Pressemeldung
Black-Cat-Testrute im Einsatz - Ergebnis ein
großer Winter-Wels
Karlsruhe.
Der Rhein ist bekannt für seine
kapitalen Welse. Aus diesem Grund bietet es sich an, neue Materialien genau hier
zu testen.
Mitte Januar hatte Rhino/Quantum-Testangler Daniel Katzoreck
an einem Sonntag gerade mal zwei Stunden Zeit, eine neue, in der Entwicklung
befindliche Black-Cat-Welsspinnrute auf Herz und Nieren zu prüfen.
Er war
mit der Rute zwar schon ein paar Mal unterwegs gewesen, aber einen richtigen
Härtetest in Form eines knallharten Drills hatte der Testkandidat noch nicht
über sich ergehen lassen müssen, schließlich lassen sich Drills nicht
erzwingen.
Erzwingen nicht, aber mit ein bisschen Ausdauer und
Hartnäckigkeit sollte es dann doch funktionieren. Leider erschwerte ein starker
Wind die Köderkontrolle und es war fast unmöglich, einen Biss zu registrieren,
egal wie hart dieser kommen sollte.
Nach über einer Stunde spannte sich aber
die Schnur. Daniel kam es seltsam vor, wie sich die Schnur gegen den Wind
spannte, also setzte er einen satten Anschlag. Und plötzlich ging die Post ab.
Fast riss es ihn bei der ersten Flucht über die Steinpackung. Die Bremse der
Rolle war fest zugedreht, damit der Anschlag auch sitzen konnte.
Es wurde
ein toller Drill, die Testrute federte alle Schläge des Welses souverän ab und
hatte genug Rückgrad, um dem Fisch Paroli zu bieten. Nach gut 15 Minuten war er
dann soweit, der Tester konnte konnte den Bartelträger landen.
Doch nicht
ohne einen Zwischenfall: im Moment der Landung sprang der Drilling des Blinkers
Daniel Katzoreck entgegen. Im Wasser packte er den 1,90 m langen und ca. 45 kg
schweren Fisch dann geistesgegenwärtig mit einem Klammergriff um den Kopf und
dirigierte ihn ins flache Wasser, wo er ihn mit dem Wallergriff sicher halten
konnte.
Angler und Testrute hatten diese Bewährungsprobe jedenfalls mit
Bravour bestanden.