Ausgabe Mai 2012

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    Am Haken: Abranien und die Ritter der Tafelrunde.....

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    Am Haken

    VORSICHT: satirisch, sarkastisch, politisch unkorrekt, überzogen!!

    Wer dies nicht für richtig hält oder meint dies nicht ohne Schaden überstehen zu können, sollte nicht weiterlesen!

    Abranien und die Ritter der Tafelrunde.....

    An einem schönen Tag im Frühling hielt der Alte König von Abranien seine tägliche Audienz im Schlosse ab, als der Bausbürger ihn aufsuchte und um ein Gespräch bat. anzeige_kingfisher_50x100.jpg

    „Siehe, o König, ich habe einen Vorschlag für Euch, der Euch und Euren Untertanen großes Glück zuteil werden lässt. Seit eh und je geht Unmut um im Lande Abranien über die vielen unterschiedlichen Gasthäuser und Speisewirtschaften. So preisen viele ihre tollsten Speisen an mit schlagkräftigen Worten wie ‚das leckerste Schwein im Land' oder ‚nirgendwo gibt's frischeres Bier', doch wenn ein Abranier mit seiner Familie dann eines dieser Häuser besucht, wird ihm schmale Hausmannskost zum überhöhten Preise geboten. Dies muss ein Ende haben und ich, o König, habe es mir auf die Fahne geschrieben, zu diesem Ende beizutragen."

    „Ja, das höre ich gerne, lieber Bausbürger, doch sage mir, was du zu tun gedenkst zum Wohle Abraniens!"

    „Nun höre, o König, meinen Plan. Um mich scharen werde ich eine Truppe wackerer Recken, die sich als Feinschmecker verdingen und ihre Zungen bilden wollen zum Wohle Abraniens. Diese sollen selbst ausziehen in die Gasthöfe und Schankwirtschaften, zu testen, was Wirte und Eigner ihnen zu kredenzen bereit sind. Und wenn Speisen und Getränke waren zum Zufrieden aller, so wollen wir darob Kunde tun an allen öffentlichen Plätzen Abraniens, dass jeder wisse, wo er köstlichst speisen könne und zu redlichem Preise bestens bewirtet werde."

    „Haltet ein, lieber Bausbürger, nicht an allen öffentlichen Plätzen wäre dies von Interesse. Und wolltet ihr erst in der Nähe eurer eigenen Heimstädte testen, so solltet ihr auch einen Versammlungsplatze dort wählen, um euer Wissen und eure Erfahrungen kund zu tun."

     

    Und so geschah es. Der Bausbürger scharte seine Mannen um sich und verlieh ihnen das Wappen der „Ritter der Tafelrunde", um an den Gasthöfen und Schankwirtschaften in ihrer Nachbarschaft zu tafeln und den Bürgern aus dieser Gegend Abraniens zu berichten. Viele wollten mit ihm zu Felde ziehen, doch seine Regeln waren streng. Überall war die Neugier groß und auch das Erstaunen über solch uneigennütziges Handeln. So zog das Treiben der Tafelrundenritter alsbald Interesse auf sich. Den Rittern schmeichelte dies, denn nun sahen sie die Möglichkeit aufzusteigen zu beachteten und geschätzten Bürgern Abraniens. So tafelten sie nicht nur selbst im einen oder anderen Gasthaus, sondern besprachen sich mit deren Wirten und Eignern. Alsbald schon zeigte sich, dass ihnen einige Gasthäuser bekannt, andere jedoch nicht bekannt waren. Viele Wirte waren traurig darüber, am Anschlagplatze mit keinem Worte erwähnt zu sein, wo doch auch sie sich Mühe gaben.

     

    Da schaltete der Alte König sich ein, der dem Willen des ganzen Volkes nach Gerechtigkeit verpflichtet ist, um an das Gesetz zu erinnern, dass nur der für sein Gasthaus dort werbe, wo er eine Werbetafel gekauft hatte undjedem anderen die Werbung in der Öffentlichkeit untersagt sei. Er bat die Ritter um Sorgfalt, nur Tatsachen zu berichten und keine werbenden Sprüche.

     

    Doch die Ritter merkten schnell, dass ihr Aufstieg zum Ruhm behindert werde, wenn sie nicht große Kunde tun konnten an den Anschlagbrettern ihrer Heimstatt und murrten und waren unzufrieden mit dem Alten König. Schon bald erkannten sie die Möglichkeiten, die sich ihnen boten. Wusste ein Wirt erstmal bescheid ob des Erscheinens der Ritter in seinem Hause, konnte er ihnen die köstlichsten Speisen und Getränke zu günstigsten Preisen anbieten, denn die Kosten dafür würde er sich von denen wieder holen, die den Berichten der Ritter treuen Glauben schenkten..

     

    Den Rittern war dies nur zu recht, denn so bekamen sie ein Leben in Saus und Braus und ihre einzige Zutat war es, dankend zu berichten, damit ihre auserwählten Wirte ebenfalls zu Ruhm und Ehre kamen. Und tatsächlich glaubten viele Bürger blind ihren Worten und strömten in die von ihnen gewählten Gasthäuser.

    Doch nicht alle sahen das Treiben der Ritter mit Wohlwollen. So gab esanzeige_pitsangelreisen_50x.jpg Bürger, die auch gerne Ritter geworden wären, aber entweder vom Bausbürger abgelehnt oder von anderen ausgegrenzt worden waren. Und natürlich gab es Bürger, die das eine oder andere Gasthaus genauestens kannten und sich wunderten, dass es von den Rittern gerühmt wurde, wo sie selbst dort nur fade Suppe und trockenes Brot bekommen hatten..

     

    Die Ritter selbst kümmerten diese nicht. Wenn sie nicht gänzlich ignoriert wurden, dann doch wenigstens verspottet und der Lächerlichkeit Preis gegeben, denn sie freuten sich ihrer Anhängerschar, weil viele ihnen treu ergeben waren. Denn sie hatten einen neuen Weg gefunden in ihrer Gier und ihrem Luxusleben. Nicht wie einst gedacht, von Gasthaus zu Gasthaus zu ziehen, war ihr Streben, sondern sie mieteten das ganze Haus und luden ihre Anhängerschar ein, an ihrer Tafel teil zu haben. Die Mietskosten konnten auf die bereitwillig zahlenden Anhänger verteilt werden und sie gemeinsam mit ihnen ihr Festmahl gänzlich kostenlos genießen.

     

    Als Gerüchte darob laut wurden, rief der Alte König nach seinen Beratern, denn er war unschlüssig geworden. Sollte man dem Treiben der Ritter der Tafelrunde ein Ende bereiten? Doch welchen Grund hätte man dafür? Denn sie taten nichts, was den Gesetzen widerspräche und die Dummheit nutzen von denen, die ihnen blind folgten ohne zu hinterfragen, war vielleicht verwerflich aber nun mal nicht verboten. Außerdem hielten sie sich an ihr Versprechen und berichteten oft und ausführlich über die Gasthäuser, in denen ihre Tafelrunde und ihre Freunde speisten.

     

    Doch wie man es so oft im Leben beobachten kann, steigt plötzlicher Ruhm den Kleingeistern zu schnell in den Kopf und nimmt ihnen die Sicht auf die wahren Dinge des Lebens. Kritik und Fragen zu ihrem Vorgehen wollten die Ritter nicht, denn würden sie in Frage gestellt, so bald auch ihre Tafelrunden. Dass andere eine ähnliche Tafelrunde gründen wollten, die an anderen Gegenden Abraniens wirken könne, wurde von ihnen kategorisch abgelehnt. Mitglieder wurden streng rekrutiert und wer in irgendeiner Form Kritiken geäußert hatte, wurde nicht ins Gasthaus gelassen, wenn die Ritter dort tafelten.

     

    Zunehmend machte sich Unmut laut über das Treiben der Ritter, doch der Alte König in seiner unendlichen Güte mischte sich nicht ein und ließ sie gewähren. Zwar nervte es auch ihn, dass immer wieder Bürger sich beschwerten über die herablassende Art, mit der die Ritter ihnen begegneten, doch allen wurde nur gesagt, sie sollen ihr eigenes Leben leben und sich nicht kümmern um die Tafelritter, dann gäbe es auch nicht Streit und Ärger.

     

    Wären die Ritter schlau gewesen, sie hätten einen Bogen geschlagen um ihre Kritiker, hätten sich für ihre Beratungen zurückgezogen in ihr Hauptquartier und Öffentlichkeit gemieden. Doch nein, das hätte ihren Ruhm nicht gemehrt und nicht noch mehr dumme Anhänger geschaffen. Also tönten sie nur um so lauter, verbaten Kritikern in aller Öffentlichkeit das Wort und führten sich auf, als seien sie die wahren Herren und Helden Abraniens, allen voran der Bausbürger, der sich selbst wohl auch als Anführer der Runde wähnte.

     

    Da besprach sich der Weise Rat und beschloss, dass es an der Zeit war, ihnen zu zeigen, dass sie zu weit gingen. Was waren sie denn anderes, als ein zusammen gewürfelter Haufen verfressener Genusssüchtler mit viel zu großem Mundwerk und übersteigertem Selbstbewusstsein. Ihnen wurde auferlegt, die Gesetze Abraniens ab sofort wieder zu achten und vor allem jedem im Reiche die freie Meinungsäußerung zuzugestehen. Und untersagt wurde ihnen, sich als Herren auszugeben mit anderen Rechten als sie jedem Bürger Abraniens zustanden.

     

    Das erzürnte die Ritter. Der Bausbürger verfasste einen Brief an ein Mitglied des Rates und forderte ihn auf, einen der Kritiker aus Abranien zu verbannen, denn dieser sei von minderem Geiste und dem Kontakt mit so ehrenwerten Rittern wie ihnen doch gar nicht würdig. Man sei schließlich was Besseres und allgemein so geachtet und erhebe den Anspruch auch vom Rat als Bessere behandelt zu werden.

     

    Da platzte den Ratsherren der Geduldsfaden. Klare Vorgaben wurden gemacht und Strafen angedroht an jeden, der diesen widersprach, egal ob Ritter oder Kritiker, ob treuer Anhänger oder Ausgestoßener. Die Ritter hielten kurz Rat und beschlossen, es darauf ankommen zu lassen, wem der Alte König wohl gesonnen sei, denn schließlich lieferten sie ja wie mit ihm besprochen noch brav ihre Berichte über ihre Schlemmertouren. Doch auch der König war überdrüssig geworden über das Treiben und ihre Arroganz. Und als der Bausbürger als einer der ersten die Härte der Gesetze Abraniens zu spüren bekam, weil er die Befehle des Rates missachtet hatte, entsprang ein Maulen und Quengeln aus den Mündern der Ritter und ihren Anhängern.

     

    Der Rat jedoch stand vor ihnen wie eine unnachgiebige Wand. Kein Maulen oder Betteln half mehr, sie alle kannten die Regeln und sollten wieder nach ihnen leben, damit ein Ende sei mit allen Streitigkeiten. Dann würde der Rat auch ihre Kritiker zurück holen in die Gesetze und Ordnungen Abraniens, sofern sich diese außerhalb davon bewegten. Ein fairer Kompromiss, der eines wahren Ritters würdig gewesen wäre, denn so bliebe ihnen das Vergnügen ihrer Tafelrunden auf Kosten des Ruhmes durch öffentliche Huldigungen. Doch dies war ihnen zuwider, denn an diesen Ruhm waren sie gewöhnt und danach lechzten sie. Laut und frech wurden einzelne von ihnen und ein ganz dreister Vertreter bezichtigte sogar öffentlich den Rat unlauteren Handelns.

     

    Also schickte der Rat den Bausbürger und den frechen Verleumder in die Verbannung und die anderen Tafelritter folgten ihnen freiwillig. Ein paar der ihnen treu und dumm ergebenen Anhänger liefen mit und verließen Abranien im Zorne über den Rat und den Alten König. Sie gründeten ein eigenes kleines Dorf zur Planung der Tafelrunden mit ihrer Anhängerschaft. Vielen Wirten in den vielen Gasthäusern des weiten Landes rund um Abranien fiel jedoch ein Stein vom Herzen. Endlich konnte wieder mit ehrlicher Arbeit ehrliches Geld verdient werden, statt mit mühseliger Bestechung das Wohlwollen des gesamten Volkes von Abranien zu beeinflussen. Denn diese paar armseligen Gestalten, die sich unter die Knute der bedingungslosen Gefolgschaft der Ritter gestellt hatten, waren nicht die wichtigsten Gäste, sondern diejenigen, die nach gerecht bezahltem üppigen Mal auch zufrieden wiederkamen.

     

    Und ein paar der Anhänger der Ritter waren ohnehin viel schlauer als sich die Ritter träumen ließen. Sie blieben unerkannt und im Schatten, futterten sich in aller Seelenruhe den Wanst voll auf den Tafelrunden in den Schenken und blieben trotzdem Mitglieder des Volkes Abraniens, die dem Rat und dem Alten König mitteilten, wenn Böses und Unredliches behauptet wurde.

     

    Der Weise Rat und der Alte König trafen sich zu einem großen Fest und feierten fröhlich das Ende dieses dunklen Kapitels in der Geschichte Abraniens. Das Ende? Wirklich das Ende? „Nicht, dass da noch was kommt...", warnte ein Ratsmitglied, das sehr betroffen war von all den Begebenheiten. Da lehnte der Alte König sich zurück, erhob sein Glas in die Runde und sprach: „Was schert es eine alte Eiche, wenn sich ein Hund die Fott dran juckt?"

    Euer Kay Hai

     

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    Kommentare 

     
    0 #1 Klaus 2009-12-03 22:01
    Eine gelungene Szenerie, die eine leider weniger rühmliche Begebenheit sehr passend wiedergibt. Es hätte eine gute Idee sein können, die aber scheinbar aufgrund von Eigennutz Einzelner gründlich danebenging.
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    0 #2 Jörg 2009-12-04 09:24
    Sehr gut und passend geschrieben.
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    0 #3 armer Ritter 2009-12-04 09:26
    Spitzenmässige Geschichte - ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte Abraniens und ich hoffe nicht das letzte. Ein Hoch auf den Erzähler!
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    0 #4 Ritter 2009-12-04 13:24
    Da muss einer ganz schön Langeweile gehabt haben so ein satirisches, sarkastisches, politisch unkorrektes, überzogenes Ding zuschreiben. Es lebe die Ritterschaft...!!!
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    0 #5 ignoranz 2009-12-04 14:00
    Erst die Ritter mundtod machen um von eigenen Schwächen und Fehlern abzulenken -- einfach nur respektlos .
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    0 #6 Grins.. 2009-12-04 14:19
    Da bellen jetzt wohl getrofffene Hunde???
    ;-))
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    0 #7 ein leser 2009-12-04 15:45
    ich denk nicht das da getroffene hunde bellen-
    wohl eher leser die den text eines selbsternannten königs zweimal gelesen haben....
    war es nicht der könig tomasiens der den rittern "befahl"nur und ausschliesslich für ihn loszuziehen!
    und in seiner eigenen kleinen welt davon zu berichten um sein reich besser dastehen zu lassen bei den besuchern die so eine scharr mit sich bringt!?
    nun gut-wie in jeder monarchie-is jeder der nicht dem willen des königs hörig war-verbannt und oder ähnliches worden...
    ganz klar is auch zu lesen,das der könig bei opfergaben der ritter sie noch jahre lang gewähren liess....
    nun gut-jeder weiss das ein land wie tomasien immer nur solange funktioniert wie auch die berater mitspielen-dieses zeigte die geschichte!!
    und bislang wurde wie auch der hier beschriebene"kleinkrieg "letzlich durch die scheinbar eigenen reihen geschlagen!
    es wäre egal welches zeitalter ich jetzt anstimme-es waren immer familienangehör ige oder berater die einen vor gier fast blinden könig schlugen....

    anschliessend noch-
    ist sich der könig bewusst das egal wie er es auch wiedergeben wollte-
    die verbannten im gespräch sind!?

    in diesem sinne
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    0 #8 user 2009-12-04 17:14
    geschicht: Edelleute, Gefolgsleute des Königs, Reiter, Kämpfer

    angl: Aus Abranien ausgestoßene / abgewanderte Gruppierung, die sich selbst in den Ritterstand erhoben haben und glaubten, dem gemeinen Anglervolk ethisch, moralisch und intellektuell weit überlegen zu sein.
    Letzte Aktualisierung: 04.12.2009 @ 11:55
    Hinzugefügt von: Ralle 24
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    0 #9 ein leser 2009-12-04 18:10
    Was würde das Volk wohl von einem König halten der, an seinen Beratern und an seinem Volk vorbei, das eigene Gesetz bricht um seine Berater für ihn in die Bresche springen zu lassen. Da werden heimlich Beiträge vom Administrator editiert (er ist der einzige der das undokumentiert tun kann) und wenn sich der User beschwert wird er von Moderatoren der Lüge bezichtigt und gesperrt. Ein Königreich also in dem sich der Herrscher der Spionage bedient, den Seher benutzt, den Hofnarren gefügig macht um unbequeme Teile des Volkes zu diffamieren und in die Verbannung zu schicken nachdem dem König klar war das er keinen Nutzen mehr erwarten konnte.
    Wie weit es mit der "Verpflicht ung der Grechtigkeit gegenüber dem Volke" her ist sieht man ja an diversen Beispielen - mir fällt spontan da nur der Begriff "CatchCompa ny" ein. Diese Verpflichtung ist vom König schon vor langer Zeit auf dem Altar des Komerzes geopfert worden.
    Unglaublich wie das "Recht" gebeugt wird um den Schein zu wahren....
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    0 #10 Ritter 2009-12-04 19:15
    Schön geschrieben, doch leider im Kerne falsch!

    Der weise König des großen Bildbrettes ist auf dem Hozwege- dennoch gehorchen seine Knappen unbedingt! Das ist doch echte Treue!

    Schön, dass die Ritter in ihrem eigenen Dorf nun das wieder einführen können, was der greise König schnell verbot - um des schnöden Mammons willen. Hatten doch seine eigenen \\\"Pächter\\\ " immer geschimpft, wenn Produkte andere Pächter genannt wurden, ohne den Zehnten an den König zu zahlen. Das fand dieser nämlich nicht gar nicht nett, konnte er doch keine neuen schönen Kutschen kaufen. Schöne Kutschen gabs nämlich nur, wenn alle Pächter treu und brav für ihre Waren ihren Teil an den König abgaben! Und nun diese Rebellen! Die wurden sogar frech und wollten sich für ihr kostenloses Tun rechtfertigen! Da konnte man ihnen nur nach und nach erst die arme und dann die Beine abhacken. Und die Zungen erst!
    Dieses Freidenkertun war dem König und seinen Vasallen denn gar nicht recht und verbannte die Frechsten der Schar aus Abranien.


    Dort aber, im Lande der Aufrechten, herrscht seitdem eitel Wonne und so manche Abranier finden hier eine schöne neue Heimat! Ohne ihren Zehnten zu zahlen......
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