Browning Champions Trophy 2006
Browning Champions Trophy 2006 am Eixendorfer Stausee
Die Browning Champions Trophy führte die nationalen und internationalen Friedfischexperten in diesem Jahr in das Oberpfälzer Seenland, genauer gesagt nach Neunburg vorm Wald – an den Eixendorfer Stausee.
Welchen Stellenwert diese Veranstaltung unter den Friedfischanglern mittlerweile eingenommen hat, zeigte das hochkarätige Teilnehmerfeld. Die Cremé de la Cremé der Friedfischszene war angereist um ihr Können unter Beweis zu stellen. Insgesamt waren 14 Teams mit Anglern aus England, Luxemburg, Österreich und Deutschland am Start.
Gefischt wurde nach C.I.P.S – Regeln in zwei, jeweils dreistündigen Durchgängen.
Dazu wurde die Angelstrecke in Sektoren unterteilt. Die Plätze wurden vor jedem Durchgang ausgelost.
Zielfische waren Brassen, Güstern und Rotaugen welchen mit der Match bzw. Stipprute nachgstellt wurde. Als Köder kamen, Maden, Pinkies, Caster und Würmer zum Einsatz.
Dass die Natur in diesem Jahr noch etwas zurückhängt, bekamen die Teilnehmer in voller Härte zu spüren. Zum Einen waren die Brassen mitten im Laichgeschäft, was sich äußerst bescheiden auf das Beissverhalten auswirkte.Zum Anderen war da noch das liebe Wetter:
Sonnenschein, Regen und Graupel wechselten sich beinahe stündlich ab. Dazu eine ordentliche Prise Wind.
Die Angler waren bestrebt das Beste daraus zu machen und kämpften um jeden Fisch.
War endlich mal einer gehakt, hieß das allerdings noch lange nicht, dass dieser auch schon gelandet war. Nein Nein, die Rotaugen und Brassen am Eixendorfer Stausee haben keine übernatürlichen Kräfte – Aber es gibt dort Fische, die jedem Stippangler den Angstschweiß auf die Stirn treiben – HECHTE.
Der Eixendorfer Stausee ist als eines der besten Raubfischreviere in der Oberpfalz bekannt, an diesem Wochenende wurde dies sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Regelmäßig knallten die noch im Flachwasser stehenden Hechte auf die Rotaugen, welche herangedrillt wurden. Wie gut die Friedfische beissen, wenn gleich mehrere Hechte am Futterplatz stehen kann man sich wohl vorstellen. Während die Teilnehmer teilweise schier am verzweifeln waren stand am Ufer einige Zuschauer die am liebsten ihre Spinnrute ausgepackt hätten. Doch auch auf 40m Distanz, wo man es eigentlich auf Brassen abgesehen hatte gab es viel Beifang, der jedem Raubfischangler den Sabber vom Mund laufen lassen würde. Denn auch Barsche in der Pfundsklasse gingen sehr oft an den (mit Würmern beköderten) Haken.
Nachdem der erste Durchgang mit recht unterschiedlichen Ergebnissen zu Ende ging traf man sich am Abend zum Bankett. Das Gasthaus Irlbacher in Peinting fuhr ein Buffett aller erster Güte auf. Frerk Petersen gab die Ergebnisse des ersten Tages bekannt und übergab das Wort an die 2. Bürgermeisterin der Stadt Neunburg vorm Wald welche ihre Grußworte verlaß. Gegen 23 Uhr ging ein wahrlich harter Angeltag zu Ende.
Am nächsten Morgen ging es so weiter wie der letzte Tag endete: Regen, Wind und Hechte.
Insgesamt wurde am zweiten Tag etwas mehr Fisch gefangen.
Nach dem offiziellen Angelende traf man sich im Vereinsheim des Fischereivereins Neunburg v.W.
Der örtliche Fischereiverein bot Steaks vom Grill, kalte und warme Getränke sowie ein trockenes Plätzchen für all die, die auf die Bekanntgabe des offiziellen Endergebnisses warteten.
Abschließend darf man auf eine durchaus gelungene Veranstaltung zurückblicken. Die 2 Tage am Eixendorfer Stausee gaben den Zuschauern einen guten Einblick in die professionelle Friedfischangelei. Die Team-Angler waren stets freundlich und beantworteten geduldig die Fragen des interessierten Publikums.
Das offizielle Endergebnis, sowie ein detailierter Bericht über die Fangergebnisse an den beiden Angeltage ist auf der Internetseite des Browning-Teams Bayern einzusehen.
Anbei noch einige kommentierte Bilder:


Franz Hollweck
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