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Der ist ja gar nicht sooo groß - Vannöya Mai 2010 | Drucken |
Der ist ja gar nicht sooo groß - Vannöya Mai 2010
TEIL 1
 

 


Hallo!

Hier nun endlich der Bericht von unserer Tour gen Vannøya im Mai.
Dieses Mal machen bauen wir den Bericht mal thematisch auf, dafür gibt’s Bilder satt.

Wer war dabei:

Mit Bolle, Jirko, Kunze und Robert brachen vier erfahrene Nordnorwegen-Angler in den hohen Norden auf.
Jirko und Kunze waren schon mehrmals auf Vannøya, für Bolle und Robert sollte es die erste Tour werden, bei der es gezielt auf Heilbutt gehen sollte.

   


Anreise

Da es sich die letzten Jahre bewährte, wählten wir auch dieses Jahr die komfortable Anreise mit zwei Zwischenübernachtungen.
Treffpunkt Berlin, Fähre Rostock-Gedser, erste Übernachtung kurz vor Stockholm, zweite Übernachtung in Nordschweden (Töre) und am letzten Tag dann über Tromsø rüber auf unsere Insel.
Je weiter wir in den Norden kamen, desto mehr Restschnee des langen Winters lag noch rum, Seen und Flüsse waren noch gefroren.

   


   


   


Der einzige außerplanmäßige Stopp kam kurz hinter der norwegischen Grenze.

   


Der Zoll hatte jedes Auto raus gewunken und wir wurden gefilzt.
Kein Problem, aber unseren T5 aus- und wieder einzuladen hält schon ein wenig auf und wir haben schließlich Termine...
Naja – die Jungs machen auch nur Ihren Job.

Location
Die Gewässer um die Insel Vannoya sind bekannt für ihre sehr guten Bestände an Heilbutts.
Unsere Unterkunft lag auf der östlichen Seite der Insel am Buroysund.
Ein schnuckeliges Häuschen für uns vier, getrennte Schlafzimmer für jeden und ein Arvor 215 – passt.

   

   


Wetter
Kurz und knapp – genial.
Zwei Wochen vor Ort, davon zwei Tage mit bedecktem Himmel und leichtem Regen, ansonsten Sonne pur.
Anfangs war es mit ein paar Grad über dem Gefrierpunkt noch recht kalt, in der zweiten Woche brach dann jedoch der Sommer an – gegen Ende bis 20°C.
Für uns Angler sind jedoch die Windverhältnisse viel wichtiger – auch da passte alles – kein einziger Ausfalltag.
Es besteht nun nur die Befürchtung, dass wir in diesem Urlaub die Gnade der Wettergötter schon so weit ausgekostet haben, dass wir die nächsten Törns nur Schietwetter haben werden.

   


Angeln auf Dorsch und Co.

Auch wenn es gezielt auf Heilbutt gehen sollte...
Zu Beginn des Urlaubs machte sich doch der lange Entzug bemerkbar und wir suchten den schnellen Erfolg.
Darum ging es erst einmal zwei Tage gen Svebaen wo gute Dorsche stehen.
Bei der ersten Ausfahrt nach Svebaen knallte es dann auch gleich richtig.
Bei Bolle knallt es gleich ordentlich, das typische Kopfnicken eines Dorsches.
So wie sich die Rute biegt, muss es was Ordentliches sein. Doch als der Fisch allmählich aus dem Dunkel der Tiefe sichtbar wird, ist Bolle enttäuscht – ein zerknirschtes „Der is ja gar nicht sooo groß“ kommt von ihm.
Nun – das Wasser war sehr klar und der Fisch noch sehr tief...
   

   

 
„Der is ja gar nicht soo groß“ sollte von nun an der Standard-Spruch an Bord sein, wenn ein Dicker das Tageslicht sah.
Weiter ging es - kilometerlange Driften über das ganze Plateau ohne die Notwendigkeit ein einziges Mal umzusetzen.
Dorsche über einen Meter kamen am laufenden Band ans Tageslicht und Kleindorsche waren die seltene Ausnahme.
Für die Kühlbox haben wir nur eine Handvoll mitgenommen, da es einfach zu viele waren.
Robert und Jirko konnten dabei auch ihre persönlichen Bestmarken bezüglich Dorsch hochschrauben, Jirkos hatte stattliche 22kg.



   


Da es auf Svebaen nur in Tiefen um 30-40 Meter gefischt wird und wir die Fische auch nicht zu schnell gedrillt haben, ließen sie sich problemlos zurücksetzen.
   




   



Ab und an vergriff sich auch mal ein Steinbeißer an den Pilkern.



Bernd Kunze


» 3 Kommentare
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"PilkerShrek" von Casi am Freitag, 2. Juli 2010 09:24
Liest sich klasse.Danke für den 1.Teil. Ich warte auf den 2.Teil. 
Bin schon gespannt.Viele Grüße vom Casi.
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Kommentar von chippog am Freitag, 2. Juli 2010 12:36
ein fantastisches appetitthäppchen! weiter so!
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Kommentar von FcdB Masi am Sonntag, 4. Juli 2010 11:17
toller Bericht:)
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