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Ausgabe November 2017

500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbestände

https://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=331959

 

Redaktionell

alt


Bleidenbach, Weil und Lahn
500.000 Liter Gülle in Gewässer geflossen:
"Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbestände


Schon wieder schwerer Unfall mit Biogasanlage
http://www.hessenschau.de/panorama/h...nster-100.html

Winfried Klein, Gewässerwart des Fischereisportvereins Oberlahn, sonst eher bekannt durch sein eigentliches Hobby, den Kampf gegen Wasserkraft und für Lachsansiedlung, sagt zu den Folgen der Einleitung von 500.000 Litern Gülle die in Weilmünster über den Bleidenbach auch Weil und Lahn erreichten:

 

Zitat:
"Der Bleidenbach ist kaputt, die Weil ist kaputt. Alle Fische sind tot", lautete Kleins ernüchternde Bilanz nach einer ersten Begutachtung. Überall an den Ufern würden die verendeten Tiere angeschwemmt. Auch die Lahn sei betroffen - in welchem Ausmaß, konnte der Experte allerdings noch nicht einschätzen.

Besonders beklagt Klein, dass das seit 1994 betriebene Lachsprojekt in der Weil damit dahin sei. Das Gleiche gelte für den Versuch, da wieder Bachmuscheln anzusiedeln.

Er könne auch angesichts der tausenden Arbeitsstunden heulen, so wird Klein zitiert.


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Kommentar

Egal ob Windkraft, der Vögel und Fledermäuse zum Opfer fallen, oder die für Angler relevanteren Fischschreddeeranlagen zur Gewinnung von "grünem Strom" durch Wasserkraft, das ist schon schlimm genug.

Am schlimmsten sind aber die Biogasanlagen, auch eine Träumerei der GRÜNEN zur Verbesserung der Welt.

Denn die haben neben oben geschilderter Unfallproblematik noch ganz andere Auswirkungen, gerade für Angler und das Angeln:
Die Vermaisung der Landschaft, dadurch Förderung von Hochwasserproblematiken (spätes Wachstum, gerade im Frühjahr dadurch Bodenwegschwemmung etc.) und natürlich der Einsatz von Dünger und Spritzmitteln direkt am Wasser.

GRÜNER Strom macht in ganz Deutschland extreme ökologische Probleme - aber die spendensammelnde Schützerindustrie nutzt die von ihrem parlamentarischen Arm, den GRÜNEN, mitgeschaffenen Möglichkeiten zum Kohle scheffeln über mittelbare Beteiligungen oder durch Einbindung und Mitarbeit bei beteiligten "GrünEnergie"-Firmen ja sicher gerne. Bei GreenpeaceEnergy wird sowas dann zusammen mit PETA sogar als "tierleidfreier Strom" verhökert und damit die Bürger in meinen Augen mehr als verars......

Auch und gerade Angler, die ja auf gesunde, produktive Gewässer angewiesen sind, leiden hier aber immer mit als erste.

Thomas Finkbeiner



PS:
Kein Angelverbot, keine Einschränkung mehr! Null, nix, niente, gor nie nicht mehr!!
alt

Kein Angelverbot, keine Einschränkung mehr! Null, nix, niente, gor nie nicht mehr!! 



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