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Ausgabe Dezember 2017

ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit!

Redaktionell

Vorbemerkung:
Eigentlich wollte mich nicht mehr so mit dem DAFV beschäftigen.
Normale und anständige Angler wissen inzwischen eh, wie gefährlich und kontraproduktiv der DAFV für Angler und Angeln ist.
Und die immer noch im DAFV organisierten Sport- und Angelfischer wollen es ja nicht anders und schlucken halt stumm und dumpf, was an immer weiteren Verboten für Angler kommt.

Nachdem aber Lars Wernicke als unbezahlter Privatmann nicht nur die Klage gegen das Angelverbot einleitet, sondern es über die BILD geschafft hat, das Thema mit einer Menge an positiven Rückmeldungen bundesweit auch in Nichtanglermedien bekannt zu machen, habe ich mich entschlossen, den noch rumliegenden Artikel über das Versagen des DAFV mit seinen hochbezahlten Angestellten in Sachen Öffentlichkeitsarbeit zu veröffentlichen.
Der Mailverkehr von mir mit dem DAFV spricht Bände und beweist die "Kompetenz" des DAFV.
Leider
Thomas Finkbeiner

alt

ANGELVERBOT Fehmarnbelt - Schuld und Versagen des DAFV bei Öffentlichkeitsarbeit!



Der DAFV gibt zu, KEINE Öffentlichkeitsarbeit bezüglich Angelverbot AWZ ausserhalb der verbandsinternen Medien gemacht zu haben.
Gleichzeitig hat der DAFV mit seinen Verlautbarungen und Schreiben erst das in Kraft setzen der Verbotsverordnung von Umweltministerin Hendricks mit den Weg geebnet.
Und zusätzlich beweist mein Mailverkehr mit dem DAFV einmal mehr die da herrschende "Kompetenz".


Es ist bekannt, wie aktiv ANGLERDEMO war, wie Lars Wernicke als UNBEZAHLTER Privatmann es mit dem Thema in viele Zeitungen und Zeitschriften geschafft hat. Sogar ins Fernsehen und ins Radio, und jetzt - mit enorm positiver Resonanz - auch in die BILD.

Da wollte ich dann doch mal wissen, was die hochbezahlten "Profis" des DAFV in dieser Sache zu Stande gebracht haben!
Und welche Veröffentlichungen sie wo in welchen Medien zu diesem Thema platziert haben.
Es gibt ja sogar extra einen neuen Mitarbeiter "Öffentlichkeitsarbeit".
Beantwortet hat die Fragen per Mail allerdings der Geschäftsführer Seggelke (in dessen automatischer Antwort bei Abwesenheit inzwischen auftaucht "gone fishing" - Witzig? Seriös, wenn ein Politiker mal was von denen wollen wöllte?)

Fakt ist, die "Kernantwort" aus dem Mailverkehr (nachdem zuerst falsche Fragen aus einer anderen Mail beantwortet wurden!) ist klar:

 

Zitat:
Über die Pressemitteilungen und Aktivitäten rund um das Thema „AWZ und Angelverbote“ haben wir in den Kommunikationsmedien des DAFV und unserer Mitgliedsverbände ausführlich berichtet (Webseiten, Verbandszeitschriften usw.).

Unter Öffentlichkeits"arbeit" verstehen die hochbezahlten DAFV-Angestellten also AUSSCHLIESSLICH das füttern der Verbanspostillen und -Seiten.

Zeitungen?
Fernsehen?
BILD?
ÖFFENTLICHKEIT???
Lobbyarbeit öffentlich?

Fehlanzeige....

Nachfolgend der Mailverkehr mit dem DAFV:

Frage Redaktion Anglerboard an DAFV:

Zitat:
Betreff: Angelverbot AWZ

Sehr geehrter Herr Seggelke,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir arbeiten an einer Zusammenstellung rund um alle Vorkommnisse und Veröffentlichungen in Bezug auf die Angelverbote in den Schutzgebieten der AWZ.

Da Sie sicher Ihre Öffentlichkeitsarbeit gut strukturiert und dokumentiert haben, würden wir uns freuen wenn Sie uns eine Liste mit Artikeln und Pressemeldungen in Print, Online, TV und Radio schicken könnten, welcher der DAFV zum Thema initiiert, geschrieben und veröffentlicht hat.

Bitte jeweils Artikel/PM, sowie das Medium, in dem der dann veröffentlicht wurde (wenn es geht, mit Link, ansonsten Veröffentlichungsdatum/Ausgabe/Sendung etc.).

Über eine Zusendung der Liste bis zum 13. 10. würden wir uns aus redaktionellen Gründen freuen.

Eventuelle Nachfragen um Missverständnisse zu vermeiden bzw. wenn wir etwas nicht verstehen, würden wir dann gegebenenfalls stellen.

Frage wie Antworten sind zur Veröffentlichung in unseren Medien vorgesehen.


Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Finkbeiner

Antwort DAFV:

Zitat:
Sehr geehrter Herr Finkbeiner,

dass die EU-Kommission ein vollkommenes Aalfangverbot für die Ostsee in Planung hat, war zum Zeitpunkt der letzten EAA-Jahreshauptversammlung noch nicht bekannt. Zuvor wurden lediglich die regionalen Fischereibeiräte/ Advisory Councils von der Kommission aufgefordert eine Einschätzung zum Management der bedrohten Aalbestände in marinen Gewässer abzugeben. Der DAFV hat sich in diesem Rahmen gegen ein komplettes Fangverbot ausgesprochen.

A full ban on fishing for anglers is, however, not considered by the DAFV to be effective. Finally, anglers and associations carry out a large proportion of the rescue operations (in Germany) and contribute significantly to the achievement of the silver eel migration rate of 40% required by the eel management plans of the EU. A complete ban on fishing for anglers would lead by our opinion to the fact that the interest in the club's take-up measures would decrease drastically. As a result, the required migration rate of 40% will be reached more difficult or not at all.

Die aktuell von der EAA veröffentlichte Position entspricht unverändert der bereits im Jahr 2007 veröffentlichten Position. Diese wurde vom damaligen VDSF nicht mitgetragen. Der DAFV stuft das aktuell von der EU-Kommission gewünschte Aalfangverbot als kritisch ein und vertritt diese Position auch aktiv auf nationaler und europäischer Ebene.

Im Übrigen leben demokratische, politische Vereinigungen und Vertretungen von unterschiedlichen Meinungen. Deshalb sollte eine Meinungsverschiedenheit bezüglich der Zukunft des Aals kein Grund für einen Austritt des DAFV aus einem starken Europaverband wie der EAA sein.


Mit freundlichen Grüßen

Alexander Seggelke

Rückfrage Redaktion Anglerboard:

Zitat:
Sehr geehrter Herr Seggelke, es ist nett, dass Sie NICHT gestellte Fragen beantworten.

Es ging hier aber nicht um Aal, sondern um die Öffentlichkeitsarbeit im DAFV bezüglich Angelverbote AWZ (siehe Mail unten).

Wieso Sie mir etwas zum Aal schreiben, wenn wir zu Angelverboten AWZ fragen, ist für mich nicht nachvollziehbar und daher sicher ein Versehen.

“wir arbeiten an einer Zusammenstellung rund um alle Vorkommnisse und Veröffentlichungen in Bezug auf die Angelverbote in den Schutzgebieten der AWZ.
Da Sie sicher Ihre Öffentlichkeitsarbeit gut strukturiert und dokumentiert haben, würden wir uns freuen wenn Sie uns eine Liste mit Artikeln und Pressemeldungen in Print, Online, TV und Radio schicken könnten, welcher der DAFV zum Thema initiiert, geschrieben und veröffentlicht hat.

Bitte jeweils Artikel/PM, sowie das Medium, in dem der dann veröffentlicht wurde (wenn es geht, mit Link, ansonsten Veröffentlichungsdatum/Ausgabe/Sendung etc.).

Über eine Zusendung der Liste bis zum 13. 10. würden wir uns aus redaktionellen Gründen freuen.”


Ich würde mich freuen, wenn Sie mir diese Liste heute noch zusenden könnten, sonst werde ich eben Ihre Antwort so veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Finkbeiner

Statement dazu von Herrn Seggelke:

Zitat:
Sehr geehrter Herr Finkbeiner,


Entschuldigung, die unten stehende Antwort galt natürlich ihrer parallelen Anfrage mit gleicher Befristung.

Über die Pressemitteilungen und Aktivitäten rund um das Thema „AWZ und Angelverbote“ haben wir in den Kommunikationsmedien des DAFV und unserer Mitgliedsverbände ausführlich berichtet (Webseiten, Verbandszeitschriften usw.). Umfang und Reichweite sollten ihnen bekannt sein und wurde über den gesamten Verlauf ja auch in Ihrem Medium ausführlich begleitet.


Mit freundlichen Grüßen

Alexander Seggelke

Erneute Rückfrage an den DAFV, bis dato KEINE Antwort:

Zitat:
Sehr geehrte Herr Seggelke,
ich habe da NICHTS gefunden auf Ihren Seiten, dass irgendwo in der Presse ausserhalb verbandsinterner Medien etwas vom DAFV zum Thema Angelverbote in den Schutzgebieten der AWZ veröffentlicht worden wäre.

Mir ging es ja aber um ÖFFENTLICHKEITSarbeit, nicht um die verbandsinterne Arbeit.

Daher fragte ich ja nach einer Liste/Zusammenstellung der Veröffentlichungen in den allgemeinen Medien, nicht in den verbandsinternen.
Um mich nicht dem Vorwurf auszusetzen, etwas vergessen zu haben oder absichtlich wegzulassen.

Da verstehe ich Ihre Antwort richtig:
1.:
Es gab ausserhalb der internen Verbandsmedien keine Veröffentlichungen des DAFV zum Thema für die gesamte Öffentlichkeit in allgemeinen Medien?
1.1.:
Falls doch, bitte ich nach wie vor um Zusendung einer entsprechenden Liste.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Finkbeiner

Daraufhin stelle der GF Seggelke die Kommunikation mit der Anglerboardredaktion zum Thema ein.

Thomas Finkbeiner


PS:
Der Schuld"nachweis", wieso der DAFV mit Schuld hat am Angelverbot AWZ/Fehmarnbelt:

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Happach-Kasan und dem DAFV hat man ja das Verbot zu verdanken. Die Begründungen, warum das Verbot ok wäre, von Henricks, BUND und NABU orientieren sich genau an dem, was Happach-Kasan dem Umweltministerium geschrieben hatte, müsst ihr echt vergleichen:
alt

Denn hier:
Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
wird Hendricks genau damit zitiert, dass es ja im Bereich der Freizeitfischerei ein räumlich und zeitlich abgestuftes Schutzkonzept für einen Interessensausgleich zwischen dem Schutz der Meeresnatur und den Belangen der Freizeitfischer geben würd.

>Fast GENAU die Formulierung von Happach-Kasan im Schreiben (zeitlich und örtlich begrenzte Regulierung) !!!

DAFV und seine Mitgliedsverbände sowie Frau Dr. Happach-Kasan sind die Totengräber des Angelns, die jetzt Angst um ihre Pfründe bekommen, weil Angler (ANGLERDEMO) selber handeln und erfolgreicher sind öffentlich - DAS IST ALLES!

Das sind Anglerfeinde und Totengräber des Angeln!

Speziell hauptbetroffene Verbände wie DAFV, DMV, LSFV-SH und LAV-MEckPomm!!

 



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