Alles über Echolote
Werbung Alles über EcholoteAnmerkung Redaktion Anglerboard: Joachim Stollenwerk zählt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus zu den bekanntesten Spezialisten in Sachen Raubfisch und Echolot. In diesem Bericht verrät er den Besuchern von ANGLERBOARD, worauf es beim Einsatz von Echoloten ankommt und öffnet seine Trickkiste. Wer noch mehr Informationen zum Thema Echolote und GPS haben möchte, sollte mal auf der Internetseite http://www.angeln-shop.de/ vorbei schauen. Erfahrung macht den MeisterErfahrung sammelt man nur in der Praxis, so ist das auch beim Angeln. Ein guter Angler fängt seine Fische, da er zur richtigen Zeit am richtigen Ort den richtigen Köder anbietet. Diese Aussage ist für mich der Schlüssel zum Erfolg.
RICHTIGE ZEIT – RICHTIGER ORT – RICHTIGER KÖDERWenn ich es im Frühjahr, nach Ende der Schonzeit, auf Hechte abgesehen habe, bevorzuge ich flache Gewässerabschnitte. Hier erwärmt sich das Wasser sehr schnell und das Leben läuft hier schon auf Hochtouren, wenn es in den tieferen Gewässerabschnitten noch Dornröschenschlaf hält. Viele dieser Flachwasserbereiche sind voll mit Fisch, andere dagegen nur spärlich mit Fisch besiedelt. Faktoren für das unterschiedliche Fischaufkommen sind die Beschaffenheit des Gewässergrundes – kiesig oder schlammig, das Aufkommen von Wasserpflanzen, Wasserströmung, Wind und vieles mehr. Wasserpflanzen dienen vielen Fischen als Laichkörper und sind Sammelpunkt für Kleinstlebewesen. Kiesiger Untergrund hat meistens eine helle Farbe, schlammiger Untergrund ist dunkel. Da ein dunkler Untergrund die Wärme weniger reflektiert wie ein heller Untergrund, erwärmt sich ein Gewässer bei gleicher Tiefe über dunklem Untergrund deutlich schneller! Da der Appetit beim Hecht ab einer Gewässertemperatur von circa 10 Grad zu auf Hochtouren läuft, ist dieser Faktor besonders im Frühjahr sehr wichtig. Als begeisterter Kunstköderangler stellt sich jetzt noch die Frage, für welchen Köder entscheide ich mich. Habe ich beispielsweise eine Gewässertiefe von zwei Metern, entscheide ich mich für flachlaufende Wobbler Bomber oder Grandma. Aber auch schwimmende Jerkbait oder Krawallmacher liegen jetzt voll im Kurs. Wenn ich diese Punkte beachte, angle ich zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und mit dem richtigen Köder. Sie sehen anhand von diesem kleinen Beispiel, dass viele Faktoren stimmen müssen, um auf Fisch zu treffen. LehrmeisterManche von Ihnen werden in einer Familie groß geworden sein, in der seit Generationen der Angelsport ausgeübt wird. Glückwunsch, denn Ihnen wurde ein jahrzehntelanger Erfahrungsschatz in die Wiege gelegt. Sie haben dann vom Ihren Eltern oder Verwandten gelernt, dass besagte Bucht im Frühjahr der Angelplatz schlecht hin ist. Vielleicht bekamen Sie sogar die erwähnten Hintergrundinformationen, mit denen Sie dann zu einem echten Meisterangler wurden, denn nur das gesamte Verständnis um Abläufe, zeichnet einen Profi aus. Viele von Ihnen werden keinen Lehrmeister gehabt haben. Ich hatte im Übrigen auch keinen. Mein Wissen habe ich mir im Wesentlichen durch beobachten und schlussfolgern beigebracht. Bei diesem Beobachten spielte der Einsatz von Echoloten eine entscheidende Rolle. Anhand des genannten Beispieles verdeutliche ich Ihnen meine Vorgehensweise:
Im Herbst hatte ich eine Topstelle auf Hecht entdeckt. Ein Unterwassergraben in 6 Meter Tiefe. Hier gaben sich Hechte die Klinke die Hand. Im Frühjahr mit dem Boot dort angekommen, zeigte mein Echolot gähnende Leere, kein einziger Fisch war in meinem Graben. Enttäuschung – nein, denn ich hatte ja mein Echolot und irgendwo mussten die Fische ja sein. Jetzt galt es, mein Gewässer mit Hilfe des Echolotes auf Fisch abzusuchen. Alle tiefen Gewässerabschnitte waren fischleer, in einigen flachen Gewässerabschnitten, zeigte mein Echolot ein großes Aufkommen an Fischschwärmen und großen Einzelfischen an, andere flache Abschnitte waren jedoch ohne Fisch. Warum? Der Blick auf die Temperaturanzeige meines Echolotes verriet mir, dass Abschnitte mit schlammigem Untergrund, durchschnittlich 4 Grad wärmer waren, als Abschnitte mit hartem, kiesigem Grund. Ob der Untergrund hart oder schlammig ist, verrät mir die Graulinienanzeige des Echolotes. An den richtig interessanten Stellen zeigt mir das Echolot zusätzlich einen Pflanzenbewuchs an. Der Vergleich mit mehreren Flachwasserabschnitten an unterschiedlichen Gewässern bestätigte meine Theorie. Zwischenzeitlich konzentriere ich mich im Frühjahr an einem neuen Gewässer auf diese Unterwasserstrukturen und bin meist auf Anhieb erfolgreich. FazitMit Hilfe eines Echolotes sind Sie in der Lage, Verhaltensweisen von Fischen sehr schnell nachzuvollziehen. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse lassen Sie in kurzer Zeit zu einem erfahrenen Angler werden. http://www.lowrance.com/Tutorials/Sonar/sonar_tutorial_01.asp Besten Dank an www.lowrance.com – und www.cebbra.de für die Bereitstellung dieser Grafik. CEBBRA ist offizieller Importeur von LOWARNCE und EAGLE Echoloten und GPS für Deutschland und Österreich. Hier kann Ihr Händler diese Produkte für Sie beziehen. Einführung EcholoteIrgendein schlauer Angler sagte einmal: „Die Kunst beim Angeln besteht darin, dass man in einer unsichtbaren Welt Fische dazu bringt, den angebotenen Köder zu fressen“. Der gute Mann hat offensichtlich noch nie etwas von Echoloten gehört. Mit Hilfe dieser elektronischen Fischsuchmaschinen, offenbart sich dem Angler die bisher unsichtbare Unterwasserwelt. Alles, was Sie über Echolote wissen sollte, verrate ich Ihnen auf den nächsten Seiten.
HistorieEcholote wurden ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt. Die Marine stand vor dem Problem, dass feindliche U-Booten sich unentdeckt Ihren Booten nähern konnten um sie dann zu torpedieren. Um diese unsichtbaren Gegner aufspüren zu können, wurden Echolote entwickelt und eingesetzt. Das Zeitalter der Echolote war geboren. Viele von Ihnen werden den Film „Das Boot“ gesehen haben, und sich an die Geräusche (tack / tack) erinnern, die im Innern des U-Bootes zu hören waren, als die Schallwellen des feindlichen Echolotes auf das U-Boot trafen. Für das Militär war ein entscheidender Schritt gelungen, denn der bisher unsichtbare Gegner wurde plötzlich sichtbar und konnte gezielt bekämpft werden. Nach der militärischen Nutzung, machten sich die kommerziellen Fischfangflotten daran, diese Technologie für ihre Aufgaben einzusetzen. Auch der berufsmäßige Fischfang stand vor dem Problem, auf den riesigen Wasserflächen der Meere Fischschwärme zu finden. Über Generationen erworbene Erfahrung, Stellen zu kennen, wo sich die Fischschwärme aufhielten, war vor dem Echolotzeitalter der Schlüssel zum Erfolg. Der Einsatz von Echoloten revolutionierte die Berufsfischerei und es gibt wohl zwischenzeitlich kein Fischerboot, das nicht über ein Echolot verfügt. Der nächste Schritt war die technische Umsetzung für den Freizeitbereich. Hier wuchs sehr schnell das Interesse an diesen elektronischen Geräten. Sportbootfahrer waren so in der Lage, rechtzeitig Untiefen zu erkennen und so ihr Boot vor Schaden zu bewahren. Ganz besonders aber den Anglern eröffneten sich ganz neue Einsichten in die Unterwasserwelt. Ab diesem Moment war der Siegeszug von Echoloten, auch Fischfinder oder Sonar genannt, nicht mehr aufzuhalten. Die zu Anfang noch sündhaft teueren Geräte wurden aufgrund der wachsenden Nachfrage in immer höheren Stückzahlen produziert, was wiederum stark sinkende Preise zur Folge hatte und hat. Zwischenzeitlich sind Echolote auch für den Freizeitangler durchaus finanzierbar und viele Tausende von Anglern setzen Echolote erfolgreich ein. Pro und ContraÜber den Einsatz von Echoloten lässt sich trefflich streiten. Die Befürworter sind in der Regel auch Echolotbenutzer. Sie sind in der Lage, Unterwasserstrukturen und Fische genau zu lokalisieren und möchten aus diesem Grunde auf dieses Hilfsmittel nicht mehr verzichten. Die Gegner verteufeln diese Technik, da aus Ihrer Sicht, Elektronik nichts beim Angeln zu suchen hat. Eine weitere Gegnerschaft sind häufig die Berufsfischer – eigentlich verständlich, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass Echolote gezieltes Fischen ermöglichen und die Fangaussichten deutlich steigern. In einigen Ländern und Gewässern ist der Einsatz von Echoloten sogar verboten. Bitte erkundigen Sie sich daher grundsätzlich vor Ort, ob der Einsatz von Echoloten erlaubt ist. Wie schon gesagt, über den Einsatz von Echoloten lässt sich trefflich streiten. Einige Worte zu sogenannten GrauimportenDie Zeiten, in den Echolote in Übersee bis zu 50 % günstiger eingekauft werden konnten, sind schon lange vorbei. Wer zur Zeit beispielsweise ein Echolot bei seinem USA Urlaub erwirbt, spart auf den ersten Blick rund 10 %, gegenüber dem Kauf in Deutschland. Führt man das Gerät bei der Einreise nach Deutschland regulär ein, kommen Zoll- und Einfuhrkostenkosten hinzu, die meist die gesparten 10 % deutlich übersteigen. Führt man das Gerät am Zoll vorbei nach Deutschland ein, macht man sich nicht nur strafbar, sondern kommt auch schell in eine Sackgasse. Der Grund: Ist ein Echolot defekt, was bei einem Elektronikartikel schon mal passieren kann, wird man in der Regel keinen Servicepartner finden, der ein „Grauimportgerät“ repariert. Die Seriennummer verrät die Herkunft. Also wird man gezwungen sein, das kostbare Stück zur Reparatur in die USA zu senden. Achtung Sackgasse! Wer sein Gerät zur Reparatur ausführen will, kann vom Zoll nach der Einfuhrerklärung gefragt werden. Ich empfehle Ihnen daher, Ihr Echolot im Inland zu kaufen. Im Fall der Fälle können Sie so auf ein Servicenetz zurückgreifen und Sie erwerben mit dem Echolot gleichzeitig eine deutsche Bedienungsanleitung.
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