Am Haken: Ich hasse keine Kormorane....
Am Haken
VORSICHT: satirisch, sarkastisch, politisch unkorrekt, überzogen!!
Wer dies nicht für richtig hält oder meint dies nicht ohne Schaden überstehen zu können, sollte nicht weiterlesen!
Ich hasse keine Kormorane....
Zum einen zeigen Kormorane an einem Gewässer, dass da noch genügend Fisch drin ist, um die schwarzen Fischfressmaschinen zu ernähren - zumindest zum Zeitpunkt des "einfallens". Wie es danach aussieht, nun ja, das kommt dann aufs Gewässer an..
Zum anderen können die armen Kormorane ja auch nichts dafür, wenn wildgewordene Vogelschützer sie zum Vogel des Jahres machen.
Dass viele Schützer sowieso am liebsten Jagen und Angeln komplett verbieten würden, nun das wissen wir gut genug. Dass deren Argumente zwar nicht haltbar sind, von der unkritischen Journaille aber bedenkenlos weiterverbeitet werden, nun damit werden wir leben müssen..
Dass Fische oder Fischarten genauso per se schützenswert sind und nicht nur als Kormoranfutter, nun ja, das ist wohl eher das Denken der Angler als das der Schützer..
Dass man mit dem Schützen von schleimigen Fischen lange nicht so gut Spenden eintreiben kann wie mit den gefiederten Fressmaschinen oder gar putzigen Robben dürfte da sicherlich eine nicht unerhebliche Rolle spielen.
Denn während Angler dafür sorgen, dass die Gewässer den Fischen einen möglichst optimalen Lebensraum bieten, während die Angler draußen am Wasser den Müll (leider auch den von Angel"kollegen" ) einsammeln, sitzen die Schützer in ihren Büros um "Öffentlichkeitsarbeit" zu machen.
Wobei es da weniger um die wahrheitsgetreue Information der Öffentlichkeit geht, sondern eher darum, den Fluß der Spendengelder nicht abreißen zu lassen.
Während vor 30 oder 40 Jahren Bund, Nabu, WWF; Greenpeace - und wie die Spendensammler alle heißen - sicherlich ihre Berechtigung hatten, um überhaupt einmal den Gedanken einer schützenswertzen Umwelt in die Hirne der Menschen und nicht zuletzt auch in die von Politikern zu tragen, sind sie heute doch zu reinen Konzernen verkommen.
Un ob ein Ölmulti, eine Chemieriese oder die spendensammerlnden Schützer:
Ziel und Zweck ist da nur noch die Gewinnoptimierung...
Das ist auch deutlich zu sehen an der Wahl des Kormorans als Vogel des Jahres:
Da geht es ja nicht um den Schutz des inzwischen so weit vebreiteten Vogels, da geht es schlicht ums polarisieren, um weiterhin in der Öffentlichkeit präsent zu sein und damit - siehe oben - den Spendenfluß in Gang zu halten..
Ich würde mir statt so einer "Öffentlichkeitsarbeit" der Schützerfunktionäre wünschen, dass die auch mal was konkret für die Umwelt tun würden - zum Besipiel mit den Anglern zusammen den Müll aufsammeln Und das nicht nur einmal "alibimäßig", sondern genauso regelmäßig wioe die Angler..
Aber dafür würden sie ja höchstens Beiifall, aber eben keine Spenden bekommen..
Wie gesagt, die Kormorane hasse ich nicht............................
Euer Kay Hai
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Kommentare
Wolf und Bär war auch mal heimisch und kaum in Tschechien ausgewildert und in Bayern über die Grenze schon abgeschossen. Da wird nicht geschützt weil dort der Bürger Angst hat und den will man nicht verägern den schließlich ist er es der den bürositzenden Tierschützern den Stuhl sichert durch Spenden.
Ich selbst verstehe natürlich auch nicht warum ausgerechnet der Kormoran zum Vogel des Jahres gewählt wurde, wo es doch soviele andere Arten gibt denen es wesentlich schlechter geht.
Nun aber zu den Vorwürfen gegenüber den Naturschützern. Meine Freundin ist Ornithologin und Vogelschützerin (und ich also in der Zwickmühle, stehe aber natürlich auf der Anglerseite). Nichtsdestotrot z verfolge ich die arbeit meiner ''Schützer''-Freundin. Ich selbst hab ihr bei einigen Sachen geholfen. Sogar dem überregionalen "Oberschütz er" dem Chef vom NABU Brandenburg habe ich bei einer freiwilligen Arbeit kostenlos zur Seite gestanden und ich muss sagen das Leute wie er und meine Freundin keineswegs ihre Zeit nur in ihren Büros absitzen. Und fehlendes Umweltbewusstse in, sei es in Form von ''keinen Müll'' einsammeln, kann man ihnen schon gar nicht vorwerfen. Wenn so etwas geäussert wird sollte schon jmd bestimmtes genannt werden(wenn auch nicht mit namen). Aber mit sicherheit gibts bei Schützern genauso ''schlechte'' Leute wie bei den Anglern auch.( Ich sammle übrigends auch Müll. Bei jeder angeltour eine kleine Tonne voll. Meist Müll von Touristen, da es hier davon zu viele gibt und auch sehr viel alten DDR und 80er Jahre Müll. Damals hat man es wohl nicht so genommen und alles in den Wald geschmissen. Wer kennt sie nicht die alten Mein-BAC Dein-BAC Deos.)
Was mich eigentlich inspiriert hat hier ein Kommentar zu hinterlassen ist jedoch wie du auf die Idee kommst den Nabu und WWF usw. mit Ölmultis zu vergleichen. Das es heutzutage (fast) jedem nur um Geld geht ist klar. Ich will auch gar nicht sagen, das deine Äusserungen falsch sind, ich will sie nur hinterlegt haben. Woher weisst du das mit den kapitalistisch denkenden Naturschutzvere inen. Gibt es da eine Quelle in der man das nachlesen kann? Ich mein du musst da ja irgendwie drauf gekommen sein.(Zahlen, Fakten, Berichte)
Oder glaubst du auch nur das was von der ''unkritischen Journaille'' verbreitet wird??
Kritik ist sicherlich in mancher Form angebracht...
Einer gewaltigen weltweiten Umweltzerstörun g ist allerdings auch etwas entgegenzusetze n, dass durch seine Größe, seine Vernetztheit, seine Kontakte, seine Organisationsfo rm und nicht zu letzt durch seine finanzielle Ausstattung, Öffentlichkeit schaffen kann und zumindest teilweise in der Lage ist, dem dem globalen Umweltfrevel die Stirn zu bieten. - Eine straff organisierte Umweltorganisat ion!
Achtung, ebefalls Sarkasmus!:
Dass Du um Dein Gewässer schleichst, und ab und zu mal ne Dose einsammelst, ist sicherlich sehr löblich und soll genau so sein - Den Fischbeständen im Nordatlantik ist damit aber nicht geholfen!
Ich fand im Netz eine schöne Lösung - wir sehen uns in Ulm
Kormoranbrüstch en und -schlegel geräuchert
Vorbereitung:
Den Kormoran durch das Federkleid in der Brustmitte von oben nach unten bis zum Fleisch
aufschneiden und die Haut mit den Federn seitwärts abziehen.
Die Brust im selben Schnitt mit dem Sägemesser durchtrennen. Nun beide Hälften mit der
Tranchierschere oder einer Astschere herausschneiden .
Als nächsten die Haut an den Schenkeln abziehen und die Schlegel herausschneiden . Je
frischer der Vogel, desto besser lässt sich die Haut abziehen.
An den Brüstchen und Schlegeln das Fett entfernen, säubern und dann beizen. Dazu eine
Mischung von 60 % Salz und 40 % Zucker und etwas Kardamom verwenden. Anschließend
reichlich mit Gewürzen (Herbes de Provence) und etwas Rosmarin bestreuen.
Das Ganze dann 5 tage an einem kühlen Ort lagern und gelegentlich wenden. Nach den
fünften Tag einen guten Rotwein dazugießen und weitere 2 Tage stehen lassen. Das Fleisch
muss vollkommen bedeckt sein.
Räuchern:
Am 7. Tag die Teile entnehmen und abtropfen lassen. Die Gewürze bitte nicht entfernen.
Etwa 75 Minuten bei 100°C räuchern.
Das geräucherte Fleisch lässt sich mit einem scharfen Filetmesser in sehr dünne Scheiben
schneiden und eignet sich z.B. zum Garnieren von Salaten - und vor allem schmeckt es
hervorragend.
(Rezept von Horst Müller, Landesfischerei verband Baden e.V.)
Und sehen wir der leidigen Tatsache mal ins Auge: Bei vielen \\\"Naturschüt zern\\\" endet nun mal die Natur anscheinend an der Wasseroberfläch e! Alleine schon zum Schutz des Aales oder vielen bedrohten Äschenbeständen müßten die Kormorane erheblich mehr dezimiert werden. Aber leider zählen bei vielen Naturschützern auch diese Gattungen leider NICHT zur Natur!
Aber vielleicht fordern diese demnächst noch den Abschuß der Seeadler, da diese ja auch mal den einen oder anderen Kormoran töten.
PS: Ich bräuchte im nächsten März reichlich Kormoranbrust. Der Handel ist leider VERBOTEN!! Kennt irgend jemand einen Jäger, der ca. 100 Kormoranbrustfi lets auf Lager hat??
MfG Michael Bartels