Ausgabe Mai 2012

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    Biedron Wobbler - Testbericht von Andy-583

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    Nochmal ein Biedron Wobbler Erfahrungsbericht

    Hallo,

    ich möchte hier auch einmal meine Erfahrungen mit den gewonnenen Biedron Wobblern schildern.

    Zuerst möchte ich mich für die drei Biedron Wobbler herzlich bedanken. Eigentlich schaut man einen geschenkten Gaul ja sprichwörtlich nicht ins Maul, aber in diesem Fall ist es ja ausdrücklich gewünscht.

    Ich habe habe den "Dirty Harry" im Barschdekor, den "Belly Dancer" im Regenbogenforellendekor und den "Orginal" in einem weiß-pink-blauen Deor bekommen, der einmal ein etwas anderes Farbmuster als die gewöhnlichen Wobbler aufweist.

    Verarbeitung
    Zur Verarbeitung der einzelnen Wobbler. Das Material ist Kunststoff. Dadurch ist der Wobbler relativ leicht, im Gegensatz zu Ködern aus Balsaholz. Ich persönlich mag Holz lieber, da diese künstlichen Fische edler wirkeb. Alle Wobbler sind mit sehr guten Drillingen ausgestattet, die einen sehr hochwertigen Eindruck machen. Die Lackierung der einzelnen Wobbler ist optisch sehr gut. Die Farben gehen in einander über und haben einen Perlmut-Effekt. Dabei habe ich den Eindruck, dass der "Dirty Harry" zudem mehrere Lackschichten besitzt, da der Lack hochwertiger wirkt. Leider gibt es bei diesem Modell schon Lackabplatzer in der Nähe der Einhängeösen. Darunter kommt eine rote Lackschicht zum Vorschein (siehe Bild im Anhang). Desweiteren kann man bei allen Ködern kleine Verarbeitungsfehler erkennen (beispielsweise Lackeinschlüsse, Blasen oder Unebenheiten.) Diese sind aber zu vernachlässigen und fallen nur bei einer gründlichen Betrachtung auf, wenn man einen solchen Testbericht schreiben soll. Die beiden Teile des "Orginal" und des "Belly Dancer" sind mit zwei Verbindungen miteinander befestigt. Diese machen einen stabilen Eindruck.

    Alles in allem ist der äußere Eindruck in Ordnung, obwohl im direkten Vergleich die Wobbler anderer nahmhafter Hersteller meiner Meinung etwas besser wirken.

    Am Wasser
    Zuerst einmal muss ich hier sagen, dass ich heute leider Schneider nach hause gegangen bin. Dies wird aber weniger an den Biedron Wobblern liegen, sondern eher an den ungünstigen Verhältnissen.

    Jedoch kann ich etwas zum Laufverhalten sagen. Alle Wobbler sollten meiner Meinung nach etwas getwicht werden, damit sie eine bessere Aktion haben. Dies gilt besonders für den "Dirty Harry". Sein Lauf ist in der unteren und mittleren Öse in Ordnung, in der oberen jedoch muss er entweder sehr schnell geführt werden oder man muss die Spitze etwas rucken lassen. Am besten hat mich der Lauf des "Belly Dancers" gefallen. Hier gilt jedoch das selbe, wie beim "Dirtx Harry" In der oberen Öse ist der Lauf bescheiden. Der "Orginal" läuft in beiden Ösen etwa ähnlich. Bei allen Ködern kann man bei der Änderung der Öseneinstellung eine Tiefenänderung feststellen, diese ist aber nicht so Eindeutig spürbar, wie beispielsweise bei einem ABU High-Low.

    Postiv ist mir aufgefallen, dass sich alle Wobbler für ihr niedriges Gewicht sehr weit auswerfen lassen. Dabei lässt sich der "Dirty Harry" am präzisesten werfen. Das bei Wobblern oftmals auftretende "Getüddel" passiert sehr selten und auch nur beim "Orginal" ein paar mal. Weiterhin hat man wenig Hänger ohne die Tauchschaufel. Außerdem kann sie nicht abbrechen, da nicht vorhanden. Die Technik funktioniert, auch wenn die Änderung der Tiefe eventuell etwas verbessert werden könnte, damit man einen größeren Bereich abfischen kann.

    Fazit
    Die Biedron Wobbler sind bis auf den hochrückigen "Belly Dancer" eigentlich nicht wirklich etwas besonderes. Jedoch haben sie eine vielversprechende Technik, die durchaus ihre Vorteile hat. Für Hecht würde ich eventuell den "Dirty Harry" einsetzen. Die anderen beiden sind mir eigentlich etwas zu klein. Trotzdem sind sie eine Alternative zu meinen anderen Ködern. Besonders vom "Dirty Harry" im Barschdekor verspreche ich mir noch viele Fische. Auch der Belly Dancer kann durchaus Fische fangen, da er ein interessantes Laufverhalten aufweist, jedoch gefällt mir das Regenbogenforellendekor weniger, da dieser Fisch in meinem Heimatgewässer nicht vorkommt. Der "Orginal" hat mit dem Rapalla "Jointed" einen starken und sehr ähnlichen Konkurrenten. Sich gegen diesen durchzusetzen wird schwer sein, da mir das Laufverhalten des zweiten einen Tick besser gefällt.

    Auf jedenfall werden alle Biedron Wobbler in meiner Köderbox einen festen Platz finden und das eine oder andere mal noch ausprobiert werden. Auch wie sie sich schleppen lassen wird im Frühjahr ausgetestet, wenn die Schonzeit vorbei und das Boot wieder im Wasser ist.
    Bis jetzt haben sie es nicht geschafft meine Favoriten zu verdrängen und ich glaube auch in Zukunft werden sie dies nicht schaffen. Jedoch ist eine eindeutige Beurteilung noch nicht möglich, da ich heute nichts gefangen habe. Sie werden weiterhin getestet! Ich gebe den Biedron Wobblern die Chance, dass sie irgendwann zu meinen Topködern gehören. Die Zeit wird es zeigen, wie ich die Köder in Zukunft beurteile!

    Deshalb:

    Fortsetzung folgt!

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