Am Haken: Profis und Experten
Am Haken
VORSICHT: satirisch, sarkastisch, politisch unkorrekt, überzogen!!
Wer dies nicht für richtig hält oder meint dies nicht ohne Schaden überstehen zu können, sollte nicht weiterlesen!
Profis und Experten
Egal ob in Zeitschriften oder im Internet, ob „gesponserte“ Teamangler oder profilierungssüchtige Vielschreiber in Foren:
Manchmal fragt man sich doch, ob das angeln so schwierig sein kann, dass man da seitenweise drüber schreiben kann.
Bei der „hohen“ Intelligenz der Fische (als niederste Wirbeltiere..) braucht es natürlich ein hohes Maß an „Profitum“ und „Expertenwissen“ um mal einen der „schlauen“ Schuppenträger zu fangen.
Da gibt es Empfehlungen und Diskussionen um Jigköpfe – 2 Gramm hin oder her – und es wird vergessen, dass nicht alleine das Gewicht des Kopfes sondern die ganze Montage stimmen muss. Da gibt es zig Montagen, mittels derer man Boilies ans Haar – respektive den Haken/Montage – bringt, dass der „schlaue“ Karpfen keine Chance hat ihn loszuwerden ohne gehakt zu sein.
Genauso das Gleiche gilt für Futtermischungen der Stipper/Friedfischangler, Bindematerial- und Weise bei Fliegenfischern, oder das geeignete Vorfach für Großhechte...
Selbstverständlich haben uns Experten – neben der Industrie – das heutige moderne Gerät und die modernen Angelmethoden beschert. Wenn man aber in Foren oder Zeitschriften liest, mag man kaum glauben, dass vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten auch Fische gefangen wurden.
Ganz früher wurden gedrehte Pferdehaare als Schnur, Bambus als Rute und statt einer Rolle eine Haspel. Karpfen wurden ganz normal mit Kartoffel oder Teig gefangen, Zander mit Köderfisch und Forellen mit Wurm...
Dann kam die Nylonschnur – traut sich heute ja kaum noch
einer zu
verwenden. Und die Glasfaserruten lösten die Bambusstöcke und das
Tonkinrohr ab. Wer heute noch Glasfaserruten fischt, muss sich auch gefallen
lassen, in die Ecke „altmodisch“ und „überholt“ gesteckt zu werden.
Da freut es mich doch zugegebenermaßen immer wieder, wenn ich sehe wie „Opaangler“ mit einer ganz normalen Grundangel und einem Teigklumpen einen dicken Karpfen rausholt, den er laut des benachbart sitzenden modernen Boilieanglers eigentlich gar nicht hätte fangen können. Oder wenn der Schüler – mangels Einkünften – mit der geschenkten alten Glasfasertele den Meterhecht locker ausdrillt, während der moderne Profi zwar eine leichte Kohlefaserrute hat – aber keinen Biß.......
Ich will das moderne Angeln und die Experten und Profis beileibe nicht verteufeln. Und sicher kann es Spaß machen, wenn man den Dingen auf den Grund geht und Methoden immer weiter verfeinert.
Mehr gefangen wird aber von den Profis und Experten in meinen Augen nicht deswegen weil die sich so gut auskenne, sondern einfach weil sie einfach mehr Zeit ins angeln investieren und mehr Zeit am Wasser verbringen (können).
Kai Hay
Die Rubrik „Am Haken" soll die Möglichkeit eröffnen, dass man auch kontroverse Meinungen zu strittigen Themen (satirisch) aufbereiten kann. Der Autor „Kai Hay" als Anonymus deswegen, dass sich niemand auf Grund seiner Meinung im Anglerboardforum nachher als Mitglied auf Grund eines Artikels „verfolgt" fühlen muss.
Voraussetzung:
Keine Namensnennung (weder von Personen, Firmen noch Vereinen/Organisationen)
Keine Beleidigungen oder persönliche „Anmache" (die über die gewohnte mitteleuropäische Kommunikation hinausgeht)
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung, die Redaktion behält sich vor Beiträge auch nicht zu bringen bzw. (in Kooperation mit dem jeweiligen Autor) die Beiträge zu verändern
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