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Rezept des Monats: Heißgetränke | Drucken |

Rezept des Monats: Heißgetränke

 

Bei den augenblicklichen Wetterbedingungen traut man sich zwar nicht unbedingt ans Wasser, aber der anzeige_geoff-anderson_50x5.jpgGedanke an wärmende Getränke kmmt dagegen fast schon automatisch. Dass ich dabei nmicht "Kräutertees" meine, dürfte sich auch von selbst verstehen, das überlassen wir dann doch lieber birkenstocktragenden Weltverbesserern...

 

Für Männer, respektive also auch Angler, gibt es aber durchaus auch geniessbare Heißgetränke, man(n) muss sich ja nicht nur von Bier und Wein ernähren ;-)

 

hier sei aber natürlich auch der Hinweis angebracht, dass sich bei entsprechendem Genuß der Führerschein mit Sicherheit in Gefahr befindet, sofern man(n) danach meint, sich sleber ans Steuer setzen zu müssen. 

 

Eines der wohl verbreitesten Heißgetränke dürfte der Glühwein sein. Den kann man einfach im Supermarkt in Flaschen oder Tetrapacks kaufen und zu Hause erwärmen (erwärmen, nicht kochen!! Sonst  ist ja der gute Alkohol weg!! Und Alkohol ist nun mal Geschmacksträger...)..

 

Man kann auch hergehen und sich sleber einen Glühwein machen, was ich bevorzuge. Vor allem weil die meisten zu kaufenden Glühweine für mich viel zu süß sind. 

Alo wenig Zucker (je nach Geschmack natürlich) in einem Topf zu einem hellen Karamell schmelzen.  Mit einem Schuß (frisch gepresstem) Orangenssaft ablöschen, etwas Nelken und Zimtstange dazugeben, ein paar Zitronencesten dazu und dann einen trinkbaren Rotwein dazu und das Ganze langsam erewärmen.

 

Ebenfalls beliebt ist - vor allem im Norden - der (mehroder weniger) "steife"  Grog. Die Rezeptur dazu ist einfach:

Rum muss

Zucker kann

Wasser darf

 

Überlegen solte man sich zu Beginn nur, ob man wirklich den 80%er nehmen muss, oder ob es zur Verlängerung gesitteten Trinkens nicht auch eine Stufe drunter tut.

 

Ich persönlich bevorzuge auch hier etwas wengier Zucker,  dafür einen (nicht zu großen) Schuß Wasser beim Grog neben dem benötigten Rum.  Auch hier gilt: Um Gottes Willen nicht kochen, sondern nur erwärmen!!

 

Wenngleich ich bisher immer vor zu "Süßem" zurückgeschreckt bin,  gilt das weder für den Irish Cofee noch für den Pharisäer oder den Rüdesheimer Kaffee.. Da mag ich dann dochganz gerne die ausgleichende Süße von nicht zu wenig Zucker.

 

Grundlage aller drei Getränke ist ein guter, starker Kaffee. In den kommt dann je nach Variante irischer Whsikey, guter Rum oder ein Weinbrand. Das Ganze wird dann zur Tarnung mit einem ordentlichen Klecks geschlagener Sahne abgedeckt. Und ist sowohl nach wie auch statt eines kalten Angltages hervorragend zu genießen.

 

In diesem Sinne diesmal nicht guten Appetit, sondern Prost (Neujahr) ;-))

Thomas Finkbeiner

 

 

 

 

 

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