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Ausgabe Dezember 2017

Nautnes in 2017 die Münsterländer kommen - 12 Münsterländer trotzen dem Wind

 

Nautnes in 2017 die Münsterländer kommen

12 Münsterländer trotzen dem Wind

Teil 1


Am 17 Oktober ging es morgens los Richtung Hirthals und die Fahrt dorthin verlief ohne Probleme, das einchecken ging schnell so das wir unsere Kabinen aufsuchen konnten.anzeige kingfisher 50x100


Der Wind war schon enorm was sich auch auf See bestätigte, also schnell was essen am Buffet und kucken wie unruhig es wird.


Schon bald merkten wir das die Überfahrt sehr holprig wird, an den oberen Betten müssen die Auffanggardinen fixiert werden damit man nicht aus dem Bett fällt, froh waren wir das es ab Stavanger durch die Fjorde ging und ruhig war.


In Bergen am Zoll ab auf die rote Spur das Bier verzollen danach dann weiter nach Nautnes zu Heinz.
Begrüßt wurden wir von Heinz Junior, alles war sehr entspannt und freundlich, dann schnell die Autos auspacken und schon stand die Bootseinweisung an, alles recht easy und so konnten wir noch 3 Stunden fischen fahren.
Ein paar Makrelen und Seelachse waren der Erfolg von diesem Tag.
Am nächsten Morgen zeigte uns Heinz Junior dann die Stellen die wir befischen sollten, vom Wetter her hatten wir wieder mal den Engel in der Tasche.


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An diesem Tag ging es raus zum Atlantik zum Sømgrunnen zum Leng angeln, wir setzten die erste Drift und schon kamen die ersten Bisse.
Nach zwei Jahren Abwesenheit endlich wieder Molva angeln, und das funktionierte sehr gut, wir fingen etliche Lengs bis zu einem Meter, neben den Lengs wollten auch noch ein paar Lumbs in unsere Fischkiste wandern. Am späten Nachmittag frischte der Wind auf so das wir Richtung Hafen fuhren um den gefangenen Fisch zu verarbeiten.


Am Abend gabs dann lecker Fisch mit nem Döschen Bier, am Abend kam dann Heinz Junior zu uns um den nächsten Tag zu besprechen.


Am nächsten Tag ging es erst wieder auf den Atlantik nach Klakken und später zum Sømgrunnen, hier wurden feine Seelachse gefangen bis zu einem Meter Länge.
Das Lengfischen klappte auch prima, die Metermarke wurde mehrmals geknackt, der größte Fisch hatte 1,42mtr dann kam 1,38 und 1,30 mtr.
Das war ein top Tag.


Am nächsten Morgen dann erst mal Brot geholt, der Supermarkt ist in 5 Minuten zu erreichen und verfügt über ein großes Angebot, also alles was man vergessen hat kann man dort dann besorgen.

Heute ging es raus zum Hjeltefjord da der Atlantik doch recht kabbelig war, wir wollten zum n Revet , ein Unterwasserberg mit einer Tiefe von 124 Metern, hier sollen sich die großen Köhler auch aufhalten, jedoch war die Strömung enorm was das angeln doch sehr erschwerte. Wir sind dann in ruhigeres Wasser gefahren um dort unsere Fische zu fangen, gefangen wurde an diesem Tag folgende Fische, Schellfisch, Polack Makrele Seelachs und Leng und Lumb.
Auch dieser Tag war für das doch windige Wetter wieder top von den Fangergebnissen.


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Der nächste Tag verlief dann doch ein wenig schleppend ………….morgens ging es los nach Renta.

Aber irgendwie wollte es am Anfang nicht klappen, dann umgesetzt und dann kamen die ersten Lumben und Leng nach oben, dazu gesellten sich schöne große Rotbarsche. Die beiden anderen Boote angelten die Untiefen auf Polack und CO ab und hatten auch Erfolg.
Alles in allem für den doch schleppenden Anfang ein noch guter Tag.



Am nächsten Tag ging es dann Richtung Hellesøy und dann weiter an Herna vorbei zu einem Plateau Namens Skallane (77mtr) zu allen Seiten abfallend also TOP für die Natuangelei.

Es dauerte nicht lang und die ersten Lumb und Leng wanderten in die Fischkisten, leider fing der Wind an aufzufrischen aber noch war alles im grünen Bereich. Doch das änderte sich dann schnell……….
Auf einmal kommt unser zweites Boot auf uns zu und teilte uns mit das Sie keinen Strom mehr hatten, Echo aus Plotter aus Motor lief noch……..kurz überlegt und dann erstmal in Richtung ruhigeres Wasser gefahren da doch der Wind stark zugenommen hat.
In der dreier Kolone dann zurück Richtung Hellesøy, das „defekte Boot“ natürlich in der Mitte.
Im ruhigeren Wasser dann erstmal Heinz Junior angerufen was zu tun ist. Da er gerade in Hellesøy war haben wir uns dann dort auf dem Wasser getroffen. Es wurde eine Sicherung getauscht und kuck an der Strom war wieder da, ne Minute später wieder weg, mmhh also Problem doch noch nicht gelöst.


Heinz Junior meinte dann das wir etwas früher in den Hafen fahren sollten damit sie sich das im hellen gescheit ankucken können, irgendwas produzierte einen Kurzschluss.
Wir haben dann noch weiter geangelt, immer das stromlose Boot im Blick, so das wir im Fall der Fälle das Boot reinschleppen konnten.
Später im Hafen wurde dann das Problem gefunden und behoben, wie sich das alles abgespielt hat und vom Hergang war das ein TOP Service.


Am nächsten Tag konnten wir dann wieder auf den Atlantik, die beiden anderen Boote wollten nicht so tief fischen und hielten sich vor den Inseln auf.
Unsere Entscheidung auf den Atlantik zu fahren war goldrichtig denn die Fische waren heute extrem gallig, kaum unten angekommen gab es Leng Lumb und den ein oder anderen großen Seelachs oder Schelli.
Unsere Kisten waren voll, die anderen beiden Boote hatten einige Fische, leider blieben 2 Angler heute Schneider.



Dann kam ein Tag wo wir nur ca 4 Stunden angeln konnten da ein Sturm aufzog bzw schon da war und wir erst ab dem späten Nachmittag angeln konnten aber egal Hauptsache angeln.
Einige Polacks Wittis und Schellfische wurden gefangen, die Mengen hielten sich in Grenzen so das wir mit dem verarbeiten der Fische schnell fertig waren und Abends fein gegrillt haben.


Am darauf folgenden Tag ging es nochmal auf Leng und Lumb, ich hatte eine schöne große Brosme von ca 7 Kilo, die Lumben bissen heute sehr gallig, ein schöner Dorsch wurde auch noch gefangen.
Wieder mal ne Top Tag.


Am nächsten Tag ging es zum Seehechtangeln, bei 70 mtr haben wir sie gefunden, der größte mit 1,13 mtr war schon recht ordentlich. Wir konnten heute einige Seehechte fangen dazu gesellten sich noch Schellis und Wittis. Der Ausnahmefisch war ein Seeteufel von Hermann.
Es war wieder ein toller Tag.


Am letzten Tag haben wir dann nochmals den Hjeltefjord angesteuert um uns für 6 Stunden nochmals den Bewohnern am Grund zu widmen, die Lumben war wieder mal gallig, an und wann kam dann ein Leng dazu. Die anderen fischten die Unterwasserberge ab und fingen Polack und Köhler und Makrelen natürlich.
Am Abend dann die Boote 2 mal gesäubert, dann die Ausrüstung geputzt und verstaut. Die Autos haben wir am Samstagmorgen gepackt, die Häuser gestaubsaugt usw.
Wir haben uns dann von Heinz Junior verabschiedet, es war ein toller Urlaub bei Nautnes Heinz und Heinz Junior, das Wetter passte die Betreuung war perfekt die Boote TOP und die Häuser ebenfalls.





Zum Abschluss kommen wir dann zur Fährfahrt zurück nach Hirtshals……………….ich hätte nicht gedacht das es schlimmer gehen kann wie die Hinfahrt. Ab Stavanger mit ca 20m/s gen Hirtshals, also wieder die Gardienen am Bett eingehängt alles sehr entspannt………….noch.
Wir haben 2 Stunden in Stavanger gestanden, dann kam die Durchsage das wir erst um 09.00 Uhr in Hirtshals anlegen werden, um viertel vor 9 startete dann der Chef der Schraube einen Versuch in den Hafen einzulaufen.

Alter Schwede, kurz vorm Versuch hinein zu fahren merkte der Chef dann doch das es nix wird und drehte stark nach links ein, Kaffeetassen, Gläser und alles was nicht fest war viel herunter, es klirrte ordentlich, das Schiff lag sehr einseitig und fuhr erstmal zurück aufs Meer.
Dann kam die Durchsage das wir solange vor dem Hafen warten würden bis sich der Wind legte.
Um 12.05 Uhr war es dann soweit, so das wir Abends gegen 21 Uhr zuhause waren.

Achja für 2019 haben wir schon wieder gebucht, ich werde die drei schon im kommenden Jahr wieder besuchen, bis denne......  

snofla

 



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