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Ausgabe März 2017

Witwer sucht Freund zum Angeln

http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=324423


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Witwer sucht Freund zum Angeln



Es sind diese einfachen Geschichten - diese hier leider aus Australien und nicht aus Deutschland - die zeigen, was Angeln wirklich mit ausmacht, abseits dessen, dass man in seiner Freizeit mittels Rute, Schnur und Köder versucht, Fische zu fangen.

Nicht dieses ganze Schützergedönse, ob Tier- oder Naturschutz, nicht dieser ganze Nachhaltigkeits- und Ehrenschei....., nicht irgendwelche Politik, Einschränkungen etc.....

Anzeige Zebco 50x250mm 2004Nö, einfaches "menscheln" beim Angeln!!

Quelle:
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...a-1132416.html

Ein australischer Rentner, Witwer, dessen bisheriger Angelfreund gestorben war, suchte online nach einem neuen Angelfreund.

Er habe alle nötige Ausrüstung, die man beim Angeln von Land aus brauchen würde, sei auch bereit, alle Kosten zu teilen, für Benzin, Köder und so weiter.

Und wählerisch sei er auch nicht:
Er würde sich über einem Angelpartner mit oder ohne Boot freuen.
Interessierte könnten sich gern melden.
Bei einem Treffen könne man dann herausfinden, ob man miteinander klar kommt.

Das Tolle dabei, ich zitiere den Spiegel:
Ray Johnstone ahnt nicht, wie viele Menschen er mit seiner Anzeige berührt. Unter dem Hashtag #IllFishWithRay suchen Menschen über Twitter nach einem Freund für den australischen Rentner.

Er hat inzwischen auch einen neuen Angelpartner gefunden!

KLASSE!!!!

 

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Bei uns in Deutschland würde bei so einem Hilferuf wahrscheinlich zuerst PETA auftauchen und erklären, ältere Menschen sollten grundsätzlich nicht angeln, da Fische auch fühlende Wesen wären, der DAFV würde Wert darauf legen, dass auch ältere Menschen beim Angeln den Naturschutz beachten sollten, die Landesverbände Baden-Württemberg und Saarland würden darauf hinweisen, wie "rentnerfreundlich" ihr Nachtangelverbot ist (damit alte Menschen rechtzeitig ins Bett kommen), der bayrische Landesfischereiverband würde darauf hinweisen, dass Rentner eh immer zu zweit gehen sollten, da der Transport der in Bayern aller zu tötenden maßigen Fische für einen einzelnen Rentner evtl. zu schwer sei, Westfalen-Lippe würde anmerken, dass der Einsatz von Setzkeschern oder das Angeln in der Marina Rünthe auch für Rentner verboten sei, der LSFV-SH würde Wert darauf legen, dass beide Rentner auch die Prüfung hätten, da sie ihren Vereinen empfehlen, Anglern mit Tourischeinen keine Erlaubnisscheine auszugeben, MeckPomm würde klarstellen, dass das Schleppangelverbot an der Küste ufernah auch für Rentner gelten würde, und, und, und............................

In diesem Sinne nicht "Felix Austria", sondern "Felix Australia", wo Menschen GANZ EINFACH landauf/landab mithelfen können und dürfen - ganz ohne besserwisserische Verbände - einen Angelkollegen für den Witwer zu finden.....

Thomas Finkbeiner

 

 

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