Norwegen im Juni 2008 - Eine Reise in Bildern - Teil 1
Juni 2008, endlich wieder einmal Urlaub in Norwegen. Lange habe ich auf diesen Moment gewartet. Zusammen mit meinem Spezl sollten es knapp 3,5 Wochen Urlaub werden, in denen nicht nur das Angeln im Vordergrund stehen sollte. Da ich mit einem Norwegenneuling unterwegs bin, sollte auch möglichst viel von dem schönen Land zu sehen sein. Zu Anfangs ging es daher in die Gebirgsregion, Landschaften genießen und hin und wieder die Angelrute schwingen. Danach waren 2 Wochen am Meer angesagt, in denen das Fischen an erster Stelle stehen sollte.
Ich wünsche viel Spaß beim Durchblättern. A bisserl Zeit müsst ihr allerdings mitbringen, da es doch ne Menge Bilder sind!
03.06. – Tag 1: Anreise nach Hanstholm
Früh morgens ging es los um das ca. 1400 km entfernte Tagesziel – Hanstholm – zu erreichen. Immerhin verlief das „Kilometerfressen“ auf der Autobahn ohne große Probleme. Gegen 20.00 Uhr in Hanstholm lag uns dann endlich wieder das Meer vor den Füßen. Nach einem kleinen Rundgang am Hafen hieß es Zelt aufstellen am Campingplatz und der Tag konnte bei einem herrlichen Sonnenuntergang ausklingen.



Die Fjord Cat, morgen geht es damit ins gelobte Land!


Abendstimmung am Strand beim Campingplatz.
04.06. – Tag 2: Entlang der Süd-Ost-Küste bis in die Telemark
Die Zeit bei der Überfahrt mit der Fjord Cat (knapp 2 h) verging wie im Flug, kein Vergleich zu früher (4 h in den dicken Pötten der Colorline). Von Kristiansand ging es dann entlang der Süd-Ost-Küste bis nach Kragerö und vor dort aus weiter in die Telemark.

Volle Fahrt voraus! Wann habe ich endlich wieder norwegischen Boden unter den Füßen?!

Die Schären vor Kristiansand.



Zwischenstopp in Lillesand.

Endstation an der Küste: Kragerö; jetzt geht es in die Telemark



Stadtentwicklung in Norwegen – nicht unbedingt immer ein Volltreffer?!

Auf dem Weg in die Telemark.


Telemarkkanal – Schleuse bei Vrangfoss


Abends am Campingplatz Telnessanden in der Nähe von Seljord. Schöne Lage des Campingplatzes, der Besitzer konnte sogar deutsch. Außer uns war nur noch ein weiteres Ehepaar auf dem Platz (absolute Vorsaison, viele andere Plätze waren noch geschlossen). Einziger negativer Punkt: Der Platzwart knatterte bis 23.30 Uhr mit seinem Rasenmäher über den Platz!
Weiteres Highlight, das Bad zu später Stunde, welches mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Dass das Wasser doch so zapfig kalt ist, hat man beim Handtest am Ufer nicht absehen können! Nach ner kurzen Schwimmstrecke zur Badeinsel war man fast nicht mehr in der Lage diese zu erklimmen. Nach ein paar Aufwärmübungen ging es schnell zurück. Aus dem Wasser raus konnte man sich fast nicht mehr richtig koordiniert auf den Beinen halten. Man hätte meinen können ich hätte 5 Maß Bier intus! Nachahmung nicht empfohlen!! Die Videodokumentation muss leider unter Verschluss bleiben.
Heute ging es durch die wunderschöne Gebirgsregion zu unserer ersten Hütte in Steinsetbygda.

Unser Zeltplatz am nächsten morgen, da macht Camping Spaß, niemand weit und breit!

Besagte Badeinsel!

Stabkirche in Heddal

Auf dem Weg nach Rollag

Stabkirche bei Rollag

Ein Abstecher bei Nore in die Berge

Der Winter ist noch nicht all zu lang vorbei!

Norwegen so wie ich es liebe, Wegezoll einwerfen und ab in die Pampa!


Die Gebirgsflüsse führen ne Menge Wasser durch die Schneeschmelze.


Blick Richtung Hardangervidda


Der erste Elch (Elchkuh) der mir je über den Weg gelaufen ist.

Ankunft an unserem Domizil für die nächsten Tage.
Die Lage unserer einfach ausgestatteten Hütte war so idyllisch wie wir uns es vorgestellt hatten. Ein See in unmittelbarer Nähe was will man mehr? Die letzten Eisreste sind laut Auskunft des Vermieters vor knapp 2 Wochen abgeschmolzen. Bis wir die erste Forelle für ein Abendessen gewinnen konnten dauerte es aber ein paar Tage. Hier ein paar Impressionen:

Die Hütte: kein Strom, Trockenkloo, Wasser am Zapfhahn. Bescheiden aber mehr muss es nicht sein. Nur der fehlende Stromanschluss bereite Probleme da Camera und Laptop zum Auslesen der Speicherkarten geladen werden will. Der Spannungswandler gab leider etwas früh den Geist auf, als der Laptop-Akku seinen Saft forderte.


Das Wohnzimmer

Nette Dekoration, als lebendes Objekt dürft ihr mir gerne über den Weg laufen!

Das Hausgewässer




07.06. – Tag 5: Ausflug ins Fjordland Övre Ardal – Laerdalsöyri - Hemsedal

Bei Vang (Grindastrand)

Vangsmjösa

Auf dem Weg durch die Berge auf 1100 m ü. N.N. …

… nein der Sommer ist noch nicht ganz angekommen!


Immer weiter Richtung Övre Ardal


Kurz vor Övre Ardal: Viel Platz zum Wenden muss nicht sein!


Auf dem Weg nach Laerdalsöyri

Wasserfall kurz vor Borgund

Altes Bauerndorf am Wasserfall

Stabkirche Borgund

08.06. – Tag 6: Ausflug durch die Berge über Forset bis kurz vor Lillehammer und zurück über Etnedal

Gebirgssee an einer „Sackgasse“. Weiter nicht möglich! „Winter stengt!“

Was hat hier nichts zu suchen? Aber so sind sie halt die Norweger.

Die Schneeschmelze führt zu tosenden Wasserfällen und Stromschnellen.

Blick auf Lillehammer

Lang hat es gebraucht, aber endlich gibt es mal Fisch zum Abendessen. Ärgerlich nur: Mein Spezl hatte schon tags zuvor die erste Forelle überlisten können.
09.06. – Tag 7: Ausflug über Beitostölen Richtung Vagamo

In der Nähe von Beitostölen

Warme Sachen sind im „Sommer“ auch Plicht!


Der erste Gletscher auf dieser Reise

Gebirgslandschaften ich liebe sie!


Hoffentlich verspricht das Schild das, wovor es warnt!

… eine Kurve weiter!


Ein Abstecher Richtung Glitterheim …

… Fahrbahnzustand „mangelhaft“, der nordische Winter hinterlässt halt Spuren…

… Endstation nach 20 km (1 Stunde
Fahrzeit), ab hier Nationalpark!

Zurück in Richtung
Beitostölen

Beitostölen….

… für einen Biathlonfan ein muss, der
Zwischenstopp am Biathlonstadion

… im Winter sieht es schöner
aus!


Abends war wieder Angeln angesagt, gibt es
wieder Fisch zu Abend? – Ja wir können wieder ein paar Forellen überlisten. Das
Schonmaß wird hoch angesetzt, der Bestand soll ja weiter so prächtig
bleiben!
10.06 / 11.06 – Tag
8 + 9: Angeln , Ausspannen, Natur genießen

… wunderbare Perspektiven auf dem Wasser
…


… da wird der Fischfang fast zur
Nebensache.

Einfach lecker die Forellen aus dem
Gebirgssee! Kein Vergleich zu denen aus dem Fischteich
daheim!
12.06 – Tag 10: Wir
verlassen das Paradies, es geht weiter Richtung Geiranger über Gol –
Aurlandsvangen – Flam – Sogndal – Skei – Byrkjelo -
Innvik

Ein letzter Blick zurück …

Auf dem Weg nach Flam.

In Flam die Flambahn. Leider keine Zeit für
die Fahrt nach Myrdal!

Der Aussichtspunkt bei
Aurlandsvangen

… Blick hinab

Über die Berge (Tunnel alternativ) Richtung
Laerdalsöyri.

Schlechtes Wetter auf er Inlandsfähre
Richtung Sogndal.


Böyabreen kurz vor Skei im Jahr 2008.

Böyabreen im Urlaub 1994 – Gletscherrückgang deutlich erkennbar.
13.06 – Tag 11: Weiter durchs Fjordland Richtung Molde über Geiranger und Trollstigen

Obligatorischer Abstecher zum Briksdalsbreen. Pferdekutschen? Fehlanzeige!

Der Briksdalsbreen, auch an im ist die Zeit nicht spurlos vorrüber gegangen!

1994 gibt es Fotos wo wir als Kinder vorm blauen Gletschereis stehen!

Die neumodernen Pferdekutschen …

… kein Wunder, der Tourismus braucht anscheinend Modernisierung. Kreuzfahrer in Olden.

Warten auf die Fähre nach Geiranger in Hellesylt.



Auf der Fahrt in den Geiranerfjord – Bauernhöfe an steilen Bergwänden

… Hurtigrute darf hier natürlich auch nicht fehlen!

7 Schwestern

und der Freier.


Kurz vor Geiranger …

… hier geht es weiter Richtung Trollstigen.

Vom Aussichtspunkt der Blick auf Geiranger.
Stefan Schuhbäck
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Kommentare
Vielen Dank auch dafür daß Stefan Schuhbäck sich die ganze Arbeit gemacht hat indem er die vielen Bilder hier reinstellt.Meine Anerkennung!
Starke Reise mit fantastischen Bildern. Bin sehr begeistert.
Danke
Danke und viele Grüße
Fam.Kapell