Ausgabe Mai 2012

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    Pressemeldung: Spannende Arbeiten bei der Fassmer-Werft

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    Pressemeldung

    Rumpf des neuen Seenotkreuzers der DGzRS um 180 Grad gedreht
    Spannende Arbeiten bei der Fassmer-Werft


    Ein im Schiffbau durchaus alltäglicher, aber immer wieder spannender Arbeitsprozess wurde am Vormittag, des 5. Februar 2008 auf der Fassmer-Werft im niedersächsischen Berne-Motzen vollzogen: Der Rumpf eines neuen Seenotkreuzers der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde mit Hilfe von zwei Kränen 180 Grad um seine Längsachse gedreht.

    Unter der internen Baubezeichnung SK 30 entsteht zurzeit ein neu entwickelter Seenotkreuzer-Typ bei der Fassmer-Werft an der Unterweser. Seit Beginn der Arbeiten am 24. Juli 2007 wurde der Rumpf aus fertigungstechnischen Gründen mit dem Kiel nach oben gebaut. Nach der jetzt erfolgten Fertigstellung des Schiffskörpers war dessen Drehung erforderlich, um mit der Montage des Deckshauses und dem Innenausbau fortfahren zu können.

    Bei den Vorbereitungen für das Drehen des Rumpfes galt der Befestigung der "Hebe-Augen" besonderes Augenmerk. An ihnen wurden die Hebegurte der Kräne eingeschäkelt. Das ganze Gewicht lastete an diesen Verbindungselementen, die direkt auf den Rumpf von SK 30 aufgeschweißt waren und nach getaner Arbeit wieder entfernt wurden. Rund acht Tonnen schwer ist der Schiffskörper in dieser Bauphase.

    Für die Kranführer und die Mitarbeiter der Bauwerft war der Dreh-Vorgang eine Herausforderung, mussten doch die Kräne und deren Bewegungsabläufe synchronisiert werden, um die Hebeaugen nicht durch Asymmetrie zu überlasten.

    Nach rund 30 Minuten war der komplexe Arbeitsprozess in der Halle der Fassmer-Werft ohne Probleme abgeschlossen. Im nächsten Schritt erfolgt in Kürze die Montage des Deckshauses von SK 30. Auf der nun frei gewordenen Helling wurde bereits mit den Arbeiten an dem baugleichen Seenotkreuzer SK 31 begonnen. Im Spätherbst dieses Jahres sollen beide Rettungseinheiten in Dienst gestellt werden.

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