Ausgabe Mai 2012

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    Peter Biedron Wobbler Test: Mauser

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    Peter Biedron - Wobbler Testbericht

    Ich habe meine Peter Biedron Wobbler am 18.01.2008 erhalten. Natürlich schnell nach Hause

    und erst mal ein Auge drauf geworfen.Anzeige_Zebco_50x250mm_2004 Ich habe folgende Modelle erhalten:

    1. The Original, Farbe Bachforelle, zweiteilig, ca. 15 cm groß.

    2. Dirty Harry, Farbe rot, einteilig, Größe ca. 14 cm

    3. Belly Dancer, Farbe blau/weiß, Größe 11cm.

    Natürlich erst mal alle ausgepackt und begutachtet, sind etwas ungewöhnlich, durch die speziellen Tauchschaufeln. Aber zum Glück wird jeder Wobbler auf der Verpackung gut beschrieben, z.b. wie man die Wobbler anködert um verschiedene Tiefen abzufischen.

    Außerdem wird auf das Wurfgewicht, und die Größe auf der Verpackung gut dargestellt. Lackiert sind die Wobbler allemal sehr gut, keine Farbfehler oder ähnliches entdeckt, die Farbgebung meiner Modelle gefällt mir auch sehr gut.

    Als nächstes zu den Haken und Sprengringen hier muss ich leider etwas kritisieren, da die Haken nicht so scharf sind, wie ausdrücklich auf der Verpackung hingewiesen wurde. D.h. die Haken und Sprengringe bei meinen Wobblern wurden direkt durch bessere und schärfere ersetzt.

    ( Anmerkung meinerseits: Leider kommt es sehr häufig vor, das fast alle Hersteller minderwertige Drillinge oder Sprengringe verwenden. Ich persönlich sehe da großen Handlungsbedarf, da Wobbler ja nicht grade günstig zu bekommen sind, wenn man auf Qualität setzt.)

    Ansonsten sehen die Wobbler gut aus, und ich weiß jetzt schon, welche zwei meine Favoriten werden, dazu später mehr.

    20.01.2008 erster Gewässertest:

    Also, es ist Sonntag morgen, nichts wie zum Gewässer gefahren, dort angekommen, und direkt mal die Wobbler getestet. Als erstes testete ich den „The Original". Er lässt sich sehr gut werfen, aber überschlägt leider bei einigen Würfen. Im Wasser läuft er sehr interessant und verführerisch, mit langsamen schlangenlinienförmigen Lauf. Aber seine große Stärke zeigt er erst bei leichten bis mittelschweren Schlägen mit der Rute. Er bricht sehr

    verführerisch aus, kippt zu Seite, schießt nach unten, und verhält sich stark wie ein angeschlagener Beutefisch.

    Bei zu starken Schlägen, verfängt sich der vordere Drilling leider im Stahlvorfach, auch eine Spinnstange schafft da leider keine Abhilfe.

    Als nächstes habe ich den „Dirty Harry" getestet, er lässt sich auch sehr gut werfen, und zum Glück überschlägt sich dieser nicht beim Wurf. Er läuft hervorragend, erzeugt Druckwellen und vibriert leicht im Wasser. Auch bei ihm, lässt sich der Lauf durch einige Schläge mit der Rute noch verbessern. Kippt auch zur Seite weg, und schießt schnell nach vorne.

    Zu guter letzt war noch der „Belly Dancer" zum Testen dran. Mit ihm lassen sich auch sehr gute Wurfweiten erzielen, aber er überschlägt manchmal im Wurf. Er hat ebenfalls einen sehr verführerischen Lauf, dieser wird durch kurze Schläge in der Rute noch verbessert, grade die sinkende Version hat da ernorme Vorteile. Er schlägt zu allen Seiten aus, und kippt dann bei

    einem Stopp nach vorne über, sieht sehr gut aus. Leider bringen zu starke Schläge, den vorderen Drilling ins Stahlvorfach, wodurch man alle paar Stunden, den vorderen Teil des Stahlvorfachs rausschneiden muss.

    Meine Favoriten sind, der „The Original", und der „Belly Dancer", aufgrund ihrer sehr guten Laufeigenschaften.

    Leider kann man an allen Wobbler nicht die Lauftiefe überprüfen, man merkt zwar, das je nachdem welche Öse gewählt wurde, der Wobbler etwas tiefer läuft, aber geworfen kommen die Wobbler niemals auf eine Tiefe von 3-4 Metern. Ich habe dies an mehreren Flachen Stellen (2-3m) getestet, und keiner der Wobbler erreichte den Grund. Nur der „ Belly Dancer"

    kam in Grundnähe, dieses aber auch nur durch seine sinkende Eigenschaft. Mit bloßen „einkurbeln" erreichte keiner der Wobbler den Grund von ca. 2-3m. Von daher sind die Wobbler für mich nur in Flachwasserbereichen und im Sommer einsetzbar.

    Hinzukommt aber auch, dass im Moment an meinen Gewässern Hochwasser herrscht.

    Kommentare 

     
    0 #1 Frerk Petersen 2008-03-06 09:45
    Hallo,

    danke für diesen Testbericht. Zum Punkt "Haken" wundert mich die Erkenntnis ein wenig. Montiert sind VMC 9650 PS, die eigentlich durchweg den Ruf haben, sehr scharf zu sein, und vor allem die Schärfe extrem gut halten.

    Grüße

    Frerk Petersen
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