Rezept des Monats: Filierter Hornhecht
Rezept des Monats
Filierter Hornhecht
Mai ist ja auch Hornhechtzeit. Rezepte gibt es da in Unmengen, keine Frage. Wer sich nicht vor den neongrünen Gräten fürchtet, wird mit einem kulinarisch äußerst vielfältigen Fisch belohnt.
Ob am Stück oder stückweise gebraten, geräuchert, in sauer
eingelegt, gedünstet, gedämpft oder gegrillt: Hornhecht schmeckt!!
Allerdings werden wohl die wenigsten Angler versuchen Hornhechte zu filetieren. Wobei man das gerade mit größeren Exemplaren und etwas Übung auch problemlos machen kann.
Hat man dann die von der Haut befreiten Filets vor sich liegen, kann man daraus folgendes „Frühlingsrezept" machen (mein Hornhechtlieblingsrezept):
Man stellt eine Pfanne auf und lässt sie bei größter Stufe erhitzen. Die Filets werden in ca. 10 cm lange Stücke geschnitten, mit Salz und Pfeffer gewürzt, in grobem Mehl gewendet. Sobald die Pfanne richtig heiß ist,. kommt ein neutrales Pflanzenöl (Rapsöl passt da gut) in die Pfanne. Sobald es richtig heiß ist und gerade anfängt zu „rauchen" brät man die gewürzten und mehlierten Filetstücke aus. Da braucht bei den dünnen Hornhechtfilets nur ca. 1 Minute von jeder Seite. Deswegen auch die hohe Temperatur, da man ja auch gerne goldbraune Filets möchte und man bei niedrigere Temperatur diese zu lange braten müsste.
Als Beilage empfehle ich da einen schwäbischen Kartoffelsalat mit untergemischten frischen Gartengurken und frische Blattsalate. Gehen natürlich auch die vielen anderen regionalen Kartoffelsalatvarianten...
Das ist die richtige Einstimmung auf den Frühling, wenn man dann dazu im Freien ein frisches Pils oder einen kühlen Weißwein zu trinken hat..
Guten Appetit
Thomas Finkbeiner
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Kommentare
wenn schon der hornhecht nicht gerne filetiert wird weil umständlich oder weniger ertragreich, dann würde dafür ein guter tipp recht nützlich sein.
Gruß malagacosta