaß!

    Sonnenaufgang:




    Aufgenommen von meinem kleinen „Privatbalkon“!



     
     
    24.06/25.06 – Tag 22/23: Ausflüge nach Afjord, Roan, Storvika/Bessaker, Osen, Follafoss

    Die etwas ungünstigeren Tage, „an denen einem in Norwegen Regen zugemutet wird“, nutzten wir für einige Abstecher in die Umgebung.




    Ja wir haben auch schlechtes Wetter gehabt, aber nicht mal 5 Tage in 3,5 Wochen!


    „Wasserfall“ bei Afjord, von dem bei Wind unten nix ankommt!


    Gebirgstal Richtung Reppkleiv


    Stockfisch bei Roan


    Fjord bei Roan


    Fjord bei Roan


    Land’s End bei Storvika/Bessaker, zum Angeln interessantes Gebiet, Landschaftlich nicht so mein Fall, lag aber nicht am schlechten Wetter!


    Lachsfluss bei Osen, viele Einheimische bevölkerten zu der Zeit schon die Flüsse und Bäche.


    Fluss in Richtung Namdalseid


    Herrliche Seen …




    26.06/27.06 – Tag 24/25: Angeln und an Abschied denken


    Die letzten Tage vergingen, wie immer, viel zu schnell! Unseren Fisch hatten wir früh genug zusammen, sodass man den Tag immer sehr gemütlich angehen konnte.




    Häufige Begleiter - Papageientaucher.


    Ständige Begleiter – Möwen.




    Die Hurtigrute, meist pünktlich immer zu 15:15 Uhr Ortszeit Durchfahrt vor den Schären. Hier im Wettrennen mit einem „Haus“-Boot!


    Klarer Sieg für das Postschiff!


    Ach ja, geangelt wurde auch noch. Die letzten Tage haben wir Ausschau nach den leckeren Seelachsen gehalten! Kurze Zwischenfrage: Zu welcher Uhrzeit wurde das Bild aufgenommen?
     
     
    Von den Hügeln in der Nähe der Hütte hatte man einen schönen Überblick über das Revier:









    Blick in das hintere Hügelland.



    Weitere Abendstimmungen: Es gibt fast nichts schöneres!












    Der Nachbarort Vallersund.

    Weitere Sonnenuntergänge:











     
    28.06/29.06 – Tag 26/27: Heimreise – Haldorhavn – Dombas – Oslo – Göteborg – Helsingborg – Helsingör – Rödby – Puttgarden - Rosenheim

    2300 km immer gen Süden. Nur zu zweit aber mit Fahrerwechseln alle 1,5 bis 2 Stunden und genügend Pausen schafften wir die Rückfahrt in 28 Stunden. Insbesondere die beiden Fährpassagen mit Frischluftzufuhr ließen keine große Müdigkeit aufkommen. In der Halbzeit des EM-Finales am Sonntag war dann aber Schluss. Apropos EM: Fernseher war vorhanden, der norwegische Kommentar ist sehr interessant. Außer zu interessanten EM-Spielen war die Glotze nicht in Betrieb und vermisst hat sie auch keiner!

    Der letzte Morgen: It’s time to say goodbye!


    Hafenausfahrt Brekstad, ein letzter Blick zurück.


    Hochebene an der E6


    „Nur“ 80 auf der Landstraße, da zieht sich die Fahrerei!


    Grenzübergang Schweden. Kein Zöllner weit und breit.


    Nachts im Hafen von Helsingborg.

    So das wars dann. Vielen Dank für Eure Geduld! Ihr habt Euch tapfer durch die Bildershow gekämpft. Fisch gab es nicht all zu viel zu sehen, aber ich kann euch sagen es gab genug. Leichenstrecken müssen ja nicht unbedingt sein. Der Meter wurde nicht geknackt und der 20-Pfünder wartet auch noch auf mich! Was schließt man draus! Die nächste Reise ist in Planung!
     
     
     
     
    Stefan Schuhbäck

    Kommentare 

     
    0 #1 peterws 2008-12-09 15:17
    Super Bericht mit tollen Fotos, da bekomme ich richtig Fernweh nach Norden.
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    0 #2 framast 2008-12-09 18:46
    Da hast Du ja herrliche Bilder gemacht - an Dir ist ja ein Fotograf verloren gegangen. Bin begeistert!
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    0 #3 Blausi 2008-12-11 18:47
    Die Sonne hats dir angetan. Schöne Bilder.
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    0 #4 Lesslie 2008-12-12 18:26
    habe beide Teile Deiner Bilder(buch) reise angesehen. Total begeistert!!
    Jetzt will ich sofort wieder hin.
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    0 #5 Seepferdchen 2009-07-09 18:37
    Noch 10 Monate bis Hemnskjel! Wunderbare Bilder! DANKE
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