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Ausgabe Dezember 2017

Minister Backhaus für klare Kormoranreduzierung

Redaktionell

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Minister Backhaus für klare Kormoranreduzierung



Der Kormoran wurde von NABU und anderen Schützern und willfähriger Politik so "gut" geschützt, dass er inzwischen vielerorts zur Plage wird und zur Gefahr für ein Gleichgewicht in den Gewässern.
Selbst eher Schützern nahestehende Parteien wie die SPD scheinen langsam zu merken, was da angerichtet wurde.
Minister Backhaus (SPD) aus Mecklenburg Vorpommern plädiert jedenfalls aktuell für eine klare Reduzierung der Kormorane


Der Nordkurier berichtet über die Probleme mit dem Kormoran am Kummerower See:
https://www.nordkurier.de/mecklenbur...030446411.html

Was alleine da im See wegkommt, wurde in einer Beispielrechnung aufgemacht:

 

Zitat:
Der ehemalige Chef der Salemer Fischerei Horst Plagens hatte im Spätsommer eine alarmierende Rechnung aufgemacht: Etwa 400 Gramm Fisch hole sich jeder Kormoran an einem Tag aus dem See. „Wenn wir von 2000 Kormoranen ausgehen, kommen wir in der Zeit von April bis Oktober auf etwa 168 Tonnen Fisch“, so Plagens.


Auch Angler werden dabei thematisiert, die als Touristen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der strukturschwachen Region sind:

Zitat:
Selbst Angeltouristen seien im Sommer wegen der Konkurrenz aus der Luft schon weggeblieben, hatte Salems Hafenmeister Peter Gailtene jüngst eingeschätzt.

Scheinbar muss das nun aber selbst ein Minister einer normalerweise eher Schützern, als angelnden oder jagenden Bürgern nahe stehenden Partei wie der SPD, bemerken, zugeben und für Änderungen eintreten.

Jedenfalls wird da Till Backhaus so zitiert:

Zitat:
Doch Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) hat nun angekündigt, dass er sich bei der Bundesregierung dafür einsetzen will, dass sie einen guten Erhaltungszustand der Kormoran-Bestände feststellt und bei der EU eine Lockerung der Schutzbestimmungen beantragt. Er habe klare Signale, dass Brüssel einem solchen Antrag auch stattgeben würde, sagte Backhaus.
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Natürlich hat Minister Backhaus da in meinen Augen vollkommen recht.

Noch aber regiert im Umweltministerium seine anglerfeindliche Parteifreundin Hendricks (SPD), mit dem Ex-NABU-Chef Flasbarth als ihrem Staatssekretär.

Wie es Backhaus angesichts dieser Konstellation anstellen will, hier ein Handeln pro Natur, pro Fische, pro Gewässer und pro angelnde Bürger und gegen einseitigen und extremistischen Schutz zu erreichen, das zu beobachten, das dürfte spannend werden.

Oder ist es nur eine der üblichen Polit(iker)luftblasen, der keine Taten folgen und die nur Betroffene vor Ort beruhigen sollen?

Wir werden es beobachten...

Thomas Finkbeiner  



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