Island - Die Stellungnahmen
Hier die beiden Berichte/Stellungnahmen von Nordland - Franky und Angelreisen - Hamburg - selbstverstänbdlich ungekürzt und unbearbetiet.
Zuerst der Bericht von Franky, im Anschluß die Stellungnahme von Angelreisen - Hamburg:
Warnung vor Island – Die ganze Geschichte
So liebe Boardis,
wie versprochen folgt jetzt der ausführliche Bericht zu unserem Islandtrip.
Als erstes möchte ich noch mal für Euer großes Interesse und eure Unterstützung bedanken. Ich denke das ist es was das Board ausmacht.
Weiter will ich noch mal ein fettes Lob an „meine“ Jungs des Islandtrips aussprechen. Wenn wir nicht so ein cooler und eingespielter Haufen wären, hätte wahrscheinl. auch noch unsere Freundschaft unter der erdrückenden Situation gelitten.
Hier also alle Fakten großen zum Pannenfestival 07:
Gebucht haben wir eine Reise für fünf Personen nach Island Talknafjördur mit den beschriebenen Booten und den (fast) neuen und im Katalog abgebildeten Häusern. Incl. Flug von Friedrichshafen nach Reykjavik und Weiterflug in die Westfjorde.
Termin: 08.05.07 – 16.05.07
So weit die Fakten! Obwohl wir bereits 2006 mit der 10stündigen Horrorbusfahrt (ebenfalls über Vöglers Angelreisen Hamburg) zieml. auf die Schnauze gefallen sind, haben wir uns von dem neuen Angebot überzeugen lassen.
Hauptkriterium war eben der Charterflug von Reykjavik in die Westfjorde, denn außer der Busfahrt war Sudavik 06 ja eigentlich ein perfekter Urlaub. Der Transfer von Isafjördur zu den Häusern (Talknafjördur eingeschlossen) sollte laut „Island News“ von Vöglers zwischen 30 und 60 Minuten dauern.
Anfang März erhielten wir dann ein Schreiben der Fa. Vöglers, in dem wir mitgeteilt bekamen, dass aufgrund unseriösen Verhaltens des isländischen Partners vor Ort eben dieser gewechselt werden musste. Im Nachhinein geradezu ein Hohn. Naja…jedenfalls sei dort nun die Fangquote der Fische durch die Urlauber selbst zu tragen und dass könne ein seriöses Unternehmen wie V. es darstellt nicht akzeptieren. Man habe die Notbremse gezogen und uns freundlicherweise gleich nach Flateyri umgebucht.
Fakt: Als seriöses Unternehmen sollte Vöglers wissen das wir einen Vertrag über eine genau definierte Urlaubsleistung mit Ihnen geschlossen hatten, und evtl. Kosten für die Fangquoten daher auch von Angelreisen Hamburg und nicht nachträglich durch uns zu tragen sind. Wenn sie uns schon umbuchen um Geld zu sparen, dann hätten sie eher fragen als bestimmen sollen.
Jedenfalls wurden wir nach Flateyri umgebucht, wo uns dem Schreiben nach nagelneue Häuser, die mit Foto und Beschreibung als absolut baugleich zu denen in Talknafördur sein sollten und noch größere und noch besser motorisierte Boote erwarten. Zusammen mit einem, mit nur 30 Minuten, deutlich verkürzten Transfer vom Flughafen nach Flateyri also das absolute non plus ultra.
hmmm…deutlich verkürzter Transfer?
Zitat Vöglers in dem Anschreiben zur Umbuchung nach Flateyri: „Die Fahrzeiten liegen jetzt überall unter 45 Minuten (nach Talknafjördur hätten wir immerhin 2,5 Stunden benötigt).“
Fällt euch der Widerspruch zu den „Island News“ auf? Vöglers anscheinend nicht, oder sie halten uns für blöd…
Weiter im lustigen Pannenrennen geht’s mit unserem Flug. Da wir Verwandtschaft in Friedrichshafen haben und der Weg auch nur halb so weit ist wie nach Frankfurt haben wir diesen Flughafen gewählt.
Bei einem unserer Verwandtschaftsbesuche Ende März wurde auch gleich der kleine Flughafen inspiziert. Wir staunten natürlich nicht schlecht als uns die nette Dame am Schalter dann mitteilte, das Reykjavik von Friedrichshafen aus erst ab dem 15.05.07 angeflogen wird.
Wir mussten dann den Veranstalter darauf hinweisen und wurden freundlicherweise nach Frankfurt umgebucht!! Ich frag mich noch heute was passiert wäre wenn wir nicht zufällig nachgefragt hätten? Egal, wenigstens haben uns die Jungs dann versprochen die Kosten für einen Mietwagen (Neunsitzer) zu übernehmen.
Aber nicht mal darum kümmern wollten Sie sich. Wir mussten ihn selber buchen und in Vorkasse gehen, weil es anders angeblich nicht möglich ist. Warum bitte kann V. keinen Mietwagen mieten?
Nach dem wir endlich mit dem Vorgeplänkel abgeschlossen hatten und sich endlich die große Vorfreude einstellte ging es so richtig los.
Die Anreise bis zum Regionalflughafen in Reykjavik verlief ohne weitere Probleme…
Essen und Bier verzollt und ab in den Bus zum Transfer von Keflavik nach Reykjavik. Dort konnten es sich einige neugierige Mitreisende nicht verkneifen uns nach dem Grund für die vielen Lebensmittel zu erkundigen. Schließlich bezeichnet Angelreisen die isländischen Preise dafür als lediglich etwas über den europäischen Standard. Mit einem schmunzeln haben wir Sie auf Ihren ersten Einkauf in dem kleinen „Lebensmittelgeschäft“ vor Ort vertröstet.
Etwas über den europäischen Standard ist so, als ob man unseren Urlaub etwas missglückt bezeichnen würde. Bitte ändern liebes Angelreisenteam.
Am Regionalflughafen angekommen aber ging es damit weiter, dass uns mitgeteilt wurde dass die kleine Fokker unmöglich genug Kapazität für das gesamte Gepäck der Reisegruppe bietet. Wir müssen uns schnell für die nötigsten Dinge entscheiden, der Rest würde nachgeliefert…
Das Angler etwas mehr Gepäck dabei haben, damit war ja wirklich nicht zu rechnen…dabei hatten die meisten nicht mehr als die erlaubten vier Gepäckstücke dabei…
Hmmm…Essen oder Kleidung, Angelzubehör oder Thermoanzug???
Haben uns dann für die warmen Klamotten und eine Styroporkiste mit Lebensmittel entschieden. Nicht gerade einfach, da ja am Abend noch die Bootseinweisung stattfinden sollte und evtl. ein erster Fischzug auf dem Programm stand…
Oben, in Isafjördur angekommen haben wir dann festgestellt das alles so weit da war…bis auf? Genau - Essen und warme Klamotten J Yippi...Der Rest sollte dann am nächsten Tag, gleich morgens zugestellt werden…
Gegen 20 Uhr sollte dann in Sudureyri die allgemeine Einweisung in die gängigen Praktiken vor Ort, der Abschluss der Bootsverträge ein fröhliches Willkommen erfolgen.
Dabei wurde uns auch ganz beiläufig auch mitgeteilt, dass jedem Angler aus seinem Fang nur 50 kg Fisch zustehen. 50 kg sei der angeblich die Menge, die den isländischen Profis der Fabrik genügen würde um an 20 kg Filet zu kommen.
- haben die Kameraden da oben wie üblich ein Wurmproblem und ich weigere mich einfach die Bauchlappen der Fische zu verwerten.
- kann mir keiner weismachen dass die 50/20 Quote bei Dorschen aufgeht
- kann ich das nicht nach Abschluss der Reise so beiläufig vor Ort bekannt geben (denn nicht jeder hat die „Island News“ erhalten und im Katalog ist darin meines Wissen nicht die Rede davon)
- war dass nicht eigentlich der Grund warum man sich von dem angeblich unseriösen Partner in Sudavik und Talknafjördur trennen musste? Jetzt brauch ich zwar meine Fangquote nicht selber kaufen, bin aber nur Angestellter der Fischfabrik???
„Leider“ waren wir, als einzige Gruppe in Flateyri davon eh nicht betroffen….später mehr!
Mit bedrückter Miene haben die deutsche Betreuerin vor Ort zusammen mit dem Isländischen Verantwortlichen versucht beizubringen, dass die wunderbaren, nagelneuen Häuser in Flateyri und Sudureyri leider noch nicht ganz fertig sind und wir daher in alten, aber renovierte Bauten untergebracht werden. Ihr könnt euch den Tumult ja vorstellen…
Nach dem Gespräch wurde dann unsere Gruppe zu einem Einzelgespräch gebeten. Wir ahnten nichts Gutes…aber das war dann doch zu viel! Ich habe wirklich ständig darauf gewartet das Kurt Felix hervor springt und uns bei der versteckten Kamera begrüßt.
Also: Leider sind die versprochenen Häuser nicht fertig, weil sie angeblich in Hellifax (Kanada!!!) im Zoll stecken geblieben sind und daher sei eben mit den renovierten Altbauten vorlieb zu nehmen. hmm…Leider, leider wurde man aber auch mit den Renovierungsarbeiten nicht rechtzeitig fertig – so dass eine Gruppe mit einem unrenovierten Haus vorlieb nehmen. Ratet mal wer???
Year…Zufall oder schlechtes Karma…wir waren die unglücklichen.
Fakt: Dort wo die Häuser in Flateyri stehen sollten, stand nichts…gar nichts! Überhaupt nichts!!!
Als Bauingenieur weis ich Sehrwohl das die dort geplanten Ständerhäuser recht schnell zusammengeschraubt sind, aber bis sie dann letztendlich mit Möbel, Wasser-, Abwasser- und Stromanschluss wirklich bezugsfertig sind, vergeht trotzdem einige Zeit. Immer Vorausgesetzt die verdammten Teile sind überhaupt erst mal auf dem richtigen Kontinent.
Also: - Niemand kann mir erzählen dass man nicht wusste dass die Häuser nicht fertig sind
- Niemand kann mir erzählen das sei nicht absehbar gewesen
- Wenn man es nicht wusste, warum hat man dann überhaupt sieben oder acht renovierte Häuser auf Lager???
- Wenn man nichts wusste, dann finde ich es fast noch schlimmer!!!
Auch die anderen Gruppen waren sauer, hatten aber wenigstens ordentliche, saubere und renovierte Unterkünfte.
Wollt ihr wissen wie wir wohnten??
Währen man die anderen Gruppe allesamt in Sudureyri untergebracht hatte, wurden wir als einzige Gruppe überhaupt in Flateyri untergebracht. Und zwar in einem Haus in dem bis vor kurzen jemand gewohnt hat und das nicht mal ansatzweise renoviert noch ausreichend gereinigt wurde.
Das Haus roch unerträglich modrig, die Wohnzimmercouch aus der Jahrhundertwende muffelte furchtbar, in der Küche Stand ein winziger Tisch mit vier Stühlen (bei 5 Personen!!!), der Abfluss funktionierte nicht richtig und wenn dann Stank es beim nächst Besten Abfluss schrecklich heraus. Die Badewanne war mit einem in 3 Teile zerfetzten Duschvorhang in eine Dusche verwandelt, in die wir sogar mit Adiletten ungern gestiegen sind. Das fünfte „Bett“ war eine Kammer mit ca. 3 qm (kein Scheiß!!), in die gerade mal die Matratze passte und weder eine Tür noch Licht hatte.
Ohne Übertreibung kann ich sagen dass wir geschockt waren und am liebsten sofort abgereist wären.
Also…kein Essen, keine frischen Klamotten und Scheiß Haus: schlimmer kann es ja nicht mehr kommen. Hätten wir nicht in einer der Taschen einen Teil des Biervorrates gefunden, hätten wir die erste Nacht in dem Haus wohl kaum überstanden. Ein Hoch auf die Erfindung des Dosenbieres J Nachdem das restliche Gepäck am nächsten Mittag noch immer nicht da war und uns langsam der Hunger übermannte, haben wir doch mal im Nachbardorf angerufen. Dort war man sehr überrascht, hat man sich doch schon gewundert wem das übrige Gepäck wohl gehören möge!!! Mit uns hatten Sie wohl schon abgeschlossen. Übrigens stellte sich das als der üblich Ablauf für die nächsten Tage heraus…wir mussten uns ständig dort melden, weil sich von denen in Sudureyri keiner auch nur im Geringsten um uns gekümmert hat. Kleine Ausnahme war noch Iris, die deutsche Ansprechpartnerin vor Ort, die wenigsten versucht hat uns etwas zu helfen.
Das Thema Boot hat uns dann endgültig den Rest gegeben und mich schließlich dann auch dazu motiviert den Bericht „Warnung vor Island“ ins Board zu setzen. Vielleicht gebe ich euch einfach mal den chronologischen Ablauf um euch einen Einblick zu verschaffen:
- Di 08.05. 20:00 Uhr: Nach der Besprechung wurde uns mitgeteilt das an drei der Boote, darunter natürlich wieder mal auch an unserem, noch Restarbeiten in der Werft durchgeführt werden müssen, diese aber über Nacht beendet und die Boote zu uns gebracht werden.
- Mi 09.05 11:00 Uhr: kein Boot in Sicht! Also wieder in Sudureyri anrufen um uns zu erkundigen: „Boot ist noch nicht fertig, wird aber bis zum Abend in Isafjördur sein. Wir sollten es doch mal von der Mole versuchen…ist so viel Fisch dort“. Fast lustig wenn’s ich nicht selber betroffen gewesen wäre…
- Mi 09.05 18:00 Uhr: kein Boot…wir rufen an…wie gehabt: „Boot ist Isafjördur, bekommt aber keine Freigabe vom isländischen Tüv. Aber morgen Früh wird es ganz sicher fertig sein – Ehrenwort.“
- Do 10.05 10:00 Uhr: kein Boot…wir rufen wieder an (kennt ihr „und täglich grüßt das Murmeltier J): Boot ist fertig, wird uns aber im Nachbarhafen übergeben. Um keine Zeit zu verlieren sollten wir uns fertig machen und sie würden uns mit dem Bus abholen. Ich glaub das war wohl ein Bild für Götter: 5 Deutsche in voller Montur mit Floatinganzug und kompletter Angelausrüstung steigen in den Kleinbus und rauschen ab J
Nach 30 Minuten fahrt (und schwitzen) sind wir dann in Sudureyri voller Vorfreude angekommen und wollte das Boot übernehmen. Jetzt kam das was das Fass zum Überlaufen brachte: Tüv sei ok, aber die Regierung verweigert die Freigabe für unseren Hafen! Ok…ein bisschen verarschen ist ja ok…aber genug ist genug. Haben dann bei Angelreisen die sofortige Abreise verlangt und den Bericht ins Netz gesetzt…
Komischer Weise wurde dann Druck gemacht und am Abend haben wir dann das Boot bekommen.
Jetzt dürfte eigentlich in den letzten 4 Tagen einem schönen Angeln nichts mehr im Wege stehen?!
Außer ihr bucht Island mit V-Tours. Ähnlich wie bei Y-Tours: Wir buchen Sie fluchen J Leider gab es in Flateyri weder einen Filetierplatz noch eine Kühltruhe für uns! Geplant war es ja, aber für eine einzelne Gruppe würde sich der Aufwand nicht lohnen. Als „Ersatz“ wurde uns dann jedem 20 kg der „Superfilets“ der Fischfabrik versprochen. Aber mal ganz Ehrlich Jungs…ein Gutschein für Aldi hätte es auch getan. Ich fahr zum Fischen um meine eigenen Fische zu fangen, zu filetieren und zu essen.
Außerdem werden diese Filets maschinell mit den Bauchlappen geschnitten. Und genau dort sind eben auch jede Menge gräten im Filet. Seit sechs Jahren stelle ich ein Flasche Wein für denjenigen in Aussicht, der eine Gräte in einem meiner Filets findet. Zahlen musste ich noch nicht…Entweder man zupft die Gräten mit der Pinzette raus, akzeptiert sie beim Braten oder schneidet die Baulappen weg…dann sind wir wieder bei der 50/20 Quote…no way!!!
Leider wusste auch in der dortigen Fischfabrik niemand von unserer Anwesenheit und das wir doch tatsächlich einige Fische anlanden mussten. Die meisten haben wir eh zurückgesetzt, weil ich nicht einsehe Quote für die Fabrik zu machen…aber bei einigen ging das halt einfach nicht. Auch hier mussten wir erst wieder im Nachbardorf anrufen…
JA…die hatten unsere Nummer…nur kein Interesse daran…
Zum Thema Filet muss ich auch noch was sagen…ist aber dann auch wirklich die letzte Panne, versprochen J
Die Filets aus der Fischfabrik, die übrigens auch die anderen Gruppen nehmen mussten, weil am zweiten Tag einfach der Filetierkontainer verschlossen wurde (unsere Kollegen in Sudureyri haben wohl nicht genug Filet aus den Quoten gemacht- schämt euch J) sollten uns in Styroporkisten in Reykjavik übergeben werden. Da gab es auch wieder keine klare Aussage, also haben wir uns direkt beim isländischen Boss und nochmals bei Herrn Weiss von Angelreisen rückversichert. Haben dann mit einem gewissen Lächeln unsere Papierkartons mit den Filets übernommen und gedanklich auch diesen Punkt bei der Pannenliste abgehakt. Glücklicherweise ging dann auch tatsächlich ein Flugzeug zurück nach Frankfurt und jetzt sitz ich hier.
Ich weis dass bereits sehr kontrovers über meinen Bericht diskutiert wurde, aber bildet euch eure eigene Meinung. Kann dass alles Zufall sein? Wir waren ja nicht die einzigen ohne Boot…und auch andere Gruppen haben nicht unbedingt die Bude erhalten die sie gebucht und auch nicht gerade billig bezahlt haben.
Sicherlich hat die Anwesenheit von Herrn Weiß von Angelreisen die Situation etwas entspannt…und sicher hat auch jeder eine gewisse Wiedergutmachung erhalten.
ABER dennoch bin ich der Meinung dass man uns vorher hätte informieren sollen – NEIN MÜSSEN!!! Dann hätten wir nämlich trotz der Entschädigung definitiv abgesagt. Die meisten von unserer Gruppe sind Selbständig und/oder beruflich sehr eingespannt…was nützt dann hinterher das blöde Geld.
Ich habe auch gelesen dass einige kein Verständnis haben dass ein Veranstalter gleich vor einer so großen Öffentlichkeit denunziert wird. Jeder Punkt hier ist Fakt und wenn sich der Veranstalter in einem schlechten Licht sieht, dann weil es so ist. Mittlerweile bin ich mir auch fast sicher, dass ohne unseren Hilfeschrei im Board keiner von Angelreisen dort hochgekommen wäre. Vielleicht hat es auch geholfen den nachfolgenden Gruppen ähnlichen Stress zu vermeiden und die Behebung der Mängel zu beseitigen. Jetzt denke ich liegt es an Vöglers sich selbst zu rehabilitieren und zu zeigen dass man die Kunden ernst nimmt. Für mich war es jedenfalls der zweite Reinfall hintereinander und mit der Busfahrt 06 hat man ja schon mal nachweislich geschwindelt.
Das war’s von meiner Seite…hoffe nächstes Jahr dann durch einen erfolgreichen Reisebereicht aus Norwegen wieder in Erscheinung zu treten.
LG Franky
Stellungnahme von Angelreisen-Hamburg/Vöglers Angelreisen:
Island 2007 – Angelreisen Hamburg
Liebe Sportfreunde,
Angelreisen nach Island sind in Jedermanns Bewusstsein und wurden nie zuvor so heiß diskutiert,
wie in diesem Jahr – und das hat unter anderem zwei Gründe: Sensationelle Fänge sowie Anlaufschwierigkeiten seitens Angelreisen Hamburg und unseren Isländischen Partnern in den nördlichen Westfjorden.
Bevor ich näher auf das „Projekt Island“ eingehe, ich kann verständlicherweise nicht auf jeden einzelnen Thread in diesem Forum detailliert eingehen, das würde den Rahmen sprengen, möchte ich mich im Namen von Vögler’s Angelreisen, respektive Angelreisen Hamburg und all unserer Partner für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, die bei einigen Island-Reisen zu Anfang der Saison 2007 aufgetreten sind.
Auch wir von Angelreisen Hamburg sind passionierte, weit gereiste Angler und keine reinen „Schreibtischtäter“. Alle Kollegen hier im Büro in Hamburg und ich auch selbst haben etliche Pannen bei unseren weltweiten Reisen erleben müssen, was nicht heißen soll, dass solche Pannen Normalität wären. Sie sollten auch kein Freifahrtschein für uns als Reiseveranstalter sein und ich weiß, dass sie es unser Team in Hamburg auch nicht sind.
… ein Boot, welches erst 2 Tage zu spät einsatzbereit für mich am Steg liegt, obwohl bereits mit dem Reisepreis für die volle Zeit des Aufenthaltes bezahlt, lässt auch meine Laune deutlich sinken…
An dieser Stelle muss ich darauf hinweisen, dass zu keiner Zeit auch nur im Geringsten die Intention bestand, unsere Islandgäste „hinters Licht“ zu führen, über Tatsachen hinweg zu täuschen oder gar zu belügen! Wir, als Angelreisen Hamburg erstellen seit vielen Jahren neue Reiseziele, erkunden unbekanntes Territorium und versuchen, das Optimum für unsere Angler zu erreichen.
Das ist uns bis dato auf Island nur zum Teil gelungen, was auch daran liegt, dass es sich bei einem solch umfangreichen Projekt nicht nur um eine einfache Fährbuchung mit anschließendem Ferienhaus handelt.
Jedem dürfte bekannt sein, dass Island von Angelreisen Hamburg als Pionier im vergangenen Jahr 2006 erstmalig für Meeresangler erschlossen wurde, der ein oder andere wird sich jetzt erinnern und über den langen Bustransfer fluchen und doch hing mehr daran… Es wurde sehr viel Geld investiert, um Häuser und Boote, Flugkontingente und Transfergarantien zu einem stehenden Produkt „Angelreisen Island“ zusammenzuführen.
Des Weiteren dürfte jedem bekannt sein, dass unsere damaligen Isländischen Partner in mehreren Punkten vertragsbrüchig geworden sind und wir uns von ihnen Anfang 2007 trennen mussten.
Wir haben uns somit kurzfristig neue Partner gesucht und gemeinsam mit ihnen in kurzer Zeit neue Dieselboote und Häuser bauen lassen.
Jetzt werden viele sagen, dass auch wir von Angelreisen Hamburg bei einigen unserer Islandgäste vertragsbrüchig geworden sind, da wir versprochene Leistungen nicht liefern konnten und genau das ist der Punkt,
wir haben dieses nicht wohl wissentlich getan, sondern sind von unseren Partnern und auch den Aussagen der Baufirma und dem Bootsbauer mit teilweise falschen Informationen versorgt worden.
Ich selber bin in diesem Jahr bereits 4 x in den Westfjorden und auch einige Male auf der Bauwerft unserer Boote gewesen und konnte mich vor Beginn und während der Saison vom Stand der Dinge überzeugen. In gutem Glauben, dass ein Holzhaus (kleiner als mein eigenes Danhus) in recht kurzer Zeit erstellt werden kann, dass ein Dieselboot, das sich bereits in der Endphase der Produktion befinden auch demnächst auslieferungsfertig in der Halle steht, haben wir unsere Gäste in die Westfjorde geschickt und mussten leider feststellen, dass nicht alle Leistungen rechtzeitig erbracht wurden.
Wir haben, gemeinsam mit unseren Isländischen Partnern einen neuen Schritt gewagt, wiederum
Ist sehr viel Geld investiert worden, um ein weltweit einmaliges Produkt zu erstellen – die touristische Erschließung von zwei nördlichen Westfjorden in Sudureyri und Flateyri für Meeresangler.
An dieser Stelle muss gesagt werden, dass etliche zufriedene Gäste in diesem Jahr und sensationelle Fänge für diesen Schritt sprechen und wir uns auf den weiteren Werdegang dieser Saison und auch auf 2008 freuen!
Wir bedanken uns bereits für das Vertrauen unserer Gäste und die zahlreichen Buchungen für 2008.
Dieser Glaube an das Projekt und an zukünftig zufriedene Reisegäste und weitere Ausnahmefische nützt nun im Nachhinein den Gästen, die zu Anfang dieser Saison mit Mängeln konfrontiert waren, selbstverständlich nichts mehr und auch, wenn wir uns als Veranstalter in vielen Punkten bei der Erstattung von Mängeln sehr kulant verhalten haben, dürfen die Anfangsschwierigkeiten dennoch nicht vertuscht werden.
Abschließend möchte ich nochmals betonen, dass wir jederzeit bestrebt sind, unseren Gästen eine professionell organisierte Reise anbieten zu können und ehrlich zu beraten, wie wir es seit mehr als 20 Jahren bereits praktizieren, ferner nehmen wir Abstand von persönlichen und firmenbezogenen Denunzierungen.
In diesem Sinne wünschen wir allen Boardies Petri Heil in diesem, wie auch in den kommenden Jahren und hoffen, dass wir auch in 2008 wieder den einen oder anderen von Euch auf Island begrüßen dürfen!
Thilo Weiß
Angelreisen Hamburg
Thomas Finkbeiner
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