Mitteilung der DGzRS
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Früherer DGzRS-Vorsitzer Hermann C. Helms verstorben
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Hermann C. Helms (77), früherer Vorsitzer der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger), ist am 25. Dezember 2005 nach schwerer Krankheit verstorben. Helms übte diese ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand des Seenotrettungswerks von 2000 bis Ende 2003 aus. Durch seinen Vater war Hermann C. Helms schon seit Jahrzehnten der DGzRS verbunden. Bereits im Mai 1971 war Helms in den Vorstand des damaligen Bezirksvereins Bremen und 1987 in den ehrenamtlichen Vorstand der DGzRS als stellvertretender Vorsitzer gewählt worden. In Bremen, im Jahr 2000, erfolgte auf der turnusmäßigen Tagung des Beschlussfassenden Gremiums seine Wahl als Nachfolger von Carl Max Vater zum Vorsitzer der DGzRS. In seiner Vorstandszeit wurden von Hermann C. Helms wichtige und zukunftweisende Entscheidungen für die DGzRS mit entschieden, wie zum Beispiel die Integration des Seenotrettungsdienstes an den Küsten Mecklenburg-Vorpommerns in die DGzRS im Zuge der Wiedervereinigung, der Neubau der Zentrale in Bremen, die Übernahme der Seefunk-Notrufkanäle und die Gründung |
von "Bremen Rescue Radio“ sowie, als letzte große Entscheidung, der Bau des größten Seenotkreuzers der DGzRS, der HERMANN MARWEDE.
Sein vorbildliches Wirken, sein umfangreiches Fachwissen und seine langjährige Erfahrung prägten die Arbeit von Herrn Helms für das Seenotrettungswerk. Im In- und Ausland war er als kompetenter Gesprächspartner geschätzt.
Hermann C. Helms hat sich um die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger außerordentlich verdient gemacht. Sie wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
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Fischkutter trieb manövrierunfähig in der Nordsee
Seenotretter im Nachteinsatz für drei Fischer
"Nachtarbeit“ für die Seenotretter von der Station Büsum: Von 17.00 bis 23.00 Uhr war die Besatzung des Seenotkreuzers HANNES GLOGNER am Dienstag, dem 27.12.05, im Einsatz, um einen manövrierunfähig in der Nordsee treibenden Fischkutter einzuschleppen. Vormann Holger Freimuth: "Bei nordöstlichen Winden mit Stärke 5 und bis zu 3 Meter Seegang war das wohl recht ‚holperig’ …“Der Alarm von dem Fischkutter "Vertrauen“ lief gegen 17.00 Uhr über Funk an Bord des Seenotkreuzers auf, der sich umgehend zur Unfallposition ca. 20 Seemeilen westlich von Büsum aufmachte. Die "Vertrauen“ fischte zu diesem Zeitpunkt Krabben.
Gleichzeitig lief von Cuxhaven der Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE aus, der nach Besatzungswechsel und vorübergehender Assistenz bei der Bergung des gestrandeten Tankschiffs "Gudrun“ auf dem Weg zu seiner Station Helgoland war.
Mit dem Tochterboot VERENA wurde der Fischkutter in Höhe der Fahrwassertonne 4 - querab von der berüchtigten Untiefe "Großer Vogelsand“ - auf den Haken genommen und später der entgegenlaufenden HANNES GLOGNER in Höhe der Einfahrt zum Fahrwasser "Süderpiep“ übergeben. Der Seenotkreuzer schleppte den Kutter mit seiner drei Mann starken Besatzung sicher nach Büsum.
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| "Voll Voraus!" in der Nordsee: der Seenotkreuzer HANNES GLOGNER von der DGzRS-Station Büsum. Foto: DGzRS, Bremen |
Für Rückfragen:
Andreas Lubkowitz
-Pressesprecher-
DGzRS
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
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