Ausgabe Mai 2012

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    Angelurlaub am See Fegen - Bericht mit Fotos

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    Angelurlaub am See Fegen - Bericht mit Fotos

    Auch in diesem Jahr zog es mich wieder nach Schweden. Im September war ich für zwei Wochen am See Fegen und möchte dazu noch einen kurzen Bericht nachreichen.

    Los ging es am 05. September. Sonst habe ich meistens die Vogelfluglinie oder die Stenaline von Kiel nach Göteborg benutzt. Diesmal bin ich mit Finnlines von Travemünde nach Malmö gefahren und war mit dem Komfort an Bord zu einem Preis von 150 Euro für die Passage incl. Kabine sehr zufrieden. Hier mal ein Foto der Kabine:





    Die Fähre legte um 22:00 Uhr ab und war am nächsten Morgen um 07:00 Uhr in Malmö. Nach etwa 230 km Autofahrt war ich dann am Ziel. Ein Blick von der Veranda des Ferienhauses:





    Ich wohnte am nordwestlichen Teil des Fegen und habe auch hauptsächlich dort geangelt.
    Besonders viel Glück hatte ich dabei nicht, um es gleich mal vorweg zu nehmen. Unglücklicherweise sind mir die beiden größten Fische, die ich gehakt hatte, verlorengegangen. Der erste war ein kapitaler Hecht, der beim Schleppen auf einen Wobbler gebissen hatte. Ich konnte ihn nach etlichen Fluchten und wildem Gezerre schließlich bis ans Boot drillen und wollte ihn gerade keschern, als plötzlich die Schnur schlaff wurde und der Fisch mitsamt Wobbler wieder in der Tiefe verschwand. Der Karabiner des Stahlvorfachs hatte nicht gehalten und war aufgebogen. Besonders ärgerlich, weil der Fisch jetzt mit einem Wobbler im Maul herumschwimmen mußte. Ich hoffe nur, daß er ist ihn irgendwie wieder losgeworden ist.

    Etwas ähnliches ist mir mit einem Barsch passiert. Das war ein wirklich großer und nur schwer zu bändigen. Als ich ihn an der Oberfläche sah, schätzte ich ich ihn locker auf 50 cm. Ob´s stimmt, werde ich leider nie erfahren. Als ich dachte, ich hätte ihn sicher, nahm er noch mal Schnur, schwamm unters Boot und schaffte es, den Köder (es war übrigens ein Jointed Shad Rap im Barschdesign) loszuwerden. Für mich war das natürlich eine herbe Enttäuschung, aber das Angeln ist halt doch ein Sport. Man kann nicht immer gewinnen und diesmal war eben der Fisch der Sieger.

    Nun aber zu erfreulicheren Dingen und zu wirklich gefangenen und gemessenen statt geschätzten Fischen. Dieser z.B. war kein Riese, hatte aber immerhin 60 cm:



    Ein Fegen-Barsch der 30er-Klasse:




    und noch ein Hecht von 73 cm:



    Nicht weit vom Haus entfernt mündet dieser Kanal, durch den man in die Svan-Seen gelangt.




    Das sind zwei kleinere, sehr hübsche Seen, in denen man unter anderem solche Gesellen fangen kann:




    Der Fegen ist mit mehr als 20 km Länge ein recht großer See, auf dem man sich erst einmal zurechtfinden muß. Das Wetter war anfangs sehr kühl und wechselhaft und gegen Ende der ersten Woche setzte bei meist klarer Luft ein beständiger und frischer Nordostwind ein. Zwei Tage lang hatte ich kaum Bisse, danach wurde es dann langsam wieder besser.

    Dieser Hecht war mit 80 cm der größte gefangene Fisch des Urlaubs und kam aus dem südlichen Svansee, in der er nach dem Fotografieren auch wieder zurück durfte:




    Als ich nachmittags etwas einkaufen wollte, liefen mir diese Waldbewohner über den Weg:







    Das Wetter war insgesamt recht schön, es gab aber immer wieder Regenschauer.




    Das Gebiet ist auch ein beliebtes Kanurevier. Hier eine Gruppe kurz vor der Verbindung vom südlichen in den nördlichen Svansjön:




    Inzwischen war auch die zweite Woche fast zu Ende. Am Donnerstag, dem vorletzten Angeltag, blieben dieser 31er Barsch




    und ein Hecht von 78 cm die größten Fische.

    Der Freitag brachte dann keine besonderen Fänge mehr. Dafür war es ein herrlicher, sonniger Tag. Morgens zogen Nebelschwaden über den See und ich nutzte die Stimmung, um noch einige Fotos zu machen. Hier ein paar Eindrücke:










    Leider habe ich keinen Zander fangen können, obwohl es die im Fegen mit Sicherheit gibt. Das wäre dann noch eine Herausforderung für den nächsten Besuch. Der Fegen und die angrenzenden Seen sind ein wunderschönes Angelrevier und ich werde bestimmt wieder hinfahren. Ob nun gleich im nächsten Jahr, weiß ich noch nicht. Mich reizt immer das Unbekannte und es ist durchaus möglich, daß ich beim nächsten Mal von an einem ganz anderen Gewässer berichten kann.
     
    Erich Frerichs 

    Kommentare 

     
    0 #1 Christa Steffen 2009-02-09 09:25
    Hallo,

    ganz toller Bericht mit wunderschönen Fotos.

    Danke und viele Grüße Christa
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    0 #2 Hitschke, Götz 2009-12-12 17:26
    Hallo,
    waren dieses Jahr auch am Fegensee. Nach diesem Bericht und den wunder- schönen Bildern kommt gleich wieder Urlaubsfeeling auf. Ich habe mir ein neues Boot gekauft und werde dieses im kommenden Sommer auf dem Fegensee testen. War jahrelang in Norwegen und Dänemark zum Angeln, aber in Schweden kann man auch gut Fische fangen. (auch große Zander!!!)
    Danke und viele Grüße Götz
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