Ausgabe Mai 2012

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    Rezept des Monats: Rhabarber - Chili - Dip, schnell und gaanz einfach

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    Rezept des Monats

     Rhabarber - Chili - Dip, schnell und gaanz einfach

    Am Wochenende war ich bnei Dok, etwas arbeiten, aber auch selbst gebrauten Maibock anstechen, Forellen räuchern und grillen mit Family und Freunden..

    Und wie immer wenn der "Jäger, Angfler und Sammler" etwas sieht, was man verkochen könnte,  will man das natürlich auch gleich ausprobieren.

    Während sich also der große Räucherofen langsam aufheizte, die Forellen eingehängt wurden, schweifte mein Blick über den Nachbargarten und blieb an schönen Rhabarberstauden hängen. 

    Derweilen zog langsamauch derr Rauchduft ausd em Ofen durch die Nase... Forellen, Rhabarber..... Forellen, Rhabarber....

    Schnell 3 Stengel mundgeräubert, ab in die Küche, geschält, in ganz feine Stücke geschnitten und in etwas Honig ganz langsam zerkochen lassen. Dazu noch etwas frische Chilischote, kleingeschnitten. Da sich Doks Vorliebe bezüglich "angenehmer Schärfe" doch deutlich von meiner unterscheidet (oder anders gesaagt: ich will überleben!!!), bin ich mit seinen frischen Habaneros da lieber mal etwas sparsamer umgegangen.

    Dafür hatte ich am Anfang etwas zu viel Honig erwischt, was ich mit einem kleinen Schuss Himberessig ausgeglichen habe. Dazu dann eine Nadelspitze Mondamin, um allem eine Konsistenz zu geben.

    Nach dem zerkochen des Rhabarbers dann einfach alles abkühlen lassen. Säure, Schärfe, Salz, Zucker alles verliert etwas an Dominanz, wenn es abgekühlt ist. Oder anders gesagt: Wenn man etwas heiss prbiert, und es ist gerade richtig, muss man meist nochmal nachwürzen, wenn es (wie dieser Dip) kalt gegessen werden soll.

    Es hätte nachher auch für mich ein (ganz kleines) bisschen mehr Schärfe sein können...

    Der Dip wurde nachher von den Gästen sowohl zu den frisch geräucherten, noch leicht warmen Forellen gegessen wie auch zu Schweinesteaks aus Bauch und Nacken.

     

    Und im allgemeinen als wohlschmeckend empfunden, weshalb ich das Rezept hier nicht vorenthalten wollte. Die Säure und der frische Geschmack vom Rhabarber, Süße und Arioma vom Honig und die leichte Schärfe und der Geschmack der frischen Chilis gaben nach dem abkühlen  eine wunderbare Harmonie, die gerade zu Zeiten, in denen es freischen Rhabarber gibt, hervorragend sowohl zu geräcughertem Fisch wie frisch gegrillten Steaks passen...

     

    Thomas Finkbeiner

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