BORNHOLM Oktober 2008 - Bilderbericht Teil 2
BORNHOLM Oktober 2008 - Bilderbericht Teil 2
Dienstag
Der nächste Tag begann kühl und feucht. Wir hatten auch für diesen Tag Einiges auf dem Plan stehen. Es sollte in eine Keramikwerkstatt gehen, eine Rundkirche besichtigt und die Nordspitze von der Insel rund um Hammeren erwandert werden. Diesmal hatte ich aber auch die Angel dabei. Das Wasser rund um Hammeren ist bereits in Ufernähe tief, und da musste doch irgendwo auch Fisch zu holen sein.

Spinnetz mit Morgentau

Rundkirche bei Olsker aus dem frühen 12. Jahrhundert

Küste bei Hammer

Salomons Kapelle

Blick durch das Fenster des Leuchtturms
Die Wanderung entlang der Küste war traumhaft. Sanfte Hügel, steile Klippen, tiefblaues Wasser, alte Gemäuer und schließlich der Hafen von Hammerhavn.
Hier hatte ich aus gut informierten Quellen etwas von Heringen im Spätsommer gehört. Also rauf auf die Mole und einfach mal zwei dort angelnde Deutsche angequatscht. „Schöne Insel, tolles Wetter heute... und wie beißen sie so?“ Ja also doll war es wohl nicht bis dahin. Der Hering wurde für die Abendstunden erwartet. Aber Tobiasfische hingen immer wieder am Heringsvorfach. Ja, ja am Abend... Genau so etwas hatte ich auch schon gelesen, und nicht umsonst hatte ich den Tag so geplant, dass wir just um diese Zeit am Hafen sein sollten. Meine Freundin wollte in der Zwischenzeit die Burgruine Hammerhus besuchen, von der sie über einen Wanderweg wieder zurück zum Hafen finden konnte.

Blick auf Hammerhus

Reste der Festung Hammerhus aus dem 12. Jahrhundert

Blick von der Festung nach Süden
Also wieder rein ins Auto, hoch zur Burg, die Freundin ausgeladen und gerade noch rechtszeitig zurück zum Hafen, denn so nach und nach kamen weitere Angler auf die Mole. Nachdem ich das Heringsvorfach montiert und die ersten Würfe gemacht hatte, hing auch schon der erste Tobiasfisch dran. Die Fischchen waren um die 20 cm lang und etwa fingerdick. Oft konnte man sogar Doubletten landen.

Angler auf der Mole von Hammerhavn

Tobiasfisch
Irgendwann kam ein Däne auf die Mole, schaute uns kurz zu, sah die gefangenen Sandaale und kam mit einer Rute und Meerforellenblinker in Form eines Tobiasfisches zurück. Sollte er hier jetzt etwa eine Meerforelle fangen, während ich den Futterfisch dieser aus dem Wasser zog? Nein, dieses Glück hatte er an diesem Abend nicht gehabt, aber bei mir begann pünktlich mit dem Sonnenuntergang das Beißen der Heringe. Einzelne richtig große und fette Fische waren auch dabei.

Heringsdoublette
Das Merkwürdige war, dass die Fische aber nicht in der schmalen Zufahrt vom Meer her bissen, sondern erst im Hafenbecken selbst. Meine Platznachbarn hatten dafür das Glück, einen Steinbutt zu fangen, der sauber auf den kleinen Pilker gebissen hatte.
Als der aufgehende Mond über Hammershus stand, sind wir wieder zurück gefahren in unsere warme Hütte.

Dreimaster im Sonnenuntergang

Mondaufgang über Hammerhus
Die Tobiasfische haben wir übrigens frittiert und konnten sie so im Ganzen essen. Sie waren auf diese Weise zubereitet sehr knusprig und lecker. Die Heringe haben wir gebraten. Wenn man den Hering frisch brät, schmeckt er ganz gut und die Küche stinkt auch nicht so sehr. Bei gekauftem habe ich das schon anders erleben müssen.
Der nächste Tag begann kühl und feucht. Wir hatten auch für diesen Tag Einiges auf dem Plan stehen. Es sollte in eine Keramikwerkstatt gehen, eine Rundkirche besichtigt und die Nordspitze von der Insel rund um Hammeren erwandert werden. Diesmal hatte ich aber auch die Angel dabei. Das Wasser rund um Hammeren ist bereits in Ufernähe tief, und da musste doch irgendwo auch Fisch zu holen sein.

Spinnetz mit Morgentau

Rundkirche bei Olsker aus dem frühen 12. Jahrhundert

Küste bei Hammer

Salomons Kapelle

Blick durch das Fenster des Leuchtturms
Die Wanderung entlang der Küste war traumhaft. Sanfte Hügel, steile Klippen, tiefblaues Wasser, alte Gemäuer und schließlich der Hafen von Hammerhavn.
Hier hatte ich aus gut informierten Quellen etwas von Heringen im Spätsommer gehört. Also rauf auf die Mole und einfach mal zwei dort angelnde Deutsche angequatscht. „Schöne Insel, tolles Wetter heute... und wie beißen sie so?“ Ja also doll war es wohl nicht bis dahin. Der Hering wurde für die Abendstunden erwartet. Aber Tobiasfische hingen immer wieder am Heringsvorfach. Ja, ja am Abend... Genau so etwas hatte ich auch schon gelesen, und nicht umsonst hatte ich den Tag so geplant, dass wir just um diese Zeit am Hafen sein sollten. Meine Freundin wollte in der Zwischenzeit die Burgruine Hammerhus besuchen, von der sie über einen Wanderweg wieder zurück zum Hafen finden konnte.

Blick auf Hammerhus

Reste der Festung Hammerhus aus dem 12. Jahrhundert

Blick von der Festung nach Süden
Also wieder rein ins Auto, hoch zur Burg, die Freundin ausgeladen und gerade noch rechtszeitig zurück zum Hafen, denn so nach und nach kamen weitere Angler auf die Mole. Nachdem ich das Heringsvorfach montiert und die ersten Würfe gemacht hatte, hing auch schon der erste Tobiasfisch dran. Die Fischchen waren um die 20 cm lang und etwa fingerdick. Oft konnte man sogar Doubletten landen.

Angler auf der Mole von Hammerhavn

Tobiasfisch
Irgendwann kam ein Däne auf die Mole, schaute uns kurz zu, sah die gefangenen Sandaale und kam mit einer Rute und Meerforellenblinker in Form eines Tobiasfisches zurück. Sollte er hier jetzt etwa eine Meerforelle fangen, während ich den Futterfisch dieser aus dem Wasser zog? Nein, dieses Glück hatte er an diesem Abend nicht gehabt, aber bei mir begann pünktlich mit dem Sonnenuntergang das Beißen der Heringe. Einzelne richtig große und fette Fische waren auch dabei.

Heringsdoublette
Das Merkwürdige war, dass die Fische aber nicht in der schmalen Zufahrt vom Meer her bissen, sondern erst im Hafenbecken selbst. Meine Platznachbarn hatten dafür das Glück, einen Steinbutt zu fangen, der sauber auf den kleinen Pilker gebissen hatte.
Als der aufgehende Mond über Hammershus stand, sind wir wieder zurück gefahren in unsere warme Hütte.

Dreimaster im Sonnenuntergang

Mondaufgang über Hammerhus
Die Tobiasfische haben wir übrigens frittiert und konnten sie so im Ganzen essen. Sie waren auf diese Weise zubereitet sehr knusprig und lecker. Die Heringe haben wir gebraten. Wenn man den Hering frisch brät, schmeckt er ganz gut und die Küche stinkt auch nicht so sehr. Bei gekauftem habe ich das schon anders erleben müssen.
Ob das die einzigen Fische für den Urlaub geblieben sein sollen,
erfahrt ihr in den nächsten Teilen.
Bis dahin viel Spaß beim lesen
Thomas Ranft
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Kommentare
Danke für diesen bildhaften Bericht; freue mich auf den folgenden.
Gruß
bacalo
besten Dank für die schönen Fotos und den Bericht. Ich war vor 4 Jahren an der gleichen Stelle :-)
Ach, da kommen schöne Erinnerungen wieder hoch....
Besten Gruß
Matze
Heißt Hammershus.