Ausgabe Mai 2012

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    Spendenübergabe in Norwegen

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    SPENDENÜBERGABE IN NORWEGEN 

     

    Vielen von Euch ist ja sicherlich bekannt, daß wir am 11.02.2006 bei dem in Berlin durchgeführten Norwegenevent der DGzRS eine Spende in höhe von € 1.500 aushändigen konnten.


    anzeige_angeldomaene Erstmalig in diesem Jahr haben wir uns aber auch im vorab dafür entschieden, der Norwegischen Seenotrettung (Redningselskapet > NSSR) Spendengelder zu überreichen. Die Wertschätzung der Arbeit dieser Crew kann nicht hoch genug eingeschätzt werden und das Orgteam des Norwegentreffens handelte sicherlich im Interesse aller Teilnehmenden mit dem Entschluss, der NSSR in diesem jahr eine Spende zu überreichen.


      Für die NSSR konnten im Februar 06 immerhin € 500 gesammelt werden!

    Diesbezüglich möchte das Orgteam, stellvertretend für die Vertreter der DGzRS und der NSSR, euch allen nochmals unseren herzlichsten Dank für euer Kommen aussprechen, da nur durch die Vielzahl der Teilnehmenden eine so hohe Spende möglich war!


    Da ich ja vor kurzem in Kvenvær war kam uns allen der Gedanke, daß wir die Spende an die NSSR nicht auf dem Onlineweg überweisen, sondern das Geld in bar und symbolisch mit einem großen Spendenscheck direkt vor ort überreichen. Da ich eh mit Ingar Sagedal Bie, dem Pressesprecher der NSSR in Kontakt stand und stehe, wurde schnell ein Übergabetermin mit dem Seenotkreuzer <knut johan> (Heimathafen Smøla) mit dem Skipper Henry Kruse und der vor Ort ansässigen Lokalzeitschrift Hitra-Frøya, stellvertretend durch die Journalistin Venke M. Glørstad, vereinbart.


    Was dabei rausgekommen ist, seht ihr nun folgend > Übergabetermin war der Mittwoch, 15. März 2006.


    Ich möchte an dieser Stelle nochmals ein digges Dankeschön an unseren Enni schicken, der aufopferungsvoll Dolmetscherdienste geleistet hat - besten Dank Enrico!


    Im folgenden der Bericht, verfasst von Venke, welcher am 24.03.2006 in der Zeitschrift Hitra-Frøya abgedruckt war:

     

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    Glaube nicht das Meer ist gefährlich


    Die meisten investieren schon viel in ihre Angelausrüstung und auch in die eigene Sicherheit, sagt Jirko Kruszona. Die deutschen Angeltouristen erzählen auch, daß das Unglück im letzten jahr vor Smøla für die ausländischen Angeltouristen ein Schock war.


    „Ich habe immer eine Rettungsweste an. Aber es ist schwierig zu vermitteln, das sich deutsche Angeltouristen um die eigene Sicherheit gedanken machen sollten". Ungefähr 70-80% der Angeltouristen finden das Thema Sicherheit aber sehr wichtig, sagt Jirko Kruszona, welcher selbst 4 x auf Hitra war.


    Er erzählt, dass die meisten deutschen Angeltouristen die Norwegische Seenotrettung und deren Arbeit kennen. Kruszona meint, daß das Wissen um die Bereitschaft der NSSR Einzelne leicht in gefährliche Situationen bringt. die Leute wissen, daß sie gefunden werden und bleiben dadurch unvorsichtig. Sie haben gehört, dass ein Rettungsboot oder Hubschrauber schnellstens kommt und ihnen solch ein Einsatz nichts kostet, erzählt Kruszona.


    Abschreckung

    Er glaubt das es wichtig ist, die Leute im voraus zu warnen, wie gefährlich einzelne Situationen auf See sein können. Die meisten verstehen leider nicht, wie gefährlich es werden kann. Das beste wäre, man würde Bilder und Videos von Unglücken zeigen, welche seinen Landsmännern als Abschreckung dienen könnten.

    Daß muss etwas abschrecken. Nach dem Unglück vor Smøla im letzten Jahr wurden die Leute plötzlich vorsichtiger.


    Der Deutsche Enrico Wyrwa, der bei Kvenvær Sjøjusferie AS arbeitet, stimmt dem zu. Viele - welche jedes Jahr zu uns kommen  - fragten nach den wirklichen Geschehnissen vor Smøla und es wurde viel darüber gesprochen. Wyrwa meint, inzwischen sind die Sicherheiten besser geworden.


    Wir vermieten darüber hinaus bessere Boote mit besserer Ausstattung und Enrico achtet darauf, mehr über das Thema Sicherheit zu erläutern. Er glaubt, genau das ist enorm wichtig.


    Die Vermieter müssen über die Notrufnummer informieren und sollten entsprechende Hinweisschilder mit den Notrufnummern an den Booten sichtbar anbringen.

    Inoffizielle Rettungsaktionen


    Henry Kruse ist Skipper des Rettungskreuzers „Knut Johan", welches auf Smøla stationiert ist. Einige Deutsche auf See sind ein wenig unbesonnen und haben mangelndes Verständnis für die „Elemente", sagt Kruse. Er erzählt das sie häufig erleben, daß kleine Boote mit zuvielen Leuten auf die See fahren.
    Jährlich müssen sie sich an Rettungsaktionen von ausländischen Angeltouristen beteiligen.

    Er glaubt auch, das wahrscheinlich viele inoffizielle Rettungsaktionen durch die Vermieter durchgeführt werden. Viele haben sich Boote beschafft damit sie im Stande sind, Touristen in gefährlichen Situationen zu helfen.
    Kruse ist sich sicher, daß das Niveau der Boote und deren Sicherheit besser geworden ist. „Oh ja, sie sind viel besser. Kräftigere, bessere Boote und bessere Motoren. Früher waren Touristen mit „fragwürdigen" Holzbooten mit schwachen Motoren auf See. Und heute sind die Boote viel sicherer"


    Was kann man für ein besseres Verständnis des meeres tun?


    „Das ist nicht so einfach. Viele Touristen kommen aus Großstädten und sind ungewohnt im Umgang mit der Natur. Es ist zwar unschön es zu sagen, aber manchmal hat man den Eindruck es müsse erst wieder ein Unglück geschehen, um den Leuten eine Lehre zu erteilen", sagt Henry Kruse.


    Geldspende für die Seenotrettung


    Jährlich treffen sich 800 norwegenbegeisterte Hobbyangler beim Norwegenevent in Berlin. In diesem Jahr sammelten sie eine Spende für die Norwegische Seenotrettung.

    Der Deutsche Angeltourist Jirko Kruszona, welcher im März Hitra das 4. mal besuchte, ist Mitorganisator einer jährlich in Berlin stattfindenden Veranstaltung für Deutsche, welche eine Angelreise nach Norwegen planen.


    Im Februar besuchten 800 Angeltouristen aus ganz Deutschland diese Veranstaltung mit Ausstellern aus der Reisebranche, Angelgeräteindustrie und anderen Ausstellern, welche Angebote für Angeltouristen anbieten.


    Die Veranstaltung lief ganztags und auch norwegische Anbieter waren vor Ort. Von Hitra waren die deutschen Repräsentanten von Kvenvær Sjøhusferie AS und Hitraturistservice AS vor Ort. In diesem jahr wurde auch über die Arbeit der Norwegischen Seenotrettung entlang der norwegischen Küste berichtet und es wurden € 500 für die Gesellschaft (NSSR) gespendet.

     

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    Daran anknüpfend verbinde ich die Hoffnung, daß wir im kommenden Jahr noch´n büschn was draufsetzen können... für die NSSR.

     

    Skitt fiske Jirko

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