Ausgabe Mai 2012

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    Grauvell Testbericht von Sascha Hoffmann

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    Testbericht von Sascha Hoffmann

    Zitat:
    Zitat von Sascha Hoffmann

    Testgewässer: Lippe, Rhein, Wesel-Datteln-Kanal

    Zielfische: Hecht, Zander, Barsch




    Wobbler: Abuki, blau-silber


    Länge: ~ 15cm

    Wurfweite: überdurchschnittlich weit, = normales Wobbler Innenleben, wenige leise kleine Rasseln

    Aktion: slow Aktion, durch leichte seitliche Zugbewegungen kann er verführerisch bewegt werden,

    aber sehr übungsintensiv wenn man diesen Führungsstil noch nicht kennt

    Einsatzgebiet: Flachwasser, Krautkanten, Oberfläche

    Verarbeitung + Qualität: Silberne Oberfläche sieht interessant aus, könnte aber auch ohne Lackbläschen noch besser aussehen

    Fisch: 1 x Hecht 35cm



    Wobbler: Yamaai, Barsch-blau

    Länge: ~ 12cm

    Wurfweite: normal weit, = normales Wobbler Innenleben, feine Rasseln

    Aktion: leichtes seitliches ausbrechen (schwanken), schwimmend

    Einsatzgebiet: Krautkanten + bis 1,20m tiefem Freiwasser

    Verarbeitung + Qualität: Oberfläche sieht realistisch aus

    Fisch: leider kein Fisch



    Wobbler: Moitai, Ukelei-Dekor

    Länge: ~ 8,5cm

    Wurfweite: für diese kleine Größe sehr weit, keine Rasseln

    Aktion: typische Crank Aktion, man kann ihn auf der Stelle stehen lassen = Suspender

    Einsatzgebiet: überall wo man Barsche vermutet, 3 x Nachläufer gehabt !

    Verarbeitung + Qualität: einfach gut, keine Beanstandungen !

    Fisch: leider kein Fisch



    Wobbler: Tottori, Red-Head

    Länge: ~ 13,0cm

    Wurfweite: super weit, große dumpfe Rasselkugeln (Weitwurfsystem ähnlich eines bekannten teuren Herstellers I....)

    Aktion: typische seitlich ausbrechende und angenehm flatternde Aktion, man kann ihn kippelnd auf der Stelle stehen lassen

    Einsatzgebiet: als Redhead als Reizköder für Hecht oder Zanderköder bei Nacht ! (Fluofarbe leuchtet !)

    Verarbeitung + Qualität: einfach gut, keine Beanstandungen !

    Fisch: leider kein Fisch



    Wobbler: Akita, Whitefish

    Länge: ~ 11,5cm

    Wurfweite: super weit, große dumpfe Rasselkugeln (Weitwurfsystem ähnlich eines bekannten teuren Herstellers I....)

    Aktion: typische seitlich ausbrechende und flankende Aktion, man kann ihn kippelnd auf der Stelle stehen lassen

    Einsatzgebiet: bei klaren Sichtverhältnissen und schönem Wetter, da sehr natürliches Dekor !

    Verarbeitung + Qualität: einfach gut, keine Beanstandungen !

    Fisch: leider kein Fisch



    Wobbler: Shibui

    Länge: ~ 13,0cm

    Wurfweite: überdurchschnittlich super weit, neuartiges Weitwurfsystem

    Aktion: typische seitlich ausbrechende und wedelnde Aktion, Hechtverführer ! = kann schnell geführt werden

    ohne das die Aktion übertrieben rüberkommt

    Einsatzgebiet: Dekor in blau gut sichtbar für alle Sichträuber

    Verarbeitung + Qualität: einfach gut, keine Beanstandungen !

    Fisch: 60cm Hecht !



    Gesamtbewertung: gute Wobbler, machen sich gut am Wasser. In der Auswahl der Wobbler die ich zur Verfügung hatte, gab es keinen der mich entäuscht hat. Der Abuki war zwar eine Herausforderung, aber der verückte und sehr langsame Führungsstil brachte tatsächlich Fisch. Alle Wobbler sind im Stillwasser, sowie im Fluss gut führbar. Einzig der Abuki ist ein absoluter Stillwasser Köder.

    Sprengringe + Drillinge sind allerbeste Qualität !

    Wurfweite: (entscheidend für so manchen Fang !)

    2 x weit: Tottori + Akita

    1 x sehr weit: Shibui (weiter als jeder Gummifisch 12cm mit 25 Grammkopf !!!)
    der Wobbler besitzt ein besonderes Weitwurfsystem: Eine Feder schnackt zurück und lässt eine Tungstenkugel nach
    hinten fallen. Dabei produziert der Wobbler ein Ratschen ähnliches Geräusch !

    Laufverhalten Allgemein:

    der Moitai läuft besser als jeder andere Kleinwobbler, der mir bekannt ist. Ein typischer Crankwobbler.

    Die anderen Modelle decke jede Gewässersituation bestens ab, bei Tag oder Nacht ist immer "der Richtige"

    Köder dabei.

    Lack Allgemein:

    Lackierung hervoragend bis gut, der Abuki hat ein paar Lacknasen hier wünsche ich mir für alle Modelle eine zusätzliche abschließende klare Lackschicht. (z.B. Tartan - Lack)

    Schnur Maxilon NG:
    Schnüre bewerte ich für mich nach Knotenfestigkeit, Wurfweite, dicker werden mit der Zeit und Wickelbild auf der Spule.

    Knotenfestigkeit: leider nicht gut, ist aber eher zweitrangig, da die meisten Spinnangler mit Not-Knot fischen.

    Wurfweite: keine Beanstandungen, da diese Schnur sehr glatt ist und leise in den Rutenringen läuft

    dicker werden: eine Schnur ist immer Verschleißmaterial beim angeln. Ich kenne nicht den Preis pro 100m Schnur und kann somit nicht einschätzen, ob das "normale" fransen und optische dicker werden, im Verhältnis zum Kaufpreis steht. Für den normalen Spinnangler der 2 x die Woche
    am Wasser steht, ist diese Schnur gebrauchsfähig.

    Wickelbild: wurde getestet mit einer 2500 Stradic FB. keine Perücken, absolute gerade Wicklung


    Fazit: ich würde diese Schnur im Mittelfeld der mir bekannten Geflechtschnüre einordnen. Jede Schnur hat Vor- und Nachteile im Bezug zum Kaufpreis. Die Vorteile die ich bemerkte waren:
    leise in den Ringen + Wurfweite

    Grüße
    zesch






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