Ausgabe Mai 2012

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    Das Anglerboard - Gütesiegel: Das Stahlvorfach

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    Das Stahlvorfach mit Anglerboardgütesiegel

    Hier nun die ersten Tests der Gewinner  

     

     

    Roland Rabe von der Firma PF Tackle (www.PF-Tackle.de) stellt hochwertige Stahlvorfächer in kompletter Handarbeit in Deutschland her. Damit der Raubfischangler sicher sein kann, ein verlässliches Produkt zu erhalten, das im Ernstfall einen Fisch dann auch sicher zu landen hilft.

    Neben seiner normalen Produktpalette wird es zukünftig die Stahlvorfächer mit dem Anglerboardgütesiegel geben. Das werden aber nur die Stahlvorfächer erhalten, die im Forum vom Anglerboard nach den Wünschen und Vorgaben der Anglerboardmitglieder entwickelt werden.

    Als erstes Produkt werden wir da gemeinsam die Entwicklung eines ganz „normalen" Stahlvorfaches zum Spinnfischen angehen. Da jeder unterschiedliche Vorlieben hat, haben wir im Forum dazu entsprechende Umfragen gestartet. 

    Und die Ergebnisse liegen nun auch vor.  Das bedeutet, dass PF Tackle nun mit der Produktion beginnen kann, sobald dann die ersten Auslieferungen erfolgen, werden wir das bekanntgeben. Ebenso natürlich wo und bei wem man die Stahlvorfächer kaufen kann.

     

    Die Daten:

    5,5 kg Tragkraft, Länge: 30 cm

    10,5 kg Tragkraft, Länge: 50 cm

    19,0 kg Tragkraft: Länge: 70 cm


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    Hier nun mein Testbericht.

    Vorweg:
    Ich habe die bisherigen Testberichte hier nicht gelesen, um mir unbeeinflusst ein Urteil zu bilden. Deswegen können von mir Aspekte angeführt werden, die womöglich schon genannt und diskutiert worden sind.Meine Vorfächer: 50 cm lang, 10,5 kg Tragkraft.

    Erster Eindruck:
    Die Vorfächer sind nachgemessen exakt 50 cm lang (habe schon ganz anderes erlebt ).

    Auf einer Seite ist ein Wirbel, auf der anderen ein Wirbel mit einem Snap.
    Ich empfinde diese Lösung für mich am besten, da ich zum Spinnfischen lieber an jedem Ende einen Wirbel habe.

    Die Wirbel sowie das Vorfach an sich machen einen sehr guten stabilen Eindruck..
    Die Verarbeitung ist gut und sauber, die Quetschhülsen machen einen vertrauenswerten Eindruck!

    Das Vorfachmaterial ist weich und flexibel. Ein großes Plus!
    Ebenfalls ist das Vorfach angenehm dünn. Verglichen mit meiner 0,30 monofil, sowie meiner 16ner geflochtenen schätze ich es auf max. 0,30 mm Durchmesser.

    Praxis Einsatz:

    Der Snap ist dünndrahtig und zu klein!
    Ich hatte schon Schwierigkeiten einen Spinner einzuhängen. Hierzu mußte ich den Draht vom Snap soweit weit abbiegen, dass ich ihn zum Zumachen mit der Zange wieder anquetschen mußte, damit der Snap wieder sicher geschlossen ist.

    Ich habe das Vorfach auf Tragkraft gestestet, indem ich Hantelscheiben mit 11,5 Kg angebunden habe:
    Beim ersten Versuch hat es den Snap aufgebogen! (Foto)
    Beim zweiten Versuch mit dem nächsten Vorfach ist der Snap gebrochen! (Foto)

    Fazit: Untauglich ! Jedoch ein kleineres Problem, das sich leicht lösen lässt.

    Der Tragkraft des Vorfaches glaube ich die 10,5 kg uneingeschräkt, da meine geflochtene (12 Kg Tragkraft) über dem NoKnot gerissen ist.

    Geangelt habe ich einem sehr hindernisreichen Fluss, in dem immer mit Hängern gerechnet werden muss und auch mit Untiefen, über das das Vorfach dann scheuert.

    Hier zeigte sich, dass das Vorfach bereits nach 40 Min spinnen in der Strömung sich kringelte als wenn es sich verdrallt hätte. Große Hindernisse und Hänger hatte ich bis dahin nicht !
    Dieses Erscheinungsbild hatt ich bisher an dem Wasser mit anderen Vorfächern nicht !!
    Das Foto des gekringelten Vorfachs machte ich am Wasser (weißes Papier dahinter gehalten (hängendes Vorfach bzw daraufgelegt mit Spinner) ), sorry wegen der schlechte Qualität, aber ich wollte es noch festhalten, bevor ich es durch einen Hänger verliere.

    Das Vorfach ist so stabil, dass ich spätere Hänger (als ich nun auf Gange im Test gíng) problemlos gewaltsam lösen konnte. Zurück blieben die typisch kleineren Knicke im Vorfach, die an sich aber nicht stören.

    Abgesehen von einem kleinernen Hecht (ca. 60 cm), den ich gleich wieder im Wasser abgehakt habe (und meinen prinzip treu geblieben kein Foto deswegen gemacht):

    Über Scheuchwirkung von Stahlvorfächern kann man sich ja streiten: Zumindest ich habe auf dem großen Spinner und dem Vorfach eine kapitale Bachforelle gefangen, die ich aber umgehend schonend in ihrer Schonzeit gleich im Wasser ausgehängt habe (deswegen kein Foto !).


    Fazit:

    Gutes, sehr weiches Vorfach, das aber zu leicht kringelt, sehr gute Verarbeitung, untauglicher Snap !

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    So, ich habe die Testvorstahlvorfächer bekommen und sie machten erst einmal einen guten Eindruck. Keine reflektierenden Stellen und für 10,5 kg Tragkraft schön dünn und super geschmeidig. Die Verarbeitung ist wirklich Prima. (Doppelschlinge in der Hülse) Geliefert wurde aber nicht wie angegeben, sondern eine Seite mit Wirbel und die andere Seite mit Wirbel und Snap.
    Zitat:
    Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen Zubehör/"Hardware":

    Auf der einen Seite ein (Tönnchen)Wirbel, auf der anderen Seite ein Karabiner/Snap
    Also ging es ab ans Wasser. Alles montiert und nun wollte ich den Köder dran machen. Da stellte ich fest, dass der Snap am Wirbel viel zu klein und zu filigran ist. Man hat bei dieser Variante bei den jetzigen Temperaturen kaum eine Chance ihn auf zu bekommen und später zu schließen. Desweiteren kann er ab 4/0 Babarian-Jighaken nur noch mit Gewalt durch das Öhr gefädelt werden und auch nur mit Gewalt wieder fest (Man muss seitlich biegen) Der untere Bogen des Snaps ist nicht groß Genug, daraus folgt, das der Jig nicht auf dem unteren Bogen aufliegt und beim schließen des Snaps das Öhr schon im Wege ist.(Zu wenig Platz, bei Spinnern ist es kein Problem da das Öhr wesentlich dünner ist) Nach einiger Zeit hatte es dann geklappt einen Gufi dran zu bekommen und es ging los. Konnte dann nach kurzer Zeit einen mittleren Hecht drillen der aber ausschlitzte. Hab danach das Vorfach angeschaut, und konnte keine Beschädigungen erkennen, nur einen kleinen Knick. Einige Zeit später bekam ich noch einen Biss und auch dieser wollte nicht mit ans Ufer. Nach der Kontrolle des Vorfaches fand ich lediglich einen weiteren Knick.

    Ergebnis: Es müsste ein wesentlich größerer Snap verbaut werden und natürlich den Wirbel am Snap weglassen. Ansonsten ist es ein sehr gut verarbeites und qualitatives Produkt!
    Schuschek

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    Hallo!

    Auch ich darf seit heute die Test-Stahlvorfächer in den Ausführungen 5,5 kg/30 cm und 10,5 kg/50 cm prüfen.

    Erster Eindruck (ohne das sie dabei nass wurden):

    Das PremiumLine-Geflecht:
    Das PremiumLine 7x7-Stahlvorfach überrascht wirklich angenehm! Die Verarbeitung der 49 Einzellitzen ergibt eine überraschend geschmeidige Flexibilität dieser "Stahlschnur".
    Das jeweilige Durchmass dieses Geflechts ist erstaunlich gering; wage den Vergleich mit einer 20er bzw. 28er Monofilen.

    Das Knicken wurde (noch) nicht geprüft,
    unterstelle aber einmal, dass bei einem Stahlvorfach keine Wunder erwartet werden dürfen.

    Die Klemmhülsen:
    Die 9 mm langen Klemmhülsen weisen fünf sicht- und spürbare Eindrücke einer Quetsch- bzw. Klemmhülsenzange auf.
    Sie sind überraschend Formstabil, d.h. schwer mit den Fingerkuppen zu biegen.
    Sehr angenehm auch, dass beide Enden des Geflechts dreimal in die Klemmhülse eingeführt/-gefädelt wurden und das Ende nicht übersteht-KLASSE!

    Der McMahon-Wirbel:
    Kam mir heute das erste Mal unter die Augen.
    Sehr soliter Eindruck und angenehmes Größenverhältnis-GUT.

    Der/die BerkleyCross-Lock Snaps:

    Bei dem 10,5 kg Vorfach bin ich mit Boardie Schuschek einer Meinung - hier muss ein größerer Snap her.

    Meine Bilanz:

    Für "meine" Kammschupper ist die
    5,5 kg Ausführung die 1. Wahl!
    Von der Geschmeidigkeit, Flexibilität sowie dem Größenverhältnis
    bin ich - auch ohne nassen Praxistest -sehr angetan-KLASSE!

    Werde beide Vorfächer am kommenden
    "letzten" Raubfischwochenende
    dem nassen Praxistest unterziehen.

    Gruß
    Peter (bacalo)

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    Hallo,

    habe heute meine Testvorfächer bekommen.
    Werde sie morgenfrüh mal genauer unter die Lupe nehmen, und am Sonntag eventuell mal im nassen Testen.

    Ansonsten wird der Test erst im Frühjahr stattfinden.

    Erster optischer Eindruck: weiches Material, guter Snap.

    Weiteres Morgen.


    Grüße Thomas (Mefotom)
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    Ich habe heute auch je eins zu 10,5kg und 5,5kg bekommen und konnte auf den ersten Blick keine Fehler finden.

    Den Wirbel am Karabiner kann man sich eigentlich sparen wenn man mit Gummifischen angelt, für Spinner aber unverzichtbar. Also vielleicht 2 Varianten? Die Größe des Wirbels hat mich noch nicht gestört, aber ich habe auch noch nicht versucht einen Köder zu montieren... Der Stahl selbst erinnert mich stark an Flexonit und macht damit nen super Eindruck!

    Also: bisher finde ich's echt gut!!
    just_a_placebo

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    Habe auch 2 x 10,5 kg erhalten.
    Die Vorposter haben eigentlich alles gesagt.
    Scheint ein Super Material zu sein.
    Sehr flexibel. Könnte man auch für die Köderfischangelei auf Zander einsetzen.
    Die Wirbel machen auch einen stabilen Eindruck.
    Unten hätte auch ein einfacher Snap/Einhänger gereicht.
    Müßte tatsächlich 1-2 Nummern größer sein. Gerade bei den Cross-Locks ist das eine ganz schöne Friemelei.
    Den ersten Trocken-Zugtest haben die Dinger definitiv bestanden. Ich komme leider erst im Mai zum Testen.
    (Schonzeit und Hochwasser)
    Fazit: Sehr empfehlenswert
    (Mit größeren Einhängern)
    Breamhunter
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    Herr Rabe hat mich gerade angerufen, um die bis jetzt auftretenden Kritikpunkte abschaffen bzw. minimieren zu können.

    Es besteht die Möglichkeit zwei verschiedene Snaps zu verwenden.
    Das eine der jetzt verbaute (Corsslock), mit dem von Schuschek schon angesprochenen und auch mir geläufigen Problem beim einhängen von Jigs.


    Das andere wäre ein Duolock genanntes Teil, da sieht man schon an der Bauweise, dass da leichteres einhängen möglich wäre:

    Hier will er aber vor etwaiger Verwendung noch die tatsächlichen Tragräfte testen wie beim Crosslock bereits geschehen und sich nicht auf die Herstellerangaben verlassen.
    Infos zu den Snaps findet Ihr hier:
    http://shop.pf-tackle.de/index.php?c...6df1b1c96930fd

    Ich bau dann oben gleich eine Abstimmung mit ein, da könnt Ihr dann neben den hoffentlich weiter einlaufenden Testberichten dann auch gleich über die Art des Snaps abstimmen.

    Erlaubnis zum veröffentlichen der Bilder liegt vor.

    Thomas9904
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    Hier der Link zum Thema/Abstimmung im Forum:
    http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=114852

    Thomas Finkbeiner




     


     

     

     

    Kommentare 

     
    0 #1 Dieter 2008-02-20 11:52
    Hallo und Petri-Heil zusammen.
    Anbei mein Bericht zu den Test-Stahlvorfächern .

    Ich habe zum Testen die beiden Versionen in 5,5kg und 10,5 kg Tragkraft erhalten. Als erstes habe ich mich von der vorgegebenen Länge der Vorfächer überzeugt. Ein Nachmessen bestätigte exakt die Maße von 30cm und 50cm. Soweit schon mal keine Beanstandung! Da bin ich in der Vergangenheit, bezüglich der versprochenen Länge, bei Mitbewerbern schon mal enttäuscht worden (es fehlten einige cm).

    Das 7x7 Stahlgeflecht erinnert mich an die Marke "Flexonit". Es ist sehr geschmeidig, sehr tragfähig und belastbar. Der braune Farbton bietet eine gewisse Unauffälligkeit - zumindest kann bei besonderen Wetterverhältni ssen keine Reflektion (Sonne) auftreten. - Reflektionen mögen meiner Erfahrung nach die Hechte nun mal gar nicht. Die versprochene Tragkraft wurde bei meinem Test bestätigt. Angehängte Gewichte von 6kg und 10kg überstanden die befeuchteten Vorfächer ohne Schaden. - Das ist schon mal gut!

    Nun zu der Verarbeitung der Stahlvorfächer mit Quetschhülsen: Das Stahlvorfach wurde jeweils dreimal durch die Hülse geführt und dann sauber und mit 5 sichtbaren Druckpunkten gequetscht. Diese Verarbeitung ist einwandfrei und gewährt maximale Tragkraft. Jedoch, beim Einsatz und Praxistest am Wasser zeigte sich ein Schwachpunkt: Es kam mehrmals vor, das sich das Vorfach beim Wurf in die Hauptschnur verfing und zwar an der Quetschhülse (Anfang/Ende), dort wo sich die kleine Schlaufe befindet (Rückführung des Geflechts in die Hülse). Da habe ich einen Verbesserungsvo rschlag: Einfach ein Stück Schrumpfschlauc h (sollte etwas länger als die Hülse sein) über die Hülse geschoben und geschrumpft -und das Problem wäre gelöst!

    Zu den Wirbeln ist zu sagen: einwandfreie Qualität ohne wenn und aber.
    Nur ist es meines Erachtens nicht nötig am Anfang und am Ende jeweils einen Wirbel zu montieren.
    Ein Wirbel am Anfang des Vorfaches ist in den meisten Fällen ausreichend. Außer es werden Spinner (großer Drall) als Köder gefischt, da macht dann ein zweiter Wirbel am Vorfach vor dem Snap viel Sinn.

    Nun zu den Einhängern (Snap): Das ist der große Schwachpunkt der Vorfachs. Der Einhänger ist viel zu klein und vor allem hat er keinen großen Rundbogen, welchen man braucht um z.B. Wobbler sauber anzubieten. Je größer der Rundbogen, desto besser arbeitet der Wobbler, weil er genug Spiel (Raum) zum bewegen hat.
    Der mitgelieferte Snap schränkt die Beweglichkeit eines filigranen Wobblers massiv ein.
    Bezüglich des Snap an den beiden Vorfächern kann ich nur empfehlen, diese gegen geeignetere (größere mit schönem Rundbogen) auszutauschen.

    Abschließend kann ich sagen, das ich angenehm angetan bin von den beiden Testvorfächern. Sie sind durchaus empfehlenswert. Sollte in der Zukunft ein bessere Einhänger und ein Stück Schrumpfschlauc h über der Quetschhülse zu Verfügung stehen, dann gäbe es das "perfekte Stahlvorfach"!

    Beste Grüße
    Dieter (pikehunter)
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