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Ausgabe Januar 2018

VDSF und DAV, die Fusion oder: Denn sie wissen nicht, was sie tun...

VDSF und DAV, die Fusion
oder: Denn sie wissen nicht, was sie tun...


Ich hatte am Dienstag, den 09.11. 2010, einen Anruf bekommen von Peter Mohnert, Präsident des VDSF-Bundesverbandes.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich dazu überhaupt etwas veröffentlichen soll. Denn wir hatten lange telefoniert, nicht dass ich da was vergesse oder falsch schreibe.
Auf das Gespräch kann ich natürlich im Einzelnen gar nicht komplett eingehen (über 1 Stunde).
Nur die wichtigsten Dinge herauspicken, sowie gegenüber mir behaupteten Fakten nachprüfen und das dann so wiedergeben.

Ich habe natürlich die wichtigsten Stichpunkte mitnotiert, um das dann auch entsprechend nachrecherchieren zu können.

Denn scheinbar scheint das, was miteinander gesprochen wird, nicht zwangsweise identisch mit dem zu sein, was man dann schriftlich bekommt.

Auf Grund der von Herrn Mohnert mir gegenüber telefonisch gemachten Aussagen habe ich dann die entsprechend nachprüfbaren Fakten als Fragen an den DAV geleitet. Und Antworten bekommen.

Um auf der sicheren Seite zu sein (wie gesagt, man kann trotz Notizen bei einem Telefongespräch immer etwas falsch verstehen) habe ich dazu auch nochmal bei Peter Mohnert schriftlich nachgefragt. Und Antworten bekommen.

Daraus resultieren jetzt die vier unterschiedlichen Teile dieses Artikels.


1.:
Meine Erinnerung an Hand der Notizen zu dem Telefongespräch.
2.:
Die daraus resultierenden Nachfragen an den DAV samt Antworten.
3.:
Die schriftliche Rückfrage bei Herrn Mohnert wegen des Telefonates und die Antwort dazu.
4.:
Die aus diesen Antworten und Belegen hervorgehende Betrachtungsweise durch die Redaktion


Teil 1:
Meine Erinnerung an Hand der Notizen zu dem Telefongespräch.


Herr Mohnert wäre noch nie von Leuten aus seinem Verband auf die Diskussionen bei uns im Forum angesprochen worden.

Aber er hätte dann an diesem Dienstag 10 oder 11 Mails und Anrufe bekommen wegen des Artikels "Lässt der VDSF die Fusion bewusst platzen? Konstruktiver Vorschlag zur Fusion!".

Es würde ja so nicht stimmen, wie ich darauf käme, dass der VDSF die Fusion nicht mehr wolle oder absichtlich platzen lassen würde?

Ich sagte, dass die Vorgänge um die Auflösung der 12er-Kommission für uns dafür sprächen:
Lässt der VDSF die Fusion bewusst platzen? Konstruktiver Vorschlag zur Fusion!

Herr Mohnert erklärte daraufhin, dass die 12er-Kommission nur dazu da gewesen sei, die Grundlagen zu erarbeiten und dass das mit dem Grundsatzpapier ja erledigt sei. Und dass von den „18 Wünschen des DAV“ ja 17 bereits in der neuen, gemeinsamen Satzung enthalten seien. Außer dem Wunsch „nach hauptamtlichen Präsidiumsmitgliedern".

Auf Nachfrage gab er dann aber auch zu, dass es eben bis jetzt noch keine mit dem DAV abgesprochene neue, gemeinsame Satzung gebe, sondern das noch mit dem DAV abgesprochen werden müsse. Dass dies aber das geschäftsführende Präsidium machen würde und dazu die 12er-Kommission nicht nötig sei. Der DAV wolle da ja nur immer weiter diskutieren.

Leider vergaß ich nachzufragen, wenn das mit Auflösung der 12er-Kommission so war wie von Herrn Mohnert geschildert, warum die nicht gleich nach Aufstellung des Grundsatzpapiers aufgelöst wurde, sondern bis zum Fischereitag in München (September2010) weiterarbeitete.

Ebenfalls sagte Herr Mohnert, der VDSF wolle und könne den „Wunsch nach hauptamtlichen Präsidiumsmitgliedern nicht mittragen“. Wegen solcher Gerüchte um hauptamtliche Präsidiumsmitglieder hatten wir ja schon mal beim DAV nachgefragt. (nun wissen wir wenigstens woher das kommt), und dazu ein Dementi erhalten:
http://www.anglerboard.de/board/show...&postcount=237

So behauptet wurde das nach meiner Erinnerung und meinen Notizen aber telefonisch mir gegenüber von VDSF Präsident Mohnert und auf den Seiten des VDSF-Landesverbandes Saarland ist das ja auch so zu lesen:
http://www.fischereiverband-saar.de/...f-mit-dem-dav/
Zitat daraus:
Zitat:
Der FVS unterstützt die Forderung der VDSF-Landesverbände insgesamt, wonach auch der Vereinigungsverband, wie der VDSF bisher, ausschließlich durch ehrenamtliche Präsidenten geführt werden soll. Gegen diese Forderung gibt es von Seiten des DAV erheblichen Widerstand, weil im DAV hauptamtliche Präsidentenposten verloren zu gehen drohen.
Das sei auch der Grund, warum der VDSF 2 Euro pro Mitglied bekomme, der DAV aber 3,50 verlange.

Da ich auch nach Art der Zuwendung/Vergütung in den verschiedenen Verbänden fragte, riet mir Herr Mohnert doch einmal zu fragen, was z. B. Friedrich Richter bekommen würde vom DAV.

Denn es gab einige Gesichtspunkte bezüglich der Fusion, die der Landesverband Sächsischer Angler als Mitglied im DAV zu besprechen suchte. Darüber wurde im DAV selbstverständlich sachlich diskutiert. Herrn Richter also zum "Sündenbock" zu machen, weil er im DAV als Vertreter eines Mitgliedsverbandes die Möglichkeit zur Kommunikation genutzt hat, sollte eigentlich vermieden werden. Und vor allem nicht vermischt mit der Frage nach Vergütungsregelungen.

Und das auch und gerade, da erst kürzlich dazu ein Statement von Herrn Richter auf den Seiten des DAV veröffentlicht wurde, auf dem ganz klar hervorgeht, dass Herr Richter die Fusion unbedingt will, sofern die entsprechenden Bedingungen vorliegen.
http://www.anglerverband.com/images/...ch-Richter.pdf

Interessant auch, dass Herr Richter gerade schon Erfahrungen mit einer Fusion auf Landesebene hat, Zitat dazu aus obigem Artikel:
Zitat:
Wir in Sachsen haben es vor gemacht, die Verschmelzung des ehemaligen VDSF-Verbandes Anglerverband Sachsen e.V. mit dem DAV-Regionalverband Anglerverband Mittlere Mulde Leipzig e.V. zum Anglerverband Leipzig e.V. wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 2009 mit großer Mehrheit beschlossen. Damit sind nun alle 36.000 organisierten sächsischen Angler Mitglied im Landesverband Sächsischer Angler e.V.. Nach einem Jahr Arbeit im gemeinsamen Verband kann von einer erfolgreichen Vereinigung gesprochen werden.
Wir haben im Telefonat aber auch angelpolitische Dinge wie z. B. das Nachtangelverbot in Baden-Württemberg und gesetzliches Rückwurfverbot wie in Bayern angesprochen.

Laut Herr Mohnert müsse das Nachtangelverbot in Baden-Württemberg vom Verband verlangt werden, da er von den Behörde dazu gezwungen werde. Ansonsten würden dem Verband keine Gewässer des Landes mehr verpachtet werden. Dem entgegen stehen natürlich die Verlautbarungen des VDSF in Baden-Württemberg gegenüber der dortigen Regierung, als die Regierung in B-W das Nachtangelverbot abschaffen wollte (bei uns schon 2004 zu lesen):
http://www.anglerboard.de/board/show...62&postcount=1


Das gesetzliche Rückwurfverbot wie in Bayern wird von Herrn Mohnert unterstützt, er findet das richtig und das sei auch juristisch haltbar, das hätten Anwälte des VDSF (Spezialisten für Vereinsrecht) so ermittelt.

Auf meinen Einwand, dass es da aber nicht um Vereinsrecht, sondern um Bundesgesetze wie das Naturschutzgesetz, Artenschutzgesetz und Tierschutzgesetz gehe, antwortete Herr Mohnert, dass das diese Vereinsrechtsexperten natürlich mit bedacht hätten. Außerdem könne damit jeder Verein/Gewässerbewirtschafter machen was er wolle und an ca. 95% der Gewässer in Bayern würde es ja schon Hegepläne geben.

Wir werden versuchen das nachzuprüfen.

Ebenso, ob in diesen Hegeplänen Fischarten, die vom Bundesartenschutzgesetz betroffen sind (Moderlieschen, Gründling etc.), da auch immer vom gesetzlichen Rückwurfverbot laut Hegeplan ausgenommen sind (da diese Hegepläne sonst dem Bundesnaturschutz- und dem Bundesartenschutzgesetz widersprechen würden).

Alles in allem freut es mich sehr, dass der VDSF in Person von Herrn Mohnert nun Kontakt aufgenommen hat.

Wenngleich ich zugeben muss, dass ich weder verstanden habe, was Herr Mohnert von mir eigentlich wollte - Noch kann ich die von Herrn Mohnert genannten Fakten nachvollziehen, da diese sämtlich schon vorher widerlegt waren.

Auch die angelpolitische Einstellung kann ich nicht teilen.

Ich habe Herrn Mohnert jedoch die angelpolitischen Grundsätze unserer Redaktion mit seinem Einverständnis zugesandt und warte da noch auf seine Stellungnahme/Anmerkungen dazu.
Angelpolitische Grundätze unserer Redaktion:
Angeln in Politik und Verbänden - willkommen im neuen Unterforum



Teil 2
Die daraus resultierenden Nachfragen an den DAV samt Antworten.

Zitat:
Sehr geehrter Herr Finkbeiner,

um zur Aufklärung der Anglerschaft mit Fakten beizutragen, beantworte ich nachfolgend die von Ihnen gestellten Fragen:

1.:
Zitat:
So kursiert z. B. das Gerücht, der DAV mache es zur Bedingung für eine Fusion, dass im Präsidium des zukünftigen Verbandes Präsidiumsmitglieder hauptamtlich beschäftigt werden sollten. Das wäre auch jetzt schon beim DAV so.

Dazu folgende Fragen:
Will der DAV im gemeinsamen Verband „hauptamtliche Präsidiumsposten“ und wird das zur Bedingung für eine Fusion gemnacht?
Gibt es heute im DAV schon "hauptamtliche Präsidiumsposten"?
Werden Präsidiumsmitglieder beim DAV für ihre Arbeit bezahlt?
Wenn ja, in welchem Rahmen geschieht das (im Schnitt deutlich mehr oder weniger als z. B. 200 Euro/Monat)?
In den Fusionsgesprächen war nie die Rede von "hauptamtlichen Präsidiumsposten", zumal mir nicht klar ist, was damit gemeint ist. In den Fusiongesprächen wurde sich lediglich dahingehend geäußert, dass die Geschäftsstelle eines gemeinsamen Verbandes mit guten Fachkräften ausgestattet sein muss, um die Arbeit des Verbandes und seiner Mitgliedsverbände bestmöglich zu unterstützen. Dabei wurde vor allem an Spezialisten im Bereich Gewässer/Natur/Umwelt gedacht. Konkretisiert wurde die angestrebte Mitarbeiterstruktur eines gemeinsamen Verbandes noch nicht.

Seit 2004 erhalten die Mitglieder des Präsidiums des DAV eine Aufwandsentschädigung. Diese ist so gering, dass die Bezeichnung "hauptamtlicher Präsidentenposten" ein Hohn wäre, denn die Sicherung einer Lebensgrundlage wäre damit nicht einmal annähernd möglich. Um Ihre Frage nach der finanziellen Höhe zu beantworten: Wir sprechen von weniger als durchschnittlich (außerdem zu versteuernden!) 200 Euro/Monat je Präsidiumsmitglied. Eine Aussage, der DAV wolle nun "hauptamtliche Präsidiumsposten" im gemeinsamen Verband und mache dies zur Bedingung für eine Fusion, ist schlichtweg gelogen.


2.:
Zitat:
Auch die Unterschiede bei dem, was die Mitgliedsvereine/Verbände pro Mitglied an den DAV bezahlen, gibt es viele unterschiedliche Angaben.
Können Sie bestätigen, dass der DAV pro Angler 3,50 Euro erhält?
Falls nein, können Sie uns die genauen Summe nennen?
Auch diese Angaben können wir nicht bestätigen! Die Mitgliedsverbände des DAV zahlen je Einzelmitglied nur 3,10 Euro für Erwachsene und 2,- Euro für Jugendliche.

3.:
Zitat:
Im Zusammenhang mit der Fusion wird auch immer wieder Herr Friedrich Richter angeführt, der angeblich diese Fusion nicht wolle. Auch unter anderem, weil gerade er davon betroffen sei, als "hauptamtlicher" Geld vom DAV für seine Tätigkeit zu bekommen.

Ist Herr Richter beim DAV angestellt?
Ist dies eine hauptamtliche oder eine Nebentätigkeit?
Bekommt Herr Richter in irgendeiner Weise Geld vom DAV für seine Tätigkeit, ob haupt- oder ehrenamtlich?
Wenn ja, wie viel?
Herr Richter ist weder beim Deutschen Anglerverband angestellt, noch wird er vom DAV finanziert. Die von Ihnen wiedergegebene Argumentation ist also völlig haltlos. Im Übrigen ist Herr Richter Mitglied der von der mit Beschluss der Mitgliederversammlung des DAV einberufenen so genannten 6er-Kommission ("Verhandlungskommission") und einer der engagiertesten Vertreter der Fusion, allerdings unter der Voraussetzung, dass diese Fusion keiner Vereinahmung gleichkommt und ein gleichberechtigtes Mitspracherecht des aufzunehmenden Verbandes gesichert wird. Unterstellungen und Gerüchte wie von Ihnen angeführt werden offensichtlich gezielt gestreut und sind subjektiv. Herr Richter genießt mein volles Vertrauen!

Ich hoffe, wir können mit den dargelegten Fakten dazu beitragen, die Gerüchteküche etwas abkühlen zu lassen. Dennoch sind wir natürlich daran interessiert, woher die von Ihnen geschilderten Meinungen stammen, um auch selbst an entsprechender Stelle Aufklärungsarbeit leisten zu können. Nichts wäre schlimmer, als wenn die Fusionsbestrebungen durch Fehlinformationen negativ beeinflusst würden. Wem nützt es, muss man hier fragen. Ich sage klar und deutlich: Es nützt weder dem Angler im VDSF noch im DAV und auch nicht dem "nichtorganisierten"Angler!

Mit freundlichen Grüßen
Günter Markstein

Teil 3
Die schriftliche Rückfrage bei Herrn Mohnert wegen des Telefonates und die Antwort dazu.


Zitat:
Sehr geehrter Herr Mohnert,
im Rahmen einer ausgewogenen Berichterstattung möchte ich natürlich auch gerne auch die Ansichten des VDSF den Anglern näherbringen.

Daher würde ich Sie bitten, folgende von Ihnen in unserem Telefonat gemachten Aussagen zu bestätigen, damit wir dies entsprechend guten Gewissens auch veröffentlichen können.
Nicht, dass ich da dann etwas falsch zitiere.

1.: Die Auflösung der 12-Kommission hat nichts mit dem Fortgang der Fusion zu tun. Die haben ihre Arbeit getan und es besteht soweit Einigkeit in den Themen zwischen den Verbänden, dass die Fusion jetzt ohne weitere Diskussionen von den Präsidien der beiden Bundesverbände geregelt werden kann.

2.: Der VDSF trägt den Wunsch nach hauptamtlichen Präsidiumsposten des DAV nicht mit.

3. Der Unterschied der Mitgliedsbeiträge (2,00 Euro VDSF, 3,50 Euro DAV) resultiert unter anderem auch aus der Bezahlung der DAV-Präsidiumsmitglieder

4.: Gerade Herr Friedrich Richter (DAV/Sachsen) versucht die Fusion zu hintertreiben, da er dann nicht mehr hauptamtlich für den DAV tätig sein könnte.

Ich würde mich über eine zeitnahe Beantwortung freuen.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Finkbeiner
Die Antwort von Herrn Mohnert:

Zitat:
Sehr geehrter Herr Finkbeiner, so lassen sich die gestellten Fragen leider nicht beantworten.

Zu 1. Ja, das ist richtig, wobei die Verantwortung nun bei den geschäftsführenden Präsidien liegt.

Zu 2. Der Verbandsausschuss (mehr als 300 Stimmen) und das Gesamtpräsidium (11 Stimmen) haben sich eindeutig gegen bezahlte Präsidiumsmitglieder ausgesprochen.

Zu 3. Woraus der Unterschied im Beitrag resultiert kann ich Ihnen nicht sagen, wobei nach meiner Kenntnis auch der DAV keine (richtigen) bezahlten Präsidiumsmitglieder hat, lediglich bestimmte Arbeiten, so hat man uns berichtet, werden gegen Bezahlung im Rahmen des Steuerrechts ausgeführt.

Zu 4. Auch hier kann ich keine Antwort geben; die gegenwärtige Bezahlung von Herrn Richter hat nach meiner Kenntnis nichts mit dem Dachverband DAV zu tun sondern wird allein durch seine Mitglieder in Sachsen realisiert. Er spricht auch inzwischen nicht mehr von hauptamtlichen Präsidiumsmitgliedern, sondern von einer Verstärkung im hauptamtlichen Bereich, aber auch dies kostet entschieden mehr Geld als gegenwärtig durch die 2,- €/Mitglied/Jahr untersetzt ist.
Mit freundlichen Grüßen

Peter Mohnert
Teil 4
Die aus diesen Antworten und Belegen hervorgehende Betrachtungsweise durch die Redaktion

Für mich bleibt festzuhalten, dass man sich im Zusammenhang mit der Fusion nur auf das Geschriebene verlassen kann, nicht aber auf das Gesprochene.

Gerade die Auseinandersetzung um "hautpamtliche Präsidiumsmitglieder" macht dies klar.

Denn nach meiner Erinnerung wurde dies mir von Herrn Mohnert im Telefonat auch so klar gemacht, dass es um "hauptamtliche Präsidiumsmitglieder" geht - im Gegensatz dann zu seiner schriftlichen Antwort..

Und so ist es ja auch unter Bezug auf die Hauptversammlung des VDSF und die dort stattgefundene Verbandsausschusssitzung ja auch offiziell innerhalb des VDSF verbreitet und dann wohl auch für wahr befunden worden.
http://www.fischereiverband-saar.de/...f-mit-dem-dav/

So wie ich das dann wohl im Telefonat falsch verstanden habe, haben das dann wohl auch Hauptversammlung und Verbandsausschuss des VDSF falsch verstanden - laut Veröffentlichung Fischereiverband Saar..

Oder - das ist die andere Möglichkeit - es wurde nicht falsch verstanden, sondern bewusst so als Gerücht gestreut.

Von wem auch immer....

Denn wie es eben auch auf den Seiten des Saarverbandes zu lesen steht, ist es ja klar so, wie es Herr Mohnert auch mir gegenüber in meiner Erinnerung telefonisch gesagt hatte.

Und eben nicht so, wie er es dann schriftlich dargestellt hat und uns als Mail zukommen lies.

Wenn jedoch solche "Mißverständnisse" in der Kommunikation nicht nur zwischen Verbänden und unserer Redaktion, sondern anscheinend auch zwischen den beiden Verbänden VDSF und DAV und zumindest beim VDSF auch innerhalb des eigenen Verbandes vorkommen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn es mit der Fusion nicht vorangehen kann.

Denn da kann man dann sicher nicht von einem "vertrauensvollen Arbeiten" zwischen den jetzigen Gremien der Verbände sprechen, wenn man sich auf das gesprochene Wort nicht verlassen kann.

So wie es aber einst bei der 12er-Kommission von allen Seiten konstatiert wurde:
Eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit im gegenseitigen Respekt..

Ob das jetzt "kommunikative Mißverständnisse" sind oder das bewusste Hintertreiben der Fusion durch das Streuen nachweisbar falscher Gerüchte, diese Beurteilung können und wollen wir nicht redaktionell aufarbeiten.

Das muss wohl jeder Leser und Angler alleine für sich entscheiden.

Thomas Finkbeiner

Kommentare 

 
0 #1 moby 2010-12-09 16:42
Ich sehe in der ganzen Argumentation des Herrn Mohnert jetzt und auch schon in der Antwort auf den offenen Brief, ein gewisses Schema.
Hier soll ganz gezielt Stimmung gemacht werden und meiner Meinung nach soll da eine Seite den Buhmann mimen.
Auf jeden Fall soll da eine gleichberechtig te Fusion hintertrieben werden.
Diese Politik scheint eine beliebte Variante des Herrn Mohnert zu sein, immer die jeweiligen gesprächspartne r zu verwirren, anzugreifen um von eigenen Defiziten abzulenken.
Beispiel die Gerüchte um den DAV, aber auch die verbalen Angriffe auf den Thomas Finkbeiner als es um die Kormorandiskuss ion ging.
Da lautete der Vorwurf das AB hätte sich zuwenig um Unterschriften bemüht, denn der Vdsf hätte 100.000 Unterschiften vorlegen können, wovon 10.000 von den Berufsfischern kamen.
Na ich sag mal so, bei 650.000 Mitgliedern ist das eine schwache Leistung. Aber es spiegelt die Taktik des Herrn Mohnert wider.
 


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