Pressemeldung
Seenotretter im Einsatz für schwerverletzten
Hund
Die Fahrt zum Tierarzt machte Windhund Hasko von Juist
gestern mit den Seenotrettern: Nachdem der 3-jährige Rüde, bei dem es sich
genaugenommen um einen Whippet handelt, mit einer schweren Bauchwunde nach Haus
gekommen war, war für Herrchen Olaf Weers zunächst guter Rat teuer.
Auf
der nur bei Hochwasser erreichbaren Nordsee-Insel Juist gibt es keinen Tierarzt,
aufgrund des Nebels war ein Flug ans Festland ebenfalls nicht möglich.
In
dieser Situation kam die Besatzung vom Seenotrettungsboot WOLTERA der Deutschen
Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Hilfe: Der durch den
Blutverlust schon stark geschwächte Hund wurde auf dem Seeweg zum Tierarzt nach
Norderney gebracht, wo die Wunde fachgerecht versorgt werden konnte.
Der
Windhund hat für seinen gefährlichen Ausflug den richtigen Namensgeber: Er ist
nach der Hauptperson eines Romans von Martin Luserke benannt - einem
mittelalterlichen Seehelden.