Ausgabe Mai 2012

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    Wir schreiben den Landwirtschaftsministern...

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    Wir schreiben den Landwirtschaftsministern...

    Immer wieder klagen Angler selber, aber auch die Verbände DAV und VDSF wie natürlich auch der Verband der Angelgerätehersteller (BVA) darüber, wie unterschiedlich die gesetzlichen Regelungen sind, um ans Wasser zum Angeln zu kommen.

    Dabei ist das Angeln als solcher ja ein nicht zu unterschätzender Faktor - und beileibe nicht nur was das wirtschaftliche angeht. In vielen Orten gehören Angelvereine zum aktiven gesellschaftlichen Leben. Und viele Gewässer wären ohne die Angler öde und leer..

    Und was das wirtschaftliche angeht, da ist wohl vor allem der (Angel)Tourismus sehr unterschätzt. Da braucht man ja nur nach Skandinavien oder in unsere anderen Nachbarländer zu schauen.

    Am besten veranschaulicht man das, wenn man sich überlegt, was ein Tourist aus den USA unternehmen müsste, um in Deutschland legal mal angeln zu können. Für einen Amerikaner sind die Entfernungen in Deutschland ja eine Kleinigkeit. Der will vielleicht in Mecklenburg - Vorpommern mal in den Bodden angeln, in Schleswig Holstein mit dem Kutter raus, in NRW in den Talsperren angeln und vielleicht mal im Starnberger See in Bayern auf Felchen zu angeln.

    Alleine die Genehmigungen zu bekommen, um überall in den genannten Bundesländern angeln zu dürfen, wird er wesentlich länger brauchen, als er überhaupt in Deutschland weilt.

    Das sollte eigentlich auch einfacher gehen. Dachten wir uns jedenfalls. Und fragten daher den DAV, den BVA und den VDSF, ob sie eine solche Anfrage an die Landwirtschaftsminister der Bundesländer mit unterstützen würden.

    Wie bisher immer, kam vom VDSF eder eine Antwort noch eine Bestätigung der Anfrage. Der BVA hielt die Idee zwar für gut, wollte sie aber nicht mit unterstützen, sondern lieber "die Minister nochmal selber anschreiben, um mehr Druck zu erzeugen..".. Nun ja, kann man auch so sehen....

    Der DAV hingegen fand die Idee nicht nur gut, sondern half auch bei der Formulierung der Anfrage.

    Diese könnt ihr untenstehend als offenen Brief lesen, bevor ich ihn im Laufe dieser Woche an die Minister schicke. Über eventuelle Antwortn werdet ihr natürlich hier im Magazin informiert.

    Zitat:
    Herr/Frau Minister XY
    Landwirtschaftsministerium
    Straße
    PLZ/Ort



    Sehr geehrter Herr/Frau Minister Xxxxxx,
    Es gibt in Deutschland ca. 5 Mio. Menschen, die sich selbst als Angler bezeichnen (Dr. Robert Arlinghaus, „Der unterschätzte Angler“, 2006). Darunter mehr als 1,5 Mio. die in Vereinen und Verbänden organisiert sind. Ein Angler macht mit seinem Hobby ca. 1.000 Euro volkswirtschaftlichen Umsatz pro Jahr, zigtausende Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt (Tourismus) von Anglern ab (Dr. Robert Arlinghaus, „Der unterschätzte Angler“, 2006).

    Das tatsächlich wirtschaftliche, ökologische und das jahrtausende alte kulturelle Potential des Angelns kann aber nur dann sinnvoll ausgeschöpft werden, wenn es einen leichten Einstieg gibt, und den – trotz Föderalismus – möglichst bundeseinheitlich gleich.

    Als populärstes deutschsprachige Medium für Angler schreiben wir daher die zuständigen Minister aller Landesregierungen an, um unsere Leser informieren zu können, in wie weit Angler zukünftig mit einfacheren Regelungen rechnen können. Denn nur so kann das volle ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Potential für die Bundesrepublik nutzbar gemacht werden.

    Auf unseren Internetseiten haben wir pro Monat bis über 1 Mio. Besuche mit bis über 20 Mio. Seitenaufrufen. Allein unser Diskussionsforum hat über 60.000 registrierte Mitglieder und mehr als 130.000 Themen mit weit über 2 Mio. Beiträgen – wir sind „das Medium der Basis“ für die deutschsprachigen Angler

    Unser Anliegen
    Im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern auf der Welt ist es in Deutschland ungemein schwierig, den juristisch einwandfreien Zugang zum Angeln zu erhalten. Je nach Bundesland differieren dazu die Voraussetzungen. Diese reichen vom scheinfreien Friedfischangeln in Brandenburg bis hin zu umfangreichen theoretischen Prüfungen mit Kurszwang in Bayern oder Baden – Württemberg.

    Ob Brandenburg mit dem schein- und prüfungsfreien Friedfischangeln, ob Schleswig Holstein oder Mecklenburg – Vorpommern mit Urlaubsangelscheinen ohne Prüfung:
    Das zeigt in die richtige, unbürokratische Richtung.



    Die Möglichkeit zum „scheinfreien Friedfischangeln“ in Brandenburg wurde innerhalb eines halben Jahres von fast 30.000 Menschen wahrgenommen. Bei einem oben genannten volkswirtschaftlichen Umsatz von ca. 1.000 Euro pro Angler und Jahr sind das 30 Mio. Euro alleine für Brandenburg an zusätzlichem volkswirtschaftlichem Umsatz. Hätten alle Bundesländer ähnlich unkomplizierte Regelungen, könnte man diesen Erfolg mit 16 multiplizieren...

    Welche Möglichkeiten das Angeln gerade für strukturschwache Regionen beinhaltet, zeigen die skandinavischen Nachbarländer. Welche Bedeutung und Vorteile das Angeln für diese Regionen hat, wird auch deutlich an Gewässern wie dem Po in Italien, dem Ebro in Spanien und in vielen weiteren Regionen in Europa und Übersee.

    Auf der einen Seite ist der Föderalismus gut, wenn wie in Brandenburg gezeigt wird, was alles im positiven Sinne machbar sein kann – auf der anderen Seite verhindert er (bis jetzt?) in den meisten übrigen Bundesländern ähnlich positive Regelungen.

    Nachfolgend unsere Fragen. Bedenken Sie bitte, dass wir Ihre Antworten veröffentlichen werden. Ebenso wenn keine Antwort erfolgen sollte. Wenn Sie uns die Antworten statt als Brief als Email schicken, würden Sie uns die Arbeit sehr erleichtern.
    Bitte die Antwortmail schicken an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

    Nachfolgend haben wir kurze Frage aufgelistet, zu denen wir uns eine Antwort von Ihnen erhoffen. Gerne möchten wir Ihre Antworten im Rahmen von „Das Anglerboard“ veröffentlichen. Sollten sie keine Möglichkeit zur Antwort sehen, werden wir dieses im Kontext entsprechend vermerken. Das Antwortschreiben können Sie uns vorzugsweise gerne per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zusenden. Für Brief verwenden Sie bitte die o. a. Postanschrift.

    Unsere Fragen an Sie:
    1. Sehen Sie in Ihrem Hause auch die vielen Vorteile, die Angler und das Angeln auch für Ihr Bundesland generieren?

    2. Wäre es bei dem riesigen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und auch ökologischen Potential, welches das Angeln für die BRD bedeuten könnte, nicht sinnvoll, wenn sich die Bundesländer auch bei 16 Landesfischereigesetzen dazu durchringen könnten, zumindest den Zugang zum Angeln und den Gewässern soweit als möglich länderübergreifend einfach und unbürokratisch zu gestalten?

    3. Spricht aus Ihrer Sicht etwas gegen eine einfache und einheitliche Regelung?

    4. Was werden Sie in Ihrem Hause konkret unternehmen, um, eine solche einfache und bundesweit möglichst einheitliche Regelung für das Angeln allgemein und nicht nur für das Friedfischangeln wie in Brandenburg zu etablieren?


    Thomas Finkbeiner
    Chefredakteur Anglerboard
    Unterstützer:
    DAV!!
    __________________

    Kommentare 

     
    0 #1 Graufisch 2009-02-05 12:52
    Hallo Herr Finkenbeiner,
    ich schliesse mich Ihren Forderungen an, denn es würde das Angeln in Deutschland wesentlich einfacher machen sowohl für Touristen als auch für alle Freunde des Angelsports.
    Ich hoffe,das sich unsere Minister dieser Sache annehmen werden.

    Mit freundlichen Grüßen Graufisch
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    0 #2 Ulli Schubert 2009-02-05 14:59
    Hallo Herr Finkenbeiner,
    Ich finde dieses Vorhaben recht gut und die Hoffnung sollte man ja nie aufgeben. Im Schwabenländle warten wir auch schon lang auf eine Nachtangelelaub niss.
    Und ein dickes Lob an den DAV, der scheint sich noch für uns \\\"einfachen\ \\" Angler einzusetzen.
    Mit freundlichen Grüßen Ulli
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    0 #3 Carsten 2009-02-05 18:39
    Auch ich halte diese Aktion für sinnvoll und würde eine Vereinheitlichu ng bei Bestimmungen und Verordnungen begrüßen.
    Eine Zusammenarbeit mit dem VDSF würde ich allerdings ablehnen da dieser Verband für uns Angler schlicht weg schädlich ist. Was unter anderem die Ignoranz gegenüber ihrer Anfrage belegt. Auch die Nichtaufhebung des Nachtangelverbo ts in Schwaben ist meines Wissens auf den VDSF zurück zu führen. Und die Tatsache das der VDSF bei uns keine Jahreskarten an DAV Mitglieder ausgibt spricht auch nicht für eine Zusammenarbeit.
    Mit sportlichem Gruß Carsten
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    0 #4 Stefan 2009-02-05 19:27
    Viel Erfolg!
    Ich beobachte die Situation in Deutschland seit einem Jahr von meiner neuen Heimat Norwegen aus. Einen "Fischereis chein" gibt es hier nicht. Staatliche Gebühren gibt es nur für das Fischen auf Wandersalmonide n in tidefreien Gewässern und die "Angelgebüh ren" an die privaten Fischereirechts inhaber sind denkbar niedrig. Für die rund 500 Gewässer rund um Oslo zahle ich hier weniger Jahresbeitrag als für zwei Wochen Havelgewässer. Und das bei deutlich besserem Bestand/Besatz!
    Angeltechnisch (und auch sonst) zieht mich nichts mehr nach Deutschland
    Grüße, Stefan
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    0 #5 Hilde S. 2009-02-05 23:03
    Kann ich auch nur unterstützen. Wir hatten und haben öfters ausländische Gäste (heute z.B. jemanden aus Frankreich) der einfach mal hier (Deutschland, Bayern) angeln gehen möchte. "EINFACH MAL" ?...
    Wie immer ist das Ergenbis ein enttäuschter Gast.
    Grüße Hilde S.
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    0 #6 Andy H. aus BW 2009-02-06 07:33
    Auch ich möchte meine Unterstützung bekannt geben. Aus folgenden Gründen: Mein Bruder konnte ich nur durch das Mitnehmen ans Wasser für´s Angeln begeistern, so dass er auch ein Angelschein machte und ziemlich schnell einem Verein beigetreten ist.
    Bei meiner Frau war es schwieriger. Sie brachte das Argument, dass sie erstmal selbst eine Angel in der Hand haben möchte. Für mich in BW rechtlich schwierig. Da Sie ohne Schein nur an sogenannten \\\\\\\\\\\\\\\ "Angelpuff\ \\\\\\\\\\\\\\ " angeln durfte. Was bei uns einem Aquariumfischen gleichkommt. Also blieb nur eine Möglichkeit. Nach 2 Wochen hatte sie enormen Spaß am Angeln gefunden und dann den Fischereischein gemacht.
    Allein schon das Warten auf den Lehrgang und nur eine Prüfung im Jahr (Baden-Württemberg) ist fast schon eine Zumutung. Dafür können wir jetzt aber mit der ganzen Familie ans Wasser.
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    0 #7 BG696 2009-02-06 14:04
    Ja, das Thema ist sehr kompliziert.

    Bürokratie gibt es in alle Länder. Hierzulande ist es aber sehr stark mit Egoismus und Machtgier verbunden. Auch ein Hauch von Masochismus fehlt nicht.

    Ich bin sehr neugierig wie viel Deutschen, oder Mitbürger die Ihren Wohnsitz in Deutschland habe, einen Jahresangelsche in in Holland und in Frankreich bezahlt haben. Und das nur weil sie in Deutschland nicht angeln können. Man braucht nur sonntags über den Rhein zu gehen, um zu sehen die Tausende aus Deutschland kommende Angler zu sehen. Das ist alles Geld, das nicht in Deutschland ausgegeben wird. Die einzigen die davon profitieren sind die Autoindustrie und die Tankstellen, da die Anfahrt in der Regel lang ist.

    O, da war doch was mit der Umweltverschmut zung?....
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    0 #8 Ralf 2009-02-14 03:52
    Das ist noch viel komplizierter:
    1. Jedes Bundesland hat unterschiedlche Fischereigesetz e, da es daherum auch noch überall andere Gesetze wie Naturschutz, Tierschutz, Schutz von Wald und Feld gibt, die alle ein enges Fischereigesetz t ergeben.
    2. müsste dann alles über die Angelläden laufen, ohne \\\"Staatskont rolle\\\" -in Dänemark kann jeder den Schein im Internet kaufen.
    3. Wollen wir das? wie ist den die unterschiedlich e Einstellung? In Nidersachsen darf es eigentlich kein Catch und Release geben außer bei Schonmaß und Schonzeit. Wollen wir das jeder einen Schein bekommt? Auch die die die Fische nicht mal abschlagen geschweige denn richtig mit einem Herz- oder Kiemenschnitt töten? Die, die alles am Angelgewässer zurück lassen - Grill, Schnur, Eingeweide, Zigaretten, Köderdosen, Konservendosen? Dann sieht es vielleicht überall so aus, wie an machen P&Ts? Auch in den Naturschutzgebi eten, wo das Angeln nicht verboten ist. -weil die meisten Angler mit Schein sich doch nach einer umfangreichen Ausbildung entsprechend verhalten können. Das es Ausnahmen gibt ist auch klar! Ein Schein ist keine Garantie für ein ordnungsgemäßes Verhalten. Jedoch grenzt er die aus, die nichts von den Regeln wissen, die im Einklang mit der Natur notwendig sind, damit man auch noch in späteren Jahren an ein Gewässer gehen kann, ohne sich auf einer Müllhalde wiederzufinden. Da ich erst den langen Weg mit Prüfung und Schein vor kurzer Zeit gegangen bin, aber dannach schon viel nicht so tolle Erlebnisse hatte, bin ich 1. für eine strenge Linie, die nicht jeden angeln läßt.
    2. Gerne für eine Vereinheitlichu ng, aber da ist die Frage, in die strenge oder freiere Richtung. Und wie frei ist gut für uns.
    Man berücksichtige bitte wir sind 82.Mio. Bundebürger bei 230 Einw. pro km² und dann kommen noch die Touristen dazu. Wir haben auch aus Osteuropa eine erhebliche Zahl an Arbeitskräften, die hier Ihr Geld verdienen und dann nachhause fahren. In Dänemark gibt es 5,4 Mio Einw. bei 129 Einw. pro km². In dem schönen Norwegen gibt es 4,7 Mio. Einw. bei 12,5 Einw. pro km². das ist nicht zu vergleichen. Wer in Norwegen arbeitet, der lebt auch dort. Die Zahlen lassen also erahnen, wie groß an unseren paar Gewässer der Angeldruch schon mit den jetzigen Regeln ist. Die Anzahl der skandinavischen Gewässer steht da nicht mehr in einer Relation. Der Anfahrts weg ist dort hin länger, die Gewässer sind ein vielfaches mehr.
    Ich finde es daher nicht gut dieses hier als Vergleich heranzuziehen.
    Vereinheitlichu ng ja aber bitte mit Vorsicht.
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    0 #9 Ulli Schubert 2009-02-17 12:03
    Hallo!
    Zum Thema Müll kann ich nur sagen es liegt immer an dem Jenigen selbst. Wer ein Schlamper ist bleibt größtenteils auch ein Schlamper, ob er einen Fischereischein gemacht hat oder nicht, ob er nur tags fischen darf oder auch nachts. Da scheint mir diese Argumente sind mit Lobbyismus und Scheinheiligkei t verbunden. „ Das Angeln ist eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonneuntergang erlaubt.“ Der alte Kaiser lässt grüßen!!!
    Was wir brauchen sind neue, der heutigen Zeit und Situationen angepasste Gesetze. Und da müssen wir an den „ewig Gestrigen“ vorbei(kommen).
    Mit freundlichen Grüßen
    Ulli
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    0 #10 Alex 2009-02-19 16:24
    Erschreckend was ich hier alles lesen muss! Und das von Anglern! Man strebt hier an, jeden Dahergelaufenen an unseren Gewässern anglen zu lassen.

    Thema Volkswirtschaft :
    Was ist die nächste Stufe? Ohne Jagdschein jagen gehen weil es der Volkswirtschaft gut tun würde? Weil wir 3 oder 4 hunderttausend Jäger in Deutschland haben aber gerne den Jagdtourismus fördern würden weil es der Volkswirtschaft gut täte?
    Muss Angeln in Deutschland eine volkswirtschaft liche Bedeutung haben?
    Oder sollten wir als Angler uns nicht lieber darauf besinnen das bisschen verbliebene Natur zu HEGEN und zu PFLEGEN?
    Hier ist ökologisches und nicht ökonomisches Denken angesagt!

    Thema Fischereischein prüfung:
    Ich würde sogar noch weiter gehen und fordern das die Prüfungen verschärft werden anstatt vereinfacht!
    Hinz und Kunz bekommt heute nach drei Tagen sogenannten Unterrichts den Angelschein \\\"geschenkt\ \\". Und was können diese Jungangler dann?
    Natürlich kommt die Erfahrung erst mit der Zeit, war bei mir nicht anders. Aber wenn ich gut ausgebildet werde, habe ich einen guten Grundstock um darauf aufzubauen. Wenn ich nicht ausgebildet werde, wo soll dann der Rest herkommen? Eine gute Grundlage muss in jedem Fall geschaffen werden!
    Fazit:
    Jeder Angler der gerne an sein Hausgewässer geht und seinem Lieblingsfisch nachstellt, sollte sich folgende Frage stellen: \\\"Will ich an meinem Hausgewässer Angeltouristen oder Sonntagsangler die von tuten und blasen keine Ahnung haben?\\\" Also ich nicht!!!

    MfG

    Alex
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