Pressemeldung
Nachbarschaftshilfe für die
Wasserschutzpolizei
Mit Maschinenproblemen hat die
Besatzung des Wasserschutzpolizeibootes „Sylt“ am Sonntagnachmittag (24. Januar
2010) die Seenotretter der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung
Schiffbrüchiger) um Unterstützung gebeten. Die sechsköpfige Mannschaft meldete
sich beim Seenotkreuzer VORMANN LEISS/Station Amrum. Das Polizeiboot lag
zwischen den Fahrwassertonnen 23 und 25 manövrierunfähig in der Norderaue, dem
Fahrwasser zwischen der Insel Föhr im Norden und der Hallig Langeneß im Süden,
vor Anker.
Die Seenotretter nahmen unter der Leitung ihres Vormanns Jens
Petersen von Wittdün aus Kurs auf den Havaristen. Treibendes Eis in der
Norderaue bereitete ihnen dabei keinerlei Probleme, der Seenotkreuzer konnte
ungehindert manövrieren. Mit der Wurfleine übernahmen die Wasserschutzpolizisten
die schwere Schleppleine. Die Seenotretter schleppten das Streifenboot
anschließend in den etwa fünf Seemeilen entfernten Hafen von Wyk auf
Föhr.

Der Seenotkreuzer VORMANN LEISS/Station Amrum schleppt
das manövrierunfähige Wasserschutzpolizeiboot „Sylt“ durchs Eis nach
Föhr.