Bernd, Willy und Jirko - 3 "Engel" am Burøysund 2008 - Teil 1
Bernd, Willy und Jirko - 3 "Engel" am Burøysund 2008 - Teil 1Am Mittwoch, den 14.05.08 - um bummelich 1400 - folgte also nun unsere Fortsetzung, der 2. teil der reisenden Engel gen Burøysund und um euch von belanglosen Anfahrtsbeschreibungen und sonstigem zu verschonen, könnt ihr weiteres hier nachblättern, da der weg bis zum Freitag, 16.05.08 der gleiche war wie im Jahre 2006. Komischerweise waren wir geschlagene 2h früher am Sund - tja, nicht rauchen spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit - hehe...
Am Sund angekommen, wurde unser allseits treuer Packesel erst einmal von seiner schweren last befreit. Vom Auto aus einfach alles auf einen Haufen auf die sehr großzügige Terrasse unserer Hüdde
und von dort aus schaufelte jeder von uns seine Sachen in „sein" Reich, hatte doch jeder von uns sein eigenes Schlafgemach. Das Bernd und Willy 2 ausgesprochen außergewöhnliche Schnarchnasen sind, bedarf hier und jetzt wohl keinem Kommentar mehr. Ich werde mir beim näxten Turn gen Sund im Mai 09 jedenfalls noch´b büschn Füllmasse für die Türritzen in´s Gepäck packen... und ein paar styroporplatten als Schallschutz für die Wand zu Berndls Schlafzimmer... Kopfschüttelschüttel... und ne lichtundurchlässige, schwarze Augenmaske steht auch schon auf´m Zettel, da der Mitteleuropäer anscheinend arge Probleme hat mit dem permanenten Licht der Mitternachtssonne hat - mein Biorhythmus war jedenfalls keiner mehr und selbst nen volles Glas Malt verfehlte seine Wirkung. Aber egal, wir waren ja zum angeln hier und nicht zum schlafen, nääääch...
Am ersten Tag, den 17.05.08...
...krochen wir so um die 0800 aus den Federn und gaben uns unseren allmorgendlichen Prozedere hin > ausgiebiges Frühstück um dem Motor zum Laufen zu bringen / duschen / waschen / putzen / rein in die Kutten / Geraffel in Willys van / und huschhusch nach Torsvåg. Wir schipperten tagtäglich von Torsvåg aus auf See, da wir nen Arvor
angemietet hatten und es Stefan bzw. wir uns ersparen wollten, das Boot von Torsvåg aus über die Nordspitze Vannøyas gen Burøyheim zu bringen... dat sind mal bummelich 15km und die Fischgründe vor Torsvåg sind dann wohl auch nicht die Schlechtesten, wenn man(n) den Pressemitteilungen glauben schenken darf - hehe...
Dort angekommen gab es erschtemal ein Herzliches Willkommen vom neuen Servicemann von Torsvåg Havfiske, von Stefan Luehring... hier mal knuddeln, da mal knuddeln und so... halt das Übliche.
Wir hatten ja im vorab schon regen Mailverkehr und irgendwie hatte man(n) schon nen Gefühl der „Vertrautheit". Stefan ist wirklich ein ganz, ganz feiner Kerl und hat permanent nen Lächeln auf den Lippen. Wir sind 1000%-ig davon überzeugt, dass Stefan genau der Richtige ist für die Betreuung der werten Kundschaft von Sonja & Bjørnar und die Steilvorlage von DEM Scheunentor und noch anderen großen Tellern ist auf alle Fälle eine perfekte Basis für ne gehörige Portion Respekt, welche er sich in einer so kurzen Zeit dort oben erarbeitet hat - Hut ab Stefan und weiter so!
Zu unserer Unterkunft Burøyheim auf der Ostseite Vannøyas, zur Anlage Torsvåg Havfiske AS, an welcher sich seit 05 einiges geändert hat (im positiven sinne) und einem neuen Haus auf der Festlandseite etwas südlich von torsvåg möchten wir im Anhang dieses Berichtes detaillierter eingehen, da dies hier etwas fehl am Platz wäre und wir im vorab erschtemal unsere anglerischen Eindrücke auf die Monitore tackern wollten...
Genau, angeln... die Boote waren uns ja schon vertraut und so war die Einweisung auch ratzefatze abgehakt und wir tuckelten aus dem Hafen
von Torsvåg. Nach dem Verlassen der Kaianlage und dem Passieren des Ausganges an der Steinmole
werdet ihr rechterhand 2 Staken sehen, welche versetzt angebracht sind.
Diese sind auch gut auf den Kartenplottern versehen und ein jeder der von Torsvåg aus in See sticht, sollte die linke Stake linkerhand in nem gebührenden Abstand passieren, da die Beiden ja nicht umsonst aus dem Wasser guggen - nääääch... Am ersten Tag wollten wir einfach mal´n büschn rumstochern und waren im Grunde genommen ohne Planung auf den Hamrefjord getuckert... wir nahmen dann einfach Kurs gen Fjordausgang begruben dann aber das vorhaben weiterzufahren, da mittig im Fjord kurz vor´m Ausgang ein paar respekteinflößende Roller vor unserem Visier standen und wir es auch ohne Worte für die weitaus bessere Option hielten, ne ausreichend große Schwenke gen Innenfjord Richtung Helgøy zu unternehmen, zumal auch noch´n büschn kräftigerer Wind die Rollerkämme zum Schäumen brachte - wat für´ne Dünung, alle Achtung. Also Schutz gesucht und rein in den Fjord. Im übrigen sind hohe Dünungswellen mit Schaum auf den Kronen von hinten auch ein wahrlich schöner Anblick...
manch einer kann das schöner dann büdde auch streichen, wenn er möchte - grins... egal wie, mit beißenden Fallwinden von den schneebehangenen Bergketten, vermischt mit vom Wind getragenen Graupelflocken, welche wie Nadelstiche die freien Gesichtspartien malträtierten, popelten wir dennoch ein paar respektable Dorsche und Steinbeißer aus dem eisig kalten Nass, welche uns aber am ersten Tag alle wieder aus der Hand rutschten... nach bummelich 6h tuckerten wir wieder zurück und stärkten uns an nem feinen Käffchen im Aufenthaltsoffice von Torsvåg Havfiske AS - legger!
Schnagg mit Stefan und ab ging´s Heime gen Burøyheim, runde 13km mit dem Auto - also kein Beinbruch...
Willy, unser Chef de Cuisine schraubte sich dann allabendlich in seine schnigge Schürze, steckte an den beiden Eingängen zur Küche sein Revier ab (ich fragte ihn jedenfalls nur 2 x, ob ich ihn helfen kann und hielt es dann wohl für die weitaus bessere Option kein 3. mal zu fragen - grins) und zauberte uns wirklich immer was ganz Feines auf den Teller - stärkend, verdammt legger, wahrlich nen Genuss mein lieber!!!... Danach schnackten wir noch über dies und das, tranken nen blondes, der olle jirko kippte dann noch seinen obligatorischen Malt in die Kehle, schaufelten die Pics von unseren Kameras auf die Notebooks und verkrochen uns in unsere Gemächer, wo wir dann mehr oder weniger vor uns hindösten, von großen Hippos träumten, von rauchenden Bremsbacken, krummen, knirschenden 30lbs-ern, aufgebogenen 6/0er Owner-Drillingen, Gabelstaplern mit „angepflockten", an dicken, grünen Seilen hängenden Hippos jenseits der 2m-marke > das Übliche halt, wenn man(n) hier oben im Bett liegend seinen Gedanken freien Lauf lässt... und es geht auch ohne HAIL Kinners, ihr werdet sehen...
Sonntag, 18.05.06 - der Tag mit DEM Butt...
...0400 aus der Waagerechten +++ legger Frühstück +++ Morgenwäsche +++ kurze, da weit und breit keine Büchse in sicht - hoho +++ ab in den Van von Willy und huschhusch nach Koja +++ windig, in Böen auffrischend, leichter Schneefall mit Graupel vermischt +++ Leos zwischen 70-80cm verwertet für die Kiste, der Rest rutscht uns aus den Pantschern (HIER OBEN IST ES DEFINITIV NICHT NOTWENDIG DORSCHE UNTER 70cm ZU VERWERTEN, DEFINITIV NICHT - UND DIE Ü 100er SOLLTEN, WENN MÖGLICH, AUCH WIEDER RELEAST WERDEN... versteht dies bitte nur als Empfehlung und nicht als Massregelung!) +++ 1000 wieder go back Torsvåg +++ Fische in der Filetierhalle(im Hintergrund links)
aus der Kutte geboxt +++ eingetütet +++ Begrüßung mit Sonja mit knuddeln und so, Käffchen, Schnack über dies und das +++ Heimfahrt gen Burøyheim +++ Fischfilets von Berndl einvakuumiert +++ und in den Froster in unsere vorgekühlten Boxen.
Am heutigen Abend stand etwas ganz besonderes auf dem Programm, oder vielmehr auf der Speisekarte: 6kg vom Schwanzkielfilet
des am 20.04.08 von Stefan gelandeten, gigantischen Heilbutts von 194kg.
Diesen Schmaus hatten wir im vorab schon per Mail abgestimmt und da auch der Dapozsche Volker noch „vor Torsvåg" lag und am Folgetag gen Arnøy weitertuckelte wurde kurzerhand beschlossen, an diesem SO Abend, gemeinsam mit Stefan, Volker, Sonja, Bjørnar, Leila und Hugo Heilbuttfilet mit allerlei Leckerem dazu zu verspachteln.
Leider musste Sonja & Leila kurzerhand absagen, da was dringendes dazwischengekommen ist - grummelgrummel... wann hat man(n) also schonemal die Gelegenheit mit dem Fänger dieses gandiosen Buttes an einem Tisch zu sitzen und dann auch noch Teile von diesem Scheunentor aufgetischt zu bekommen? Grund genug, um mit nem feinen Malt diesen schönen Abend einzuläuten. Da Willys Vorbereitungen und das Zubereiten ansich etwas Zeit in Anspruch nahmen, fasste ich kurzerhand den Entschluss, mir meine EOS zu schnappen und auf dem hinter´m Burøyheim gelegenen Berg zu krakzeln... Ab Mitte Aufstieg verfluchte ich diesen Gedanken, da mein Puls mittlerweile bei bummelich 200 lag und meine Beine anfingen zu klappern - Dunnerschlach, wat hab ich gepumpt Kinners... also erschtemal Päuschen gemacht, mich auf meinen Allerwertesten fallengelassen und einfach alle Viere grade gemacht. Da liegt man an diesem Abhang mit grandiosem Blick auf den Sund, Burøya, Fugløy, Arnøy und ist aber auch sowas von allein, dass man(n) förmlich dazu verdammt wird, diesen phänomenalen Eindruck des Alleinseins in sich aufzusaugen - endlos weite Sicht, blue Sky, fester Schnee, der von den Sonnenstrahlen verschmolzen zu sein scheint und ich ganz alleine hier oben - da gehen einem Gedanken durch den Kopf, einfach grandios.
Nach dieser doch dann etwas längeren Pause packte mich mein Ehrgeiz, der mich bis zum „Gipfel" brachte - genial +++ ringring +++ Berndl am Telefon +++ Stefan und Volker sind da +++ Schaixxe +++ wieder runter +++ schnell +++ nicht so einfach +++ ab durch den Schnee +++ stecken geblieben +++ wieder raus +++ Hose nass +++ egal +++ weiter +++ gottlob bin ich unten heile angekommen.
Nach nem herzlichen Willkommen unserer Gäste ließen wir uns Willys kulinarische Köstlichkeiten schmecken
- „absolutely amazing" Willy, äährlisch!!!
Hilmar, der Schwager vom Hausbesitzer Jan, ein uns mittlerweile vertrauter „Freund", kam uns dann auch noch besuchen, worüber wir uns sehr freuten! So nahm der wunderschöne Abend dann seinen Lauf und wir schnackten über Gott und die Welt. Volker musste dann so um die 2300 wieder gen Torsvåg tuckeln, da er am frühen Morgen des Folgetages abreisen musste. Stefan verschwand dann auch kurze Zeit später, sodass wir so gegen 2400 in´s Nest schlüpften um nach ner „kurzen" Nacht
den Montag, 19.05.08 einzuläuten...
...0730... die Sonne strahlt... ab und an weiße Schäfchen am Himmel... büschn Wind, aber aktzeptabel... gute Voraussetzungen also. Nach der allmorgendlichen Ouvertüre fuhren wir erschtemal zum Joker,
http://www.vanna.no/default.asp?side_ID=14913
DEM Treffpunkt in Vannareid. Im Joker findet man(n) wirklich alles was man so im alltäglichen benötigt, gut sortiert, sauber mit verdammt nettem Personal - einfach Klasse! Wir freuten uns schon auf Johnny,
http://www.jmikalsen.com/tysk/index.htm
dem Ladenbesitzer, welcher uns mittlerweile auch sehr vertraut war, aber Johnny war noch nicht da... Spickzettel abgearbeitet und wieder ab gen Torsvåg, um unser Arvor „zu satteln".
Heute wieder schnigge Leos verhaftet. Nach runden 6h geht´s wieder heimwärts - wir haben Urlaub und alle Zeit der Welt... nach dem obligatorischen Leckereien von unserem Willy, nen ausgiebigen Schnack, nen Absacker für die Bettschwere ging´s wieder in die horizontale und ich „träumte" (wiedermal) von Dichtungsmassen und Dämmmatten...
der Dienstag, 20.05.08...
0800 rappeln wir uns hoch. Hippo steht heute auf´m Plan. Eiserne Regel für den Butt > ohne Strömung geht gornix! Nur wenn ausreichend Futter in Bewegung ist, ist´s auch der Butt.
Nach 10 Uhr stechen wir mit unserem Arvor von Torsvåg aus in See und peilen Sollbaren an... nach ner einigermaßen ruhigen Anfahrt, welche bei runden 2.500 umdrehungen so bummelich 30min in Anspruch nimmt sind wir so halbwegs am Ziel und werden Zeuge was es heißt, wenn sich auflandiger Wind gegen die auflaufende Strömung schiebt - vor allem auf nem „Flachareal" und ner Rinne, die mittig auf 50m endet und linker- und rechterhand in flachen Schärengürteln endet - schöne Kreuzsee mit phasenweisen, heftigen Spitzen - in ruhe Kaffee trinken ist da nicht - hehe... egal wie, der Strömungsdruck ist kräftiger als die von Nord-Ost kommende Puste und so schiebt uns diese exakt durch die Rinne,
kurzum: Ne perfekte Drift mit runden 1-1.5kn, wenn auch etwas hoppelig, aber mit so einem „Hengst" unter´m Hintern kann man´s getrost abwettern - kein Problem... Heilbutt - Nordnorwegen = Gummi am Jighead, ganz klar.
Das Fischen mit den Dapozschen Köpfen ist entspannend
und spannend zugleich,
kann doch in jedem Augenblick der runde 8-15m über Grund geführte Gummi von nem Heilbutt attackiert werden. Alleine dieser Gedanke lässt die Luft knistern und die Konzentration geht auch nach Stunden nicht flöten.
Berndl bekommt nach guten 2h die erste, heftige Attacke und der Butt schießt gen Grund. Der Run hält aber leider nur kurz an und die Leine erschlafft - schöne Schaixxe - grummelgrummel... fehlbiss... egal, weiter geht´s... halbe Stunde spädder poltert´s kräftig an meinem Jighead und ich quittiere diese Attacke hochkonzentriert mit 2 kräftigen Anhieben... und er geht in die Bremse, zwar nicht fulminant, aber er zieht... eiserne Regel auf´m Kahn: Wenn nen Fisch in die Bremse geht und etwas besser erscheint, werden die anderen Montagen in nullkommanix hochgeholt - Teamwork!... ich gewinne aber nach kurzen Runs mehr und mehr Schnur... Willy steht schon bereit, mit dem Gaff... weißer Bauch... brauner Rücken... Futterlucke offen... Jighead sitzt - hehe... nach ner beherzten Gaffattacke von unserem Willy poltert der erste Heilbutt auf unser Bootsplanken - 1.06m und gut im Futter stehend = 16kg...
... wir driften dann noch weitere 4h die Rinne ab, dies aber gänzlich ohne Attacke. Aber so ist dat halt, wenn man gezielt auf Butt fischt... die Monate April, Mai und Juni sind im Grunde genommen DIE Monate für den Angeltouristen, wenn man den Hippos gezielt nachstellen möchte...
Nach dem kräftezehrenden Laichprozedere kommen die (größeren) Butts aus den Tiefen unter Land und fressen sich wieder was auf die Rippen und sind fast täglich - zu gewissen Zeiten - on Tour. Diese Fressphasen gilt es abzupassen und liegen in der Regel 2h vor bis 2-3h nach Höchststand, je nach Tidenhub! Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel und nur der Köder im Wasser fängt den Fisch... Seehasen stehen in dieser Zeit sehr hoch im Kurs bei den Butts und diese laichen relativ flach in 20m-30m dicht unter Land bzw. „auf" den Schärengürteln... Egal wie, gegen 1700 treten wir unseren Rückweg an und freuen uns sehr, dass wir unseren ersten Butt mit „Heime" bringen... nach dem Festzurren unseres jederzeit verlässlich arbeitenden Bootes zerschnippelten wir unseren Butt und schnaggelten dabei mit Stefan und Sonja. Sonja überraschte uns dann auch noch mit nem Ei - grün, mit schwarzer, unregelmässiger Fleckung, weitaus größer als nen Hühnerei, nicht ganz so groß wie das von einem Straußenvogel.
Das Ei einer Seemöve, was dann wohl nach 15min verweildauer in sprudelnd heißem wasser wohl auch noch ganz gut schmecken soll... naja, dachten wir so bei uns, wie wohl so´n ei von nem Vogel schmecken wird, der alles in sich reinspachtelt, was „ihm" vor die Futterlucke kommt und dessen „Nachlass" Löcher brennt?... Hmh... versuch macht klug... Fortsetzung dann am morgen des Folgetages - grins.
Am Sund angekommen schnürt sich unser Willy wieder sein Schürzchen um und waltet seines Amtes.
Kleiner Tipp für all Diejenigen, die dieses wirklich schnigge Hüttchen aufsuchen werden > 1 Kochfeld des Herdes ist defekt und bei Inbetriebnahme des Herdes und eventuell parallel laufenden, stromfressenden Apparaturen wie z.b. Heizungen, fliegt die Hauptsicherung raus!
Und wer uns lieb fragt, dem verraten wir auch, wo sich DER Sicherungskasten mit DEN Hauptsicherungen befindet - Ganzbreitgrins: Nicht im Flur... nicht im Keller... nicht im Bad... nein, auch nicht in einem der Schlafzimmer... auch nicht in der Abstellkammer... nein, auch nicht in der Küche... achwo...
im Dachfirst, ist doch ganz klar und man hätte ja nun wirklich selbst drauf kommen können, also wirklich - hehe...
Gebrauchsanleitung Hauptsicherungswechsel:
Ne große Portion Mut +++ Standhaftigkeit +++ weniger als 100kg auf den Rippen +++ ne Taschenlampe +++ nen Handschuh +++ intakte Bandscheiben +++ Knie sollten auch noch halbwegs funktionstüchtig sein +++ oder besser: Vor´m anschalten des Herdes die Heizungen abschalten, denn dann fliegt sie nicht raus, die Hauptsicherung - hehe.
Beim ersten mal hat uns Bjørnar noch vorgeführt, wie und wo wir die Hauptsicherung finden. Beim 2. mal war ich dran und da Not erfinderisch macht kam ich doch prompt auf die Idee, die Heizungen rauszunehmen da ich nicht nochmal da nach Oben wollte - wirklich nicht... an diesem Abend ließen wir uns noch die Reste des 194er vom Vorabend schmecken und hüpften in die Kiste mit dem Vorhaben, am Folgetag mit Stefan ne Ausfahrt zu unternehmen...
> Teil 2 *winkewinke* __________________
Jirko
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