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Ausgabe Mai 2017

Deutliche Worte an Merkel, Minister und Abgeordnete: LAV Sachsen-Anhalt kämpft!

http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=324458

 

AB HEUTE:
Nur noch 3 Dorsche pro Angler und Tag!!

Berufsfischer dürfen während der Laichzeit weiter fischen!

alt


Deutliche Worte an Merkel, Minister und Abgeordnete:
LAV Sachsen-Anhalt kämpft!



Man merkt, dass der Sachsen-Anhalt Präsi selber Angler ist
Und eben nicht nur Funktionär organisierter Angelfischer!

In einem "Offenen Brief" an die Bundeskanzlerin Merkel und diverse Minister und Politiker kämpft der Präsident des LAV Sachsen - Anhalt, Uwe Bülau, in klaren Worten für die Angler!


Das Thema Baglimit beim Dorsch erhielt ja vor allem nach bekannt werden der Ausnahmen für die Berufsfischerei neuen Diskussionsstoff.
Denn nun wurde endgültig klar, dass nicht - wie u. a. von DAFV und Konsorten behauptet - Angler mit dem Baglimit einen Beitrag zum Schutz der Dorsche erbringen, sondern dass der Beitrag der Angler von der Politik nur für die Berufsfischerei, hier vor allem die dänische, benutzt wurde.
Siehe dazu auch:
Westliche Ostsee: Berufsfischer sollen weiter während Laichzeit Dorsch fangen dürfen

Wer laut spricht, den hört man wenigstens
Man merkt am Schreiben richtig, wie dem Präsi des LAV-S-A die Hutschnur geplatzt ist, wie er die Schnauze voll hat und sich nicht mehr alles einfach so widerstandslos gefallen lassen will von Schützern, Behörden und Politik(ern)..

Es mag sein, dass man damit keinen Blumentopf gewinnt am Ende....

Aber wer wie DAFV, LSFV-SH und LAV-MeckPomm und deren Vasallenverbände nicht mal kämpft, sondern schon im Vorfeld einknickt, der hat eben schon verloren, bevors losgeht.

Wer NICHT (mal) kämpft, verliert IMMER!

Besser mal laut rufen als nur einschleimen
Während es Verbandler gibt wie den DAFV, LSFV-SH und LAV MeckPomm, die Angler beim Thema Baglimit Dorsch verraten und in die Pfanne gehauen haben, während viele Landesverbände wie Saarland, Westfalen-Lippe, Weser-Ems etc. eine Appeasementpolitik gegenüber Behörden, Schützern und Politik betreiben, die für Angler immer mehr Einschränkungen bringt, hat hier der Präsident des LAV-Sachsen - Anhalt - endlich mal - richtig einen rausgehauen FÜR Angler und Angeln!

Neben dem AV Niedersachsen also nun ein zweiter Verband, der sich nicht mehr nur darauf beschränken will, sich nur bei Behörden und Gesetzgeber einzuschleimen, "damit es nicht noch schlimmer kommt".

Sondern der hier klar und lautstark für die Interessen der in seinem Verband organisierten Angler das Wort ergreift.

Umso bemerkenswerter, da Sachsen-Anhalt bekanntermaßen nicht an der Küste liegt.

Aber, dass hier ein Anglerfunktionär begriffen hat, dass auch aus seinem Bundesland viele Angler gerne zum Dorschangeln gefahren sind, zeigt eben, wer wirklich von der Basis kommt.

Während die in ihrem Wolkenkuckucksheim vor sich hinbrütenden Funktionäre in Haupt- und Ehrenamt des DAFV, LSFV-SH und LAV MeckPomm - fernab der Niederungen praktischen Angelns - bestenfalls Alibiverlautbarungen zum besten geben und ihre bei ihnen organisierten Sport- und Angelfischer, als Küstenländer noch dazu direkt betroffen, im Regen stehen lassen.....

ICH FINDE DAS KLASSE vom LAV S-A!

Und bevor ich weitere Lobeshymnen singe, hier der vollständige Text für euch zum lesen!

Wir bedanken uns für die Erlaubnis, den Brief an die Politik(er) im Wortlaut bei uns veröffentlichen zu dürfen!

 

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Verband:
http://www.lav-sachsen-anhalt.de
Quelle:
http://www.lav-sachsen-anhalt.de/ind...alt-27-01-2017

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Zitat:
Zitat von Brief vom LAV S-A
Initiative der SPD-Europaabgeordneten Ulrike Rodust stößt auf Kritik in Sachsen-Anhalt - 27.01.2017
Sehr geehrte/r ....................

der Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V. vertritt über 43.000 Angler und hat sich verschiedentlich hinsichtlich der Problematik einer drastischen Fangbeschränkung für den Dorsch in der Ostsee zu Wort gemeldet.

Die jetzigen Fangeinschränkungen beim Dorsch treffen vor allem die kleine Küstenfischerei und die Angler in ganz Deutschland. Ziel solch einer drastischen Maßnahme war es aber, dafür Sorge zu tragen, dass sich die Dorschbestände in der Ostsee erholen. Ein Fangverbot in der Laichzeit sowie eine Absenkung der Fangmenge bei Anglern auf 3 Dorsche tragen dazu auch wesentlich bei. Auch in dieser Zeit haben die Angler und Berufsfischer einen Beitrag zu leisten, um das Ziel zu erreichen.

An die wirtschaftlichen Auswirkungen für diese Region, die solch eine Fangmengenbegrenzung für Angler nach sich zieht, haben alle Politiker im Land und der EU nicht gedacht.
Dies ist nun leider für 2017 nicht zu ändern.
Unsere Vereine und auch wir haben die entsprechenden Schlussfolgerungen aus diesem EU Beschluss gezogen.

Angesichts der Initiative der Schleswig-Holsteinischen SPD-Europaabgeordneten Ulrike Rodust sehen wir uns gefordert, Ihnen die Problematik auch aus unserer Sicht, aus der der Angler, nahe zu bringen.

EU-Beschlüsse sind dazu da, dass diese anerkannt und auch umgesetzt werden. So jedenfalls sehen wir Angler dies. Das, was Frau Rodust nun aber initiiert, EU Beschlüsse nur einseitig, und nur für Berufsfischer, in diesem Fall für die kleinen Kutter in der Ostsee, die im Flachwasser nahe der Küste fische, aufzuweichen und eine Veränderung bestehenden EU Beschlusslage durch eine erneute Beschlussfassung herbeizuführen, empfinden wir als eine Frechheit den Anglern gegenüber und trifft auf unser Unverständnis, da nicht beabsichtigt ist, diese Änderung auch auf die Angler zu übertragen. Wenn es eine Änderung geben sollte, dann soll diese Änderung für Berufsfischer und Angler gleichermaßen gelten.

Sie alle als Politiker haben sich sicher auch schon sehr oft die Frage gestellt, warum gibt es in unserem Land so viel Politikverdrossenheit?

Warum weigern sich Bürgerinnen und Bürger von ihrer Pflicht Gebrauch zu machen, indem sie nicht mehr zur Wahlurne schreiten?

Die Folge dessen war in Sachsen-Anhalt für alle erschreckend deutlich zu sehen, im Ergebnis der Landtagswahl 2016.

Keiner hatte ernsthaft damit gerechnet, dass CDU, SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN solche drastischen Stimmverluste hinnehmen mussten und die AFD hier im Land so viel Zuspruch findet und fast 25% der Wählerstimmen auf sich vereinigen wird.

Und genau solche Initiativen, wie die von Frau Rodust, führen dazu, dass den Menschen in unserem Bundesland, aber auch in allen anderen Bundesländern vermittelt wird, Politik interessiert sich nur noch für die Wirtschaft und deren Interessen.

Dafür setzt man sich als Politiker massiv ein.

Die Bevölkerung, in diesem Fall die Angler, sind ihr völlig egal. Aber auch Angler, und das wird völlig vergessen, sind Wähler.

Solchen einseitigen populistischen Vorstößen seitens der Politik, wie in diesem Fall, ist es letztendlich zu verdanken, wenn Menschen zu Protestwählern werden.

Genau solche Initiativen sind es, die die Menschen dazu bringen ihr althergebrachtes Wahlverhalten negativ zu beeinflussen.

Durch solche politischen Entscheidungen provozieren Sie aber genau dies.

Im Interesse des Friedens zwischen den Anglern und den Berufsfischern erwarten wir von Ihnen als Politiker, dass Veränderungen durch Aufweichung des EU Beschlusses, in diesem Fall das Küstennahefischen auf Dorsch für Angler und Berufsfischer gelten muss.

Nur so können Sie verdeutlichen, dass sie die Interessen aller vertreten und nicht Spielball der Wirtschaft sind.

Angeschrieben wurden:

Frau Ulrike Rodust, MdEP
Herr Martin Schulz, MdEP

Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel
Bundesminister Herr Christian Schmidt

Herr Manfred Behrens, MdB
Herr Dr. Karamba Diaby, MdB

Ministerin Frau Prof. Dr. Dalbert

Fraktion der CDU LS/A
Fraktion der Linken LS/A
Fraktion der SPD LS/A
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Thomas Finkbeiner


PS:

AB HEUTE:
Nur noch 3 Dorsche pro Angler und Tag!!

Berufsfischer dürfen während der Laichzeit weiter fischen!


Angler werden verstärkt kontrolliert bei nur noch 3 Dorschen pro Tag - und das bei gleichzeitigen Ausnahmen für die Fischer - klasse Leistung von DAFV, LSFV-SH und LAV-MeckPomm:
http://www.focus.de/regional/rostock...d_6571492.html

http://www.arcor.de/content/aktuell/...e,content.html 



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