Am Haken: Fernsehköche kochen Fisch...............
Am Haken
VORSICHT: satirisch, sarkastisch, politisch unkorrekt, überzogen!!
Wer dies nicht für richtig hält oder meint dies nicht ohne Schaden überstehen zu können, sollte nicht weiterlesen!
Fernsehköche kochen Fisch...............
Immer mehr Köche scheinen ihr Geld eher mit
Fernsehauftritten zu verdienen, als damit, ihre Gäste zu bewirten. Das machen
dann meist die Köche aus der „zweiten Reihe", während der Maitre im Fernsehen
zu Gange ist...
Wenn ein Koch in ein paar Minuten ein schön anzuschauendes Gericht im Fernsehen präsentieren muss, kann man natürlich nicht verlangen, dass er auf alle Einzelheiten eingehen kann. Zudem heißt ja „schön anzuschauen" zudem nicht gleich auch „gut schmeckend". Und er weiß am Bildschirm schon, ob das vom Fernsehloch kredenzte Gericht wirklich schmeckt oder nur gut aussieht.
Interessant sind dann immer wieder so Dinge, die man da von den „Kochprofis" hört. Zum Beispiel das schnelle anbraten, dass sich die „Poren schließen" und kein Saft ausläuft. Nun gut, Poren hat zum, Beispiel die Haut. Wo hingegen ein Steak oder ein enthäutetes Stück Fisch im Fleisch Poren haben soll, die man durch anbraten schließen muss, das würde mich schon mal interessieren...
Und obwohl gerade jetzt im Frühjahr sowohl auf Fensterbänken wie auch schon im garten wirklich frische Kräuter sprießen wie der erste Schnittlauch, wird sommers wie winters konsequent mit Modekraut wie Basilikum oder Bärlauch im Fernsehen um sich geworfen. Das einfache deutsche - am besten im eigenen Garten oder um die Ecke gewachsenen - Kraut wie Petersilie, Schnittlauch oder Kerbel, ja, das ist den meisten „Kochprofis" viel zu profan.
Genauso muss es scheinbar für den „Kochprofi" Pangasius, Seezunge, Steinbutt, Seeteufel sein - etwas Besonderes und etwas besonders teures halt. An preiswert und wesentlich frischer zu bekommende Karpfen, Hechte oder Barsche trauen sich diese Profis scheinbar nicht ran. Und statteiner wilden Forelle ist dann doch eher der gezüchtete, aber hippe Saibling angesagt.
Seien wir als Angler froh, dass die „Kochprofis" noch nicht gemerkt haben, wie gut der frisch und selbst gefangene Fisch schmecken kann. Sonst würden sie uns nicht nur täglich in fast allen TV - Kanälen belästigen, sondern auch an realen Kanälen, Flüssen und Seen uns Anglern Plaztz und Zeit stehlen....
Euer Kay Hai
Voraussetzung:
Keine Namensnennung (weder von Personen, Firmen noch Vereinen/Organisationen)
Keine Beleidigungen oder persönliche „Anmache" (die über die gewohnte mitteleuropäische Kommunikation hinausgeht)
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung, die Redaktion behält sich vor Beiträge auch nicht zu bringen bzw. (in Kooperation mit dem jeweiligen Autor) die Beiträge zu verändern
| < Zurück | Weiter > |
|---|

Kommentare
verstehe es auch nicht warum man denn unbedingt Pangasius, Seezunge, Steinbutt, Seeteufel oder viktoriabarsch kaufen muss. der einheimische fisch besitzt ebenso seine qualitäten, vielleicht sogar weit mehr als das ganze andere zeugs das mit flugzeugen zu uns kommt. das argument das man die dort lebende bevölkerung damit unterstützt, wie es mir mal einer schmackhaft machen wollte, das ist schwachsinniger unsinn. unsere heimischen fischer wollen auch geld verdienen, also warum nicht hecht, forelle, barsch, rotauge, brachse, karpfen oder waller aus unseren gewässern. ich garantiere die sind weit frischer, als eine pangasius aus dem chinesischen meer
Denn es gibt nichts besseres als in Butter rausgebratener Barsch oder Zander
für uns. Genauso Brathering aus Rotaugen oder Hechtsuppe.
Bei selbstgefangen Fisch weiß ich woher und wie frisch, d.h. top Qualität